St. Maria Königin

 

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Beichte

geschrieben von Martin Nothelfer

Betender

Beichten oder das Sakrament der Versöhnung empfangen können Sie in unserer Pfarrei an jedem Samstagabend vor der Vorabendmesse im Kolpingraum von St. Elisabeth. Vor großen Feiertagen werden zusätzliche Beichttermine, auch bei fremden Priestern, angeboten. Außerdem können Sie in Bußgottesdiensten gemeinsam mit den Mitfeiernden wichtige Impulse für Ihr Glaubensleben erhalten.

Wie läuft die Beichte ab?

Bevor Sie beichten, setzen Sie sich kritisch mit Ihrem Leben, Ihren Entscheidungen und Taten auseinander. Im Gotteslob unter der Nummer 593 finden Sie dafür hilfreiche Texte zum Sakrament der Buße und der Versöhnung. Das Beichtgespräch selbst kann folgendermaßen ablaufen:

  • Nach der Begrüßung und dem Kreuzzeichen spricht der Priester ein Gebet oder liest eine Bibelstelle vor.
  • Der Beichtende spricht über sein Problem, über die in Unordnung geratene Beziehung zu Gott, sich selbst oder seinen Mitmenschen. Er sagt, dass es ihm leidtut und dass er nach Wegen suchen möchte, sich zu ändern.
  • Der Priester überlegt nun mit dem Beichtenden, wo dessen eigene Anteile an Konflikten mit sich selbst und den Mitmenschen liegen und wie er künftig anders damit umgehen kann.
  • Es folgt die Lossprechung, die Absolution. Der Priester sagt: "Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden – im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."
  • Nach dem gemeinsamen Kreuzzeichen sagt der Priester: "Deine Sünden sind dir vergeben, geh hin in Frieden."

Vielleicht empfiehlt Ihnen der Priester noch ein Gebet, das Sie im Anschluss in Stille beten können.