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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 23 Dezember 2016 09:28

Weihnachtsgruß

geschrieben von

Krippe in St. ElisabethLiebe Leserinnen und Leser,

Weihnachten ist kein Geburtstagsfest wie wir unsere eigenen  Geburtstage alljährlich feiern. Gottes Sohn ist in Jesus von Nazareth damals Mensch geworden. ER will in uns auch heute neu geboren werden.

ER ist das Licht der Welt, „das jeden Menschen erleuchtet“, der IHN aufnimmt. Seit über 2000 Jahren leuchtet nun dieses Licht in unserer Welt. Es strahlt über Dörfern und Städten, zwischen Hütten und Hochhäusern und wartet darauf, dass wir IHN in unsere Häuser und in unser Leben lassen. ER macht uns so zu Kindern des Lichtes. (vgl. Joh 1,9ff).

Kriege und Terrorakte, Willkürherrschaften in früher als verlässlich geltenden Ländern wie Türkei und Russland, nationalistische Tendenzen in vielen demokratischen, westlichen Ländern und weltweite Verletzungen der Menschenrechte verfinstern das Licht in unserer Welt. Jedes Mittel scheint recht zu sein, um politische Macht ergreifen zu können: Lügen, persönliche Verunglimpfungen, die Relativierung jeglicher Wahrheit zum Zwecke emotionaler Beeinflussung bei Wahlen. Es steht zu befürchten, dass Angst und Beliebigkeit mehr als sachliche Vernunft und Rationalität die Grundlagen für politische Entscheidungen werden.

Vom Propheten Jesaja hören wir in der Heiligen Nacht die Worte „Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht, über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein helles Licht auf.“ (Jes 9,1) Die heidnischen Sterndeuter kommen aus dem Osten nach Jerusalem, um dem neugeborenen König der Juden zu huldigen. Sie sind einem Stern gefolgt, der sie geradewegs zu Jesus führt. Als sie ihn gefunden haben, werden sie von großer Freude erfüllt (vgl. Mt 2).

Welchem Stern folgen wir in unserem Leben? Von welchen Kräften lassen wir uns in unserem Leben bestimmen?

Was ersehnen wir für uns, wenn wir Weihnachten feiern? Was schenkt uns Freude, was lässt uns glücklich sein?

Denken wir einmal über diese Fragen nach! – Auch darüber, ob unsere Antworten auf diese Fragen andere Menschen glücklich machen und mit Freude erfüllen können!

Die Weihnachtstexte jedenfalls rufen uns dazu auf, mutig Zeugnis für die Menschenfreundlichkeit Gottes abzulegen, die in Jesus Christus erschienen ist. Seien wir bereit, Jesus in uns aufzunehmen, Kinder des Lichtes zu sein und zum Licht für andere zu werden. ER nimmt uns so an wie wir sind, er schätzt und liebt jeden von uns. ER schenkt uns Geborgenheit, Kraft und Zuversicht für das Heute und Morgen und die nächsten Schritte unseres Lebens.

Lassen wir uns nicht einschüchtern und verängstigen! Gott ist mit uns, deshalb sollen die Freude und die Hoffnung unser Leben und Handeln bestimmen. Die Botschaft des Engels in der Weihnachtsbotschaft lautet „Fürchtet euch nicht!“ (Lk 2, 10).

 

Ihnen allen im Namen aller ehrenamtlichen Mitarbeiter, Angestellten und Seelsorger ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2017!

Winfried Kissel, Pfarrer

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 23 Dezember 2016 19:54
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