St. Maria Königin

 

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Kirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Donnerstag, 26 Oktober 2017 09:15

Aktuelle Informationen zum Kirchenstandort St. Maria Königin

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Glasfenster Maria KöniginSt. Maria Königin erneut unter Denkmalschutz gestellt

 

Mit Bescheid der Unteren Denkmalbehörde vom 19. Oktober 2017 wurde das Ensemble St. Maria Königin erneut in die Denkmalliste der Stadt Bergisch Gladbach eingetragen.

Gegen die erste Eintragung im Oktober 2015 hatte die Kirchengemeinde Klage erhoben. Bei der Gerichtsverhandlung am 29.09.2016 war diese Eintragung von der Stadt selbst aufgehoben worden, da das Verwaltungsgericht die Begründung für die Aufnahme in die Denkmalliste als nicht haltbar ansah und der Stadt die sofortige Löschung dringend empfahl. Das Gericht kritisierte das mangelhafte Gutachten des LVR, das zuvor schon mehrfach nachgebessert worden war. Im Januar 2017 wurde vom LVR erneut ein Gutachten vorgelegt. Aufgrund dieser nach Einschätzung der Stadt Bergisch Gladbach erheblich verbesserten Version erfolgt nun die erneute Eintragung.

Das letzte Jahr haben wir genutzt, um sowohl dem Erzbischöflichen Generalvikariat (EGV) als auch der Stadt Bergisch Gladbach unsere Vorstellungen für eine Bebauung des gesamten Grundstücks nahezubringen. Die Idee, dort ein soziales Wohnprojekt mit Fokus auf Kinder, Jugendliche und Familien zu errichten, wurde beim EGV begrüßt. Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat hatten die „Ideenwerkstatt St. Maria Königin“ einvernehmlich beauftragt, diese Grundidee weiter zu verfolgen. Mit Beschluss des Kirchenvorstands vom 17.10.2017 wurde diese Aufgabe dem dafür neu gegründeten Ausschuss „Standort St. Maria Königin“ übertragen, dem fast alle Mitglieder der Ideenwerkstatt angehören. Der Ausschuss kann – anders als die informelle Ideenwerkstatt – vom KV mit klaren Kompetenzen ausgestattet werden und definierte Aufgaben übernehmen. 

Die geplante Bebauung des Grundstücks kann sowohl mit Erhalt des Kirchengebäudes als auch nach dessen Niederlegung realisiert werden –  abhängig davon, ob eine Nutzung gefunden werden kann, durch die sich sowohl die Sanierung als auch die nachfolgenden laufenden Kosten langfristig finanzieren lassen. Das EGV hat signalisiert, dass für das Erzbistum verschiedene Nutzungen des Kirchengebäudes ebenso vorstellbar wären wie ein Abriss.

Gegenüber der Stadt haben wir uns sehr bemüht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Mit einem z.B. auf das Kirchengebäude beschränkten Denkmalschutz wäre dies evtl. möglich, sofern finanzierbar. Leider sind wir – zuletzt in einem Treffen mit Vertretern der Stadt, Fachbereich 6 (Grundstücksnutzung, wozu auch die Untere Denkmalbehörde und die Stadtplanung gehören), sowie mit einer Vertreterin des Landschaftsverbands Rheinland – nicht auf kompromissbereite Gesprächspartner getroffen.

Dem Gutachten des LVR folgend, hat die Stadt wiederum das komplette Ensemble einschließlich Pfarrhaus, Küsterhaus, Seitentrakt mit früherer Bücherei und Büro sowie den Zugangsbereich zur Kirche unter Denkmalschutz gestellt. Dass die Gebäude von der Bausubstanz und von der Grundkonzeption her heutigen Nutzungsanforderungen in keiner Weise mehr entsprechen, spielte dabei keine Rolle.

Da dieser Umfang des Denkmalschutzes eine sinnvolle Nutzung des Grundstücks unmöglich macht, wird die Gemeinde erneut gegen die Unterschutzstellung klagen.

Refrath, den 24. Oktober 2017

 

Barbara Voll-Peters                   Pfarrer W. Kissel                     E. Plattner

Vorsitzende PGR                                                                 1. Stellv. Vorsitzender KV

Letzte Änderung am Donnerstag, 26 Oktober 2017 09:55
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