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Winfried Kissel

Winfried Kissel

Friedhofskreuze im SonnenaufgangLiebe Mitglieder unserer Gemeinde,
liebe Leserinnen und Leser!

In unserer Gesellschaft wird das Kreuz als Symbol für den Tod, die Dunkelheit und Trauer verstanden. Viele Kreuze stehen in dieser Welt und künden von unzähligen Kriegen und Nöten der Menschen, die menschliches Leben zunichte machten.

Wie verstörend anders greift die christliche Theologie das Kreuz auf. Es wird dort zum Zeichen für Leben, zum lichten Zeichen, dass die Liebe den Tod für immer besiegt hat. So hören wir am Karfreitag den liturgischen Ruf: "Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung."

Glasfenster St. Maria KöniginDie Diskussion über die Zukunft der Kirche St. Maria Königin umfasst drei verschiedene Themenkomplexe, die Pastoralteam und Gremien der Gemeinde z. T. seit Jahren beschäftigen: Denkmalschutz, Profanierung, Schimmelbefall der Kirche.

WeltkugelLiebe Leserinnen und Leser,

unsere gesellschaftlichen Strukturen stecken seit Jahren in einem gravierenden Wandel. Die Globalisierung, die mit der Vernetzung durch das Internet einhergeht, wirkt sich in vielen privaten Bereichen aus. Unsere Welt ist sehr nah und klein geworden. Wir wissen so viel und so schnell wie noch nie von Geschehnissen in allen Teilen der Welt. Einher geht dies mit einer starken Individualisierung, einer viel größeren Flexibilität und Mobilität in Bezug auf Wohnort, Arbeitsplatz und Urlaubsreisen. Menschliche Beziehungen bleiben dabei oft auf der Strecke. Es werden weniger Kinder geboren und die Vereinsamung von Menschen wird immer größer. Das demokratische Interesse nimmt ab und viele suchen nur ihr Recht, sind aber wenig bereit für das Gemeinwohl zu tun. – Geht es uns zu gut? Hat eine solche Gesellschaft überhaupt eine Zukunftsperspektive? Schließlich ist früher schon so mancher Kultur eine gewisse Dekadenz zum Verhängnis geworden.

dunkle WolkenLiebe Leserinnen und Leser,

im Evangelium des ersten Adventsonntags (Lk 21) spricht Jesus über die endzeitliche Wiederkunft (Advent) des Menschensohnes. Nachdem Kriege und Not die Menschen heimgesucht haben, wird es sogar kosmische Zeichen geben, das Meer tobt und donnert und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Die Menschen werden vor Angst vergehen.

"Wenn all das beginnt, wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen" (Lk 21,27), so sagt Jesus seinen Jüngern, dann "richtet euch auf, und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe."

WeggehenLiebe Leserinnen und Leser,

letzten Sonntag hörten wir aus dem Lukasevangelium, dass Jesus in seiner Heimatstadt in der Synagoge den Propheten Jesaja zitierte: "Der Herr hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe." (Lk 4,18f) Danach beginnt er, ihnen die Schriftstelle auszulegen: "Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt."

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