Pfarrnachrichten

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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 06 Dezember 2019 11:21

Das neue Kirchenjahr

geschrieben von

Kreispfeil 300   Liebe Gemeindemitglieder,

das neue Kirchenjahr hat gerade begonnen, das neue Kalenderjahr ist schon in Sichtweite. Ein Jahreswechsel geht oft einher mit Erwartungen: an uns selbst – dies meist in Gestalt guter Vorsätze - und an andere. Da es für gute Vorsätze noch ein wenig früh ist, lenken wir den Blick in eine andere Richtung: Was können wir als Gemeinde St. Johann Baptist vom neuen Jahr erwarten?

 

Samstag, 30 November 2019 10:40

Wachsam bleiben

geschrieben von

wachsamLiebe Leserinnen und Leser,
neulich sagte mir jemand: „Bei euch in Refrath ist die Welt noch in Ordnung!“ Zuerst fand ich das komisch, aber dann habe ich mich erinnert, dass das auch mein Eindruck war, als ich vor gut zwei Jahren hierher versetzt worden bin.
Natürlich habe ich inzwischen allerlei entdeckt, was man besser machen könnte oder vielleicht sogar dringend ändern müsste. Aber ich bleibe dabei: von Vielem, was es bei uns gibt, träumen andere Pfarreien nur.

Donnerstag, 21 November 2019 15:53

Das Fest Christkönig

geschrieben von

Haende Bitte 300 Liebe Leserinnen und Leser,

an diesem letzten Sonntag im Kirchenjahr feiern wir wie jedes Jahr das Fest Christkönig.

In der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus spielte die Christkönigs-verehrung bei der katholischen Jugend eine große Rolle. Entgegen dem Führerkult der säkularen Gesellschaft in den 1930er-Jahren setzten junge Katholiken mit Prozessionen und Feiern ein Zeichen gegen die Ideologie des Nationalsozialismus.

Donnerstag, 14 November 2019 17:15

Das Totengedenken und die Werke der Barmherzigkeit

geschrieben von

AlteKirche Taizegebet 300 Liebe Mitchristen,

der November steht für mich aus christlicher Sicht unter zwei Themenschwerpunkten. Zum einen das Totengedenken, zum anderen die Werke der Barmherzigkeit. Beides liegt mir sehr am Herzen, wurde mit den Jahren für mich immer wichtiger. Gerade der Umgang mit dem Gedenken an unsere Verstorbenen, die Frage nach dem Himmel und wo, oder besser: was er ist, sind für mich aufgrund der vielen Beerdigungen in unserer Pfarrei immer wieder Thema. Oft denke ich dann an das Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“ oder mir fallen Darstellungen von Jesus am Kreuz (oft durch Kriegsschäden verursacht) ein, ein Korpus, der Arme und Beine verloren hat und neben dem geschrieben steht: „Ich habe keine anderen Arme und Beine als Eure“.

Donnerstag, 07 November 2019 17:49

Das Ewige Leben

geschrieben von

JohannBaptist Gekreuzigter frontal 300 Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie Halloween gut überstanden? Im Kinderdorf haben wir zum Glück nicht so viel davon gemerkt, denn was das Gehen von Haus zu Haus angeht, können wir die Kinder ja immer noch auf St. Martin verweisen. Aber natürlich haben auch unsere Kinder Spaß am Verkleiden – und am Gruseln.

Donnerstag, 31 Oktober 2019 13:01

Gott, der Herr ist ein „Freund des Lebens“

geschrieben von

Herz Holz 300 Liebe Leserinnen und Leser,

der Autor des alttestamentlichen Weisheitsbuches ist sich sicher: Gott, der Herr ist ein „Freund des Lebens“. Er liebt alles, was er erschaffen hat. In allem ist sein unvergänglicher Geist. Deshalb liebt er auch den Sünder und geht ihm nach (vgl. Weish 11,22 – 12,2).

Die Erzählung aus dem Lukasevangelium an diesem Sonntag (Lk 19,1-10) ist wie eine Illustration dieses Weisheitstextes: Jesus begegnet Zachäus. Dieser Zachäus, klein von Gestalt, will Jesus sehen und klettert deshalb auf einen Baum um über die Menschenmasse hinwegschauen zu können. Da er die Menschen oft betrogen hat, zu viel Zoll erhoben hat und zudem mit der römischen Besatzungsmacht kollaboriert, ist er bei den Juden ungeliebt und verachtet. Jesus aber zeigt trotzdem Interesse an ihm. Er schaut zu ihm auf und lädt sich bei ihm ein. Diese liebevolle Zuwendung bewirkt bei Zachäus, dass dieser sein Vermögen mit den Armen teilen will und zu viel gefordertes Geld vierfach zurückerstatten will.

Donnerstag, 24 Oktober 2019 13:01

Die Selbsterhöhung der eigenen Person

geschrieben von

Koepfe 300 Liebe Schwestern und Brüder,

im Evangelium zum 30. Sonntag im Jahreskreis (Lk 18,9-14) beendet Jesus sein Gleichnis mit dem Satz: „Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Es ist für mich ein Satz mit einer ganz zentralen Aussage zum Wesen von uns Menschen, die eigentlich zeitlos ist. Die Selbsterhöhung der eigenen Person gehörte damals zur Zeit Jesu zu den eher negativen Charakterzügen von uns Menschen, wie sie es auch heute noch ist. Überall begegnet uns dieser Narzissmus der Selbsterhöhung, der Selbstüberschätzung in unserer Zeit, sei es in der großen Politik, in der Wirtschaft oder in den Religionen. Und nicht selten neigen wir selbst zu diesem Gefühl von Überlegenheit, wenn wir aus unserer Lebensperspektive hinab schauen auf jene, die ein anders Leben führen als wir, die vielleicht auch völlig anders leben müssen.

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