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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 23 Februar 2018 09:07

"Denk an dein Erbarmen, Herr!"

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Betender Liebe Schwestern und Brüder,

vor der Liturgiereform haben die Fastensonntage alle einen Namen getragen. Der 2. Fastensonntag hieß damals nach Psalm 25,6: "Reminiscere miserationum tuarum" (Denk an dein Erbarmen, Herr!). Diese alten Bezeichnungen für die Fastensonntage sind heute nicht mehr vielen Menschen bekannt, aber sie tragen doch eine Spannkraft, einen Spannungsbogen in sich, der uns durch die Fastenzeit begleiten kann.
"Denk an dein Erbarmen, Herr!" Hier spiegelt sich der Wunsch wider, dass Gott barmherzig und gnädig zu uns sein soll. Dass er uns nicht vergessen möge, um uns schließlich doch noch zum Heil zu führen. Erbarmen und Vergebung erfahren zu dürfen, das ist eine tiefe innere Sehnsucht aller Menschen, egal ob sie religiös oder atheistisch sind. Alles dreht sich um dieses Erbarmen, diese Erfahrung des wieder liebevoll Angenommenseins, auch wenn dies vielleicht eine ziemlich verklärende Sichtweise ist. Ja, Gott wird an sein Erbarmen denken - immer wieder neu. Dies unterstreicht er durch seine Propheten im Alten Testament die er zu seinem Volk Israel wieder und wieder sendet, und er zeigt es in seinem menschgewordenen Sohn, der für jeden von uns mit seiner Liebe einsteht, gleich welche Verfehlungen wir begehen, um uns so wieder in die Versöhnung mit dem Vater zu führen.
"Denk an dein Erbarmen, Herr" - und vielleicht könnten wir ergänzen: "das wir tief in unseren Herzen erhoffen und wofür wir in dieser Fastenzeit neu bereit sind zu dir umzukehren".
 
Für das Pastoralteam
Ihr Kaplan Kai Amelung

 

Letzte Änderung am Samstag, 24 Februar 2018 08:28
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