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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Montag, 11 März 2019 08:50

Was bedeutet Fastenzeit?

geschrieben von

Fragender 300        Liebe Leserinnen und Leser,

von Aschermittwoch an liegen vierzig Tage der österlichen Bußzeit vor uns. Mit der Zahl 40 stehen wir in guter Tradition. Vierzig Jahre war das Volk Israel durch die Wüste unterwegs ins Gelobte Land. Im heutigen Evangelium wird von Jesus berichtet, dass er vierzig Tage lang in der Wüste gefastet habe. Für Israel wie für Jesus war die Wüste eine Zeit der Versuchung und der Erprobung.

In der Wüste und Einöde gibt es wenig Ablenkung. So beschäftigt man sich mit sich selber. Wenn man lernt, mit seinen Kräften und Ressourcen wohl üb

erlegt umzugehen, hat man die Chance zu überleben. So wird man in der Wüste auf sich selbst zurückgeworfen, begegnet seinen Möglichkeiten und Grenzen und lernt, wie wichtig Wasser für unser Leben ist.

Die Fastenzeit will für uns eine Wüstenzeit sein. Mit dem Aschermittwoch ist also nicht alles vorbei, vielmehr beginnt mit diesem Tag eine neue Zeit, in der wir zum Leben finden können. Schauen wir ruhig darauf, wer und wie wir sind, was uns wichtig ist im Leben, was uns Freude und Halt gibt oder, was uns „Wasser des Lebens ist“, was unser Leben gelingen lässt.

Zumeist sind es Beziehungen zu anderen Menschen, die uns geglückte Momente in unserem Leben schenken. Viele von uns machen aber auch die Erfahrung, dass menschliche Beziehungen in die Brüche gehen können und, dass sie nicht sehr tragfähig und verlässlich sind.

Im Evangelium des Aschermittwochs lädt uns Jesus ein, unser Leben auf eine Beziehung zu Gott zu bauen, zu einer neuen und tieferen Beziehung zu ihm zu finden (Mt 6,1-6,16-18). Beim „Almosen geben“, beim „Beten“ und beim „Fasten“ sei es wichtig, diese nicht vor den Menschen zur Schau zu stellen, aber im Verborgenen zu tun. Solch aufrichtiges Tun und Leben wird Gott gelingen lassen.

Ich wünsche uns für die bevorstehenden 40 Tage ein aufrichtiges Nachsinnen darüber, wo und wie wir vor Gott dastehen, welche Prioritäten wir in unserem Leben ändern sollten und wie die ersten Schritte einer tieferen und tragfähigen Beziehung zu Gott gefunden werden können.

Herzliche Grüße und eine gesegnete Fastenzeit!

 

Pfr. Winfried Kissel

Letzte Änderung am Montag, 11 März 2019 08:55
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