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Trauercafé
Trauercafé Sonnenlicht

Trauerbegleitung

Herzliche Einladung zum Austausch und Gespräch beim Trauercafé Sonnenlicht an jedem ersten Sonntag im Monat von 15.30-17.30 Uhr im Gemeindezentrum St. Johann Baptist.

Bedenkt:
Den eigenen Tod,
den stirbt man nur;
Doch mit dem Tod
der anderen
muss man leben.
Mascha Kaléko

Lange saßen sie da
und hatten es schwer.
Aber sie hatten es gemeinsam
schwer. Und das war ein
Trost.
Leicht war es trotzdem nicht.
Astrid Lindgren

Sie sind herzlich willkommen,

  • wenn Sie um einen Menschen trauern, vielleicht seit kurzer oder längerer Zeit.
  • wenn Sie einen Angehörigen auf seinem letzten Weg begleiten.
  • wenn Sie sich mit Menschen in ähnlicher Situation über ihre Situation, über ihre Gefühle, Erfahrungen und Fragen austauschen möchten.
  • wenn Sie gemeinsam mit einem Trauernden kommen möchten.


Wir laden Sie ein,

  • zu reden
  • zu schweigen
  • gemeinsam zu weinen
  • zu lachen
  • und neue Wege für sich zu entdecken.

Das Angebot ist offen für jeden, unabhängig von Alter, Konfession, Kirchenzugehörigkeit und Nationalität.
Eine Anmeldung ist erforderlich.

Wir freuen uns auf Sie!

Schwester Roswitha-Veronika Wagner

Schwester Roswitha-Veronika Wagner

Trauerpastoral
  • Ausbildung als Heimerzieherin
  • 1982 Eintritt in den Orden der Dominikanerinnen von Bethanien
  • 25 Jahre tätig als Kinderdorfmutter
  • Ausbildung zur Trauerbegleiterin und Gestaltpädagogin
  • Trauercafé 1. Sonntag im Monat (Terminänderungen werden rechtzeitig bekannt gegeben)
Monika Kuttenkeuler

Monika Kuttenkeuler

Trauerpastoral, geistl. Begleitung der kfd

Sie können sich gerne an mich wenden, wenn

  • Sie einen lieben Menschen verloren haben und jemanden brauchen, der Ihnen zuhört.
  • Sie Interesse an geistlicher Begleitung haben.

Bei der Begräbnisfeier betet die Gemeinde für den Verstorbenen und spricht auch stellvertretend für ihn Gebete und Psalmen. Sie besprengt seinen Leib mit Weihwasser und erinnert so an die Taufe, durch die der Verstorbene mit  dem Tod und der Auferweckung Jesu Christi verbunden ist. In der Begräbnismesse feiert die Gemeinde den Hindurchgang durch das Leiden und den Tod zur Auferstehung hin. Über dem Grab errichtet sie das Kreuz als Zeichen des Erlösers, die Kränze auf dem Grab symbolisieren als Siegeskränze den Sieg über den Tod. Damit wird das Grab zum Ort der Hoffnung und zum Zeichen des Glaubens an die Auferweckung der Toten. Weil die Gemeinde in jeder Eucharistiefeier für die Lebenden und für ihre Verstorbenen betet, drückt sie damit aus, dass alle miteinander verbunden bleiben und niemand vergessen wird.

Mit dem kirchlichen Begräbnis sorgt die Gemeinde für die würdevolle Verabschiedung und Bestattung ihrer Verstorbenen. Gleichzeitig wendet sie sich auch den trauernden Angehörigen und Hinterbliebenen zu. Im Kondolenzgespräch hört sie ihnen zu, drückt ihr Mitgefühl aus und fragt, wie sie die Angehörigen auf verschiedene Weise ideell und tatkräftig unterstützen kann. Die Gemeinde wird den Hinterbliebenen auch bei der Gestaltung der Begräbnisfeier helfen und diese nach Möglichkeit auch mitfeiern. Der Gottesdienst und die Zeichenhandlungen können den Trauernden Halt geben. Durch die Verkündigung des Wortes Gottes erfahren sie den Zuspruch des Trostes und der Hoffnung auf die Auferweckung von den Toten und das ewige Leben bei Gott. Wenn alles organisiert und der Verstorbene bestattet ist, beginnt für die Angehörigen und Hinterbliebenen meist die schwerste Zeit der Trauer. Deshalb hält die Gemeinde Kontakt und versucht, für die Trauernden den Weg zu einem neuen Leben angesichts der Erfahrung des Todes zu erschließen.

Was muss ich in einem Todesfall tun?

  • Nach einer angemessenen Zeit den Arzt (möglichst den Hausarzt) rufen (rechtliche Feststellung des Todes)
  • Den Pfarrer bzw. das Pfarrbüro anrufen (Termin für das Kondolenzgespräch und das Begräbnis/die Bestattung)
  • Einen Bestatter ihrer Wahl und ihres Vertrauens anrufen
  • Ggf. den Verstorbenen aus dem Krankenhaus oder Altenheim nach Hause überführen und dort aufbahren lassen (dabei hilft das Bestattungsinstitut)
  • Dokumente (wie Personalausweis, Totenschein, Stammbuch, Personalausweis, Nachweis zu Krankenversicherung/Rentenkasse, Geburts-, Heirats- Scheidungskurkunden, Testament etc.) zusammentragen
  • Für die Bestattungsform und die Form der Begräbnisfeier entscheiden. Die kirchliche Begräbnisfeier bietet vielfältige Möglichkeiten.
  • Und vor allem: Ruhe bewahren, Zeit nehmen und den Raum für den persönlichen Abschied (mit Bild, Kerze, Kreuz, Blumen etc.) gestalten
  • Möglichst viele Aufgaben selbst übernehmen (Salben, Ankleiden) und gestalten (Todesanzeige, Gottesdienst), die beim Abschied nehmen helfen, aber ggf. auch Unterstützung von Angehörigen und Freunden annehmen

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen und Angebote finden Sie unter www.abschied-trost.de