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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 27 Januar 2017 10:34

Die Seligpreisungen der Bergpredigt

geschrieben von

 Liebe Christinnen und Christen in Refrath und Frankenforst,

heute hören wir im Evangelium die Seligpreisungen der Bergpredigt. „Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.“ (Mt 5,1-12)

Das Glück ist auf dem Weg. Davon hören wir in den Seligpreisungen Jesu. Denn das hebräische Wort für „selig“ lässt sich auch mit „glücklich“ übersetzen. Das Glück ist auf dem Weg. Das Leben soll gelingen. Jesus redet von einer Bewegung zum Glück. Ihr Grund liegt nicht in mir und meinem Können, sondern allein in ihm. Damit provoziert er. Er durchbricht unsere gängigen Vorstellungen von der Machbarkeit des Glücks. Er nennt die „glücklich“, die nach unseren Maßstäben unter keinen Umständen so zu bezeichnen wären. Jesu klare Sprache lässt keinen Zweifel aufkommen: Die Zustände, die das Leben bedrohen, dürfen und werden nicht so bleiben, wie sie sind, nicht bei den anderen und nicht bei mir. Er sagt nicht: Trauer, Hunger und Durst sind Glückszustände. Das wäre fatal. Das Provokante liegt darin, dass Jesus von der Überwindung dieser Zustände her denkt. Nur darum können Traurige, Hungrige und Durstige glücklich genannt werden. Damit entzieht er allen denen den Grund, die ungerechte Zustände schönreden wollen. Die Seligpreisungen halten es für wesentlich, bedürftig zu sein – bedürftig nach Brot und Kleidung, nach Sanftmut und Liebe, bedürftig nach Glauben und Vertrauen, Gerechtigkeit und Frieden.

Einen angenehmen Sonntag und eine gute Woche wünscht

Sarah Zimmermann, Pastoralassistentin

Letzte Änderung am Freitag, 27 Januar 2017 11:01

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