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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Montag, 18 Februar 2019 12:09

Machen wir Gott durch unser Tun begreifbar!

geschrieben von

Fragezeichen 300    Liebe Mitchristen,

wer von Ihnen ist ein Utopist? Utopisten glauben an einen „Nicht-Ort“ (das wäre die direkte Übersetzung aus dem Griechischen), also zum Beispiel an eine, noch nicht vorhandene, fiktive und positive Gesellschaftsordnung. Oft betrachtet man diese Zukunftsvision als schön aber unausführbar. Ein Utopist könnte also zum Beispiel auf eine gerechte Ordnung (eine Art „Himmel auf Erden“) glauben, in der es kein arm und kein reich, keinen Ruhm und keine Erniedrigung, kein Ausgrenzen sondern nur noch Annehmen gibt. Ist das wirklich so unmöglich?

Zwei Stellen aus dem Alten Testament fallen mir hierzu ein: „Was ist der Mensch, dass Du an ihn denkst? […] Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt.“ (Psalm 8) Und: „Als Abbild Gottes schuf er den Menschen. Als Mann und Frau schuf er sie“ (Genesis 1, 27). Der Mensch ist also laut Bibel nicht irgendetwas, sondern ganz nah an Gott dran. Und dennoch ist der Mensch vor allem Mensch und somit anfällig für den Glanz des Reichtums oder das falsche Lob, dass in sinnlosen Stolz mündet. Ich bin aber davon überzeugt, dass je mehr es uns gelingt die Grenzen zwischen den Seligpreisungen des heutigen Evangeliums und den sogenannten Weh-Rufen, die sich an die Seligpreisungen anschließen, aufzubrechen, desto mehr schaffen wir es, aus Utopie Realität werden zu lassen. Ja, wir schaffen es dadurch sogar, dass Himmel und Erde sich berühren. Der Mensch ist nur wenig geringer als Gott, wir sind sein Abbild. Das bedeutet für mich, dass Gott, wenn wir es denn wollen, durch uns und unser Tun erfahrbar und begreifbar werden kann.  

Mit utopistischen Grüßen,  Ihr Armin Wirth, Gemeindereferent

Pastoralbüro

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  • Frau Veronika Carpus

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