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Mittwoch, 25 Mai 2016 11:27

Ein guter Glaube führt zu Taten!

geschrieben von

BetenderLiebe Mitchristen,

in jeder Heiligen Messe beten wir: "Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach; aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund." Diese Demutsbitte entstammt dem heutigen Evangelium, in dem ein heidnischer Hauptmann Jesus darum bittet, seinem todkranken Diener zu helfen.

Und zwar nicht durch Handauflegung oder sonst eine Berührung; nein, durch Worte, die auf Glauben basieren! Selbst Jesus ist über den Glauben dieses Fremden erstaunt und sagt zu seinen Begleitern, dass er nicht einmal in Israel solch einen Glauben gefunden hätte.

Der Glaube an Gott spiegelt sich hier also weniger in einer festen Religionszugehörigkeit, als vielmehr in einem festen Vertrauen auf Gott bzw. Jesus Christus. Und dieser Glaube versetzt die sprichwörtlichen Berge, denn als der Hauptmann wieder nach Hause kommt ist sein Diener geheilt, ohne dass Jesus ihn gesehen hat. Es ist ein Glaube, den der Hauptmann durch Hören in sich aufgenommen hat und der dann im Hauptmann gereift ist. Nicht umsonst steht diese Geschichte im Lukasevangelium unmittelbar nach Jesu großen Reden (Feldrede, Rede vom Haus auf dem Felsen, …), denn sie beweist, wozu ein guter Glaube führt. Er führt zu Taten! Schließlich macht der Hauptmann sich auf und er lässt nach Jesus suchen, um für seinen Diener zu bitten. Er tut dies voller Demut, aber er tut es und das ist das vielleicht Wichtigste an dieser Geschichte.

Wenn nun auch wir, gestärkt durch den Empfang der Heiligen Kommunion und unser Eingeständnis der eigenen Demut, die Messe verlassen, dann sind auch wir dazu angehalten unserem Glauben Taten folgen zu lassen.  

Mit demütigen Grüßen,
Armin Wirth (GR)


Grußwort zu den Pfarrnachrichten, Ausgabe: 29.05.2016, 9. Sonntag im Jahreskreis

Letzte Änderung am Mittwoch, 25 Mai 2016 11:44
Armin Wirth

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