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Schwester Barbara

Schwester Barbara

Hl. drei Könige, Krippe St. Johann BaptistLiebe Leserinnen und Leser,
weiterhin rufen Gemeindemitglieder im Pastoralbüro an, um den Segensaufkleber der Sternsinger zu bekommen (Ja, es gibt sie noch, aber nicht mehr lange) und um Spenden abzugeben. Dadurch ist die gemeinsam erreichte Summe noch einmal gestiegen.

Ich bin von dieser Großzügigkeit der Refrather ganz begeistert, allerdings finde ich etwas anderes noch wichtiger als das Geld:

Johannes der Täufer, Alte Kirche, RefrathLiebe Leserinnen und Leser,

vor einiger Zeit habe ich in einer Fernsehdiskussion einen Prominenten gesehen, den ich sehr schätze, und sagte spontan zu meinen Schwestern: „Der ist so toll, den würde ich gerne mal persönlich treffen!“ Die erstaunliche Gegenfrage war: „Und was würdest du ihm dann sagen?“

Prominenz ist etwas Merkwürdiges: die Leute scharen sich um einen Menschen, der in irgendeiner Weise hervorsticht. Sie sind fasziniert und suchen seine Nähe – ohne ihm wirklich nahe zu kommen.

LaternenLiebe Leserinnen und Leser!

In diesen Wochen ziehen unsere Kinder wieder mit ihren Laternen durch die Straßen. Viele Schulen und Kindergärten haben einen eigenen Martinsumzug, und wenn die Kleinen an die Haustüren kommen, sollen sie gerne etwas Süßes haben. Ich erinnere mich, dass meine Mutter unsere ersten selbstgebastelten Laternen lange wie Schätze gehütet hat und jedes Jahr von neuem die Wohnung mit ihren Lichtern schmückte.

  Liebe Leserinnen und Leser!

Wer schon mal eine (goldene) Hochzeit, einen runden Geburtstag oder ein ähnlich großes Fest organisiert hat, der weiß, dass die Gästeliste zum Problem werden kann: „Wenn wir Onkel Ernst einladen, dann auch Tante Trude, sonst ist sie beleidigt.“ „Wenn deine Kegelbrüder kommen, dann auch mein Chor.“ „Der ganze Chor?!“ usw.

Im Evangelium dieses Sonntags ist von einem König die Rede, der zur Hochzeit seines Sohnes einlädt. Doch kurios: die Gäste wollen nicht kommen!

   Liebe Leserinnen und Leser!

 

„Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?“ – soll Konrad Adenauer einmal gesagt haben, als man ihm eine Meinungsänderung vorwarf. Und in der Politik gibt es ja tatsächlich erstaunliche Wandlungen, vor allem nach Wahlen. Nun hat Adenauer den Satz so wohl nie gesagt. Belegt ist aber: „Jeder Mensch und jede Partei hat das Recht, klüger zu werden“. Das hört sich doch schon ganz anders an.

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