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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 15 März 2019 10:33

Die Erstbeichte unserer Kommunionkinder

geschrieben von

Freunde 300       „Das war schön!“ Der kleine Junge strahlt mich an. Eines nach dem anderen kommen sie durch die Kirche marschiert, die meisten stolz und glücklich, manche auch hochkonzentriert mit ihrer Kerze in der Hand: In dieser Woche haben unsere Kommunionkinder zum ersten Mal gebeichtet.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich gebe zu: anfangs wusste ich nicht so recht, wie und wieso ich Neunjährige auf das Sakrament der Versöhnung vorbereiten sollte. Es muss sein, natürlich. Aber Kinder sündigen ja normalerweise noch nicht so schrecklich, sie müssen oft erst mühevoll überlegen, was sie in der Beichte überhaupt erzählen sollen. Brauchen sie wirklich Versöhnung mit Gott?

Aber dann habe ich im Kinderkatechismus eine geniale Definition von „Sünde“ gefunden: „Du weißt es. Du willst es trotzdem. Du machst es extra.“

Alle Kinder, mit denen ich gesprochen habe, wussten sofort den Unterschied zwischen etwas, das mir aus Versehen kaputtgeht und etwas, das ich extra kaputt mache, z.B. um jemanden zu ärgern. Und mir wurde klar: Es geht um die Gewissensbildung der Kinder – und um die Zusage, dass Gott uns liebt, auch wenn wir absichtlich etwas Falsches getan haben. Sobald wir zu ihm umkehren wollen, ist er bereit uns zu vergeben.

Ich freue mich über die vielen strahlenden Gesichter. Unsere Katecheten und Priester haben gemeinsam den Kindern zu einer guten Erfahrung verholfen und sie die Liebe und Nähe Gottes spüren lassen.

Diese Nähe kann einen tatsächlich zum Strahlen bringen – so werden wir es auch am Sonntag im Evangelium hören: Da wird berichtet, dass Jesus so intensiv betet, dass sich sein Gesicht verändert und er plötzlich in leuchtendem Licht steht. Das ist schwer zu begreifen; seine Jünger wollen Hütten bauen, um den Moment einzufrieren - was natürlich nicht klappt.

Auch für uns heute mit unserer rationalen Sicht erschließt sich die Verklärung Jesu nicht so leicht. Aber so viel ist deutlich: Gott lässt sich finden. Und wenn wir ihn suchen und in unser Leben lassen, dann wird ER es erhellen.

Herzliche Grüße, Ihre/Eure Schwester Barbara 

Pastoralbüro

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