Pfarrnachrichten

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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 18 Januar 2019 09:34

Die Hochzeit zu Kana

geschrieben von

Brotvermehrungskirche 300 Liebe Mitchristen,

Johannes ist anders! Vieles, was der Evangelist Johannes niedergeschrieben hat, findet sich nur bei ihm und nicht bei Markus, Matthäus und Lukas. So zum Beispiel auch der Bericht von der Hochzeit zu Kana, während der sich das inzwischen sprichwörtliche Wasser zu Wein wandelt, Jesus sein erstes „Zeichen“ tut und hiermit „seine Herrlichkeit offenbart.“ Jesu Herrlichkeit ist gleichzeitig Gottes Herrlichkeit, denn er ist das „Wort, das im Anfang bei Gott und Gott selber war. […] Er ist der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht.“ (Vgl. Joh 1).

Freitag, 21 Dezember 2018 09:40

Grußwort zu Weihnachten

geschrieben von

Krippe JB Liebe Leserinnen und Leser,

wir feiern an Weihnachten, dass Gott Mensch geworden ist.

Gott ist nicht der Unnahbare und Allmächtige geblieben, der abstrakt, transzendent über allem, was er geschaffen hat, herrscht. Warum? - Nun, weil er uns liebt und deshalb auch uns die Freiheit schenkt, diese Liebe zu erwidern. Gott ist in Jesus von Nazareth als kleines, hilfloses Baby in die Welt gekommen, er lieferte sich den Menschen aus, wurde angreifbar, verletzbar und ohnmächtig und blieb einzig in der Liebe allmächtig. - Haben wir wirklich eine Ahnung davon, wie sehr uns Gott liebt? Ich spüre, wie mich diese Liebe provoziert und in all meinem Tun und Denken hinterfragt.

Pointiert habe ich für mich dadurch erkannt: Menschen, die vor anderen immer gerne gut dastehen möchten, von niemand abhängig sein wollen und ihr Leben in der eigenen Hand haben wollen, können nicht wirklich Weihnachten feiern. Sie werden sich auch sehr schwer tun, anderen Menschen zu vertrauen oder sie wahrhaftig zu lieben. Während Gott sich selbst uns unverdient schenkt, werden sie eher zu Weihnachten nach Berechnung Geschenke verteilen. Sie werden schlecht an einen Gott, der Liebe ist, glauben können, sondern vielmehr nach Ansehen, vielleicht sogar nach Macht über andere streben. Ansätze dazu stecken wahrscheinlich in uns allen.

Werden wir also zu liebenden Menschen, die sich selbst und andere mit allen Begrenztheiten annehmen können. Gott möchte in uns erneut Mensch werden, damit seine Liebe in uns Hand und Fuß bekommt. Macht’s also wie Gott – werdet Mensch!                                                 Winfried Kissel, Pfr.

Ihnen allen wünschen wir, auch im Namen aller Angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr 2019!

Montag, 17 Dezember 2018 10:45

Was sollen wir tun?

geschrieben von

Fragezeichen Liebe Mitchristen,

ich habe vor Kurzem die Autobiografie von Michelle Obama, der ehemaligen First Lady der USA, gelesen. Sie heißt BECOMING, was man ins Deutsche mit „werden“ übersetzen kann. Für sie ist das Leben ein einziges Werden, kein Stillstand. Erwachsen werden, Juristin werden, Ehefrau werden, Mutter werden, First Lady werden und so weiter, panta rhei, alles fließt, alles ist in ständiger Veränderung. Außerdem ist sie jemand, der glaubt, schon alleine aufgrund ihrer eigenen Herkunftsgeschichte, dass wir Menschen unglaublich viel erreichen können, wenn wir es nur wollen und uns dafür einsetzen. Und schließlich erzählt sie auch immer wieder von ihrem Mann Barack, der von vielen Menschen in den USA und auch weltweit, (er war immerhin der erste farbige Präsident der USA!), wie „ein Held, der Rettung bringt“ (Zef 3,17) ersehnt wurde und auf dessen Wahl häufig „freut Euch“ (Phil 4,4) ausgerufen wurde.

Dienstag, 27 November 2018 08:51

Wahlen zum Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat

geschrieben von

Zustimmung Am vergangenen Wochenende fanden die Wahlen zum Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat statt.

Gewählt wurden in alphabetischer Reihenfolge:

In den KV: Nicolás Haas, Michael Jennen, Gabriele Pelzer, Frank Werheid, Sylvia Wöber-Servaes.

In den PGR: Adelheid Hoffmann, Kerstin Meyer-Bialk, Martina Poddig, Marcus Schäfer, Sr. Roswitha-Veronika, Barbara Voll.    

Freitag, 23 November 2018 10:54

Christkönigsonntag

geschrieben von

JohannBaptist Gekreuzigter frontal 300     Liebe Schwestern und Brüder,

als Papst Pius XI. im Jahr 1925 das Fest „Christkönig“ einführte, so wollte er ein deutliches Zeichen gegen die Umbrüche seiner Zeit setzen, die geprägt waren von den menschen- und kirchenfeindlichen Regimen des Faschismus, Kommunismus und Sozialismus. „Christus“ allein ist der Herrscher aller Welten, der sein Volk mit Barmherzigkeit, Gnade und Liebe leitet. Und was ist „ER“ für ein König, dessen Proklamation durch Verrat im Garten Gethsemane begann und dessen Krönungsweg nach Golgatha führte, wo „ER“ am Kreuz erhöht seinen Thron bestieg.

Freitag, 09 November 2018 10:12

Start der Erstkommunionvorbereitung

geschrieben von

Freunde 300    Liebe Leserinnen und Leser,

als meine Mutter gestorben war und wir die Wohnung auflösen mussten, fanden wir in ihrem Schlafzimmer an der Wand ein kleines Kreuz. Es war aus Papier, sonnengelb mit rotem Rand, und ich kannte es noch gut: ich hatte es ihr als Kindergartenkind gebastelt, und sie hatte es über 40 Jahre lang aufbewahrt!

Freitag, 26 Oktober 2018 11:12

Gedanken zu Allerheiligen

geschrieben von

Allerheiligen Fenster Liebe Schwestern und Brüder,

in unserer Welt begegnet uns das Phänomen der „Scheinheiligkeit“ nicht erst seit gestern, sondern durch alle Zeiten, alle Völker und Gesellschaftsschichten. Wir kennen „Scheinheiligkeit“ nicht nur aus den Medien, sondern auch aus unserem persönlichen Lebensbezügen, bis hinein in unsere Pfarrgemeinden und Kirche. Doch bei aller „Scheinheiligkeit“ in dieser Welt bereiten wir uns als Christen auf das Hochfest Allerheiligen vor, an dem wir der inzwischen rund 7.000 offiziellen Heiligen, Märtyrer und Seligen gedenken, die seit dem Jahr 2004 im vom Heiligen Stuhl veröffentlichten „Martyrologium Romanum“ aufgelistet sind, sowie all der vielen Heiligen und Seligen, die still und unerkannt unter uns gelebt haben. Die ihrem Leben vielleicht durch die Arbeit in der Weltmission, derer wir so nebenher an diesem Sonntag auch noch gedenken, einen ganz anderen Sinn der Heiligkeit gegeben haben. Ein Sinn durch Hilfe zur Selbsthilfe, durch Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Deren Arbeit nachwirkt und heute durch unsere finanziellen Mittel (Spende) Unterstützung benötigt.

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