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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Donnerstag, 02 Mai 2019 12:27

Haben wir Vertrauen auf den Auferstandenen und stehen mutig zu unserem Christ sein !

geschrieben von

Brotvermehrungskirche 300      Liebe Leserinnen und Leser,

an diesem dritten Ostersonntag heißt es im Johannesevangelium, dass der Auferstandene seinen Jüngern noch einmal erscheint. Wir treffen Petrus, Natanael, die Zebedäussöhne und zwei andere Jünger dabei an, wie sie ihrem alten Beruf, dem Fischen nachgehen. Vielleicht ist ihr Fischen auch symbolisch zu verstehen, in dem Sinne, dass sie versuchen, dem Auftrag Jesu nachzukommen und „Menschen zu fischen“, also neue Jünger für Jesus zu gewinnen. Als sie die ganze Nacht gefischt haben und im Morgengrauen zurück zum Ufer kommen, steht dort ein Fremder. Es ist der Auferstandene, den sie nicht erkennen. Er fragt sie “Habt ihr etwas zu essen?“ (Joh 21,5) Doch sie haben keinen einzigen Fisch gefangen.

Die Jünger haben also keinen Erfolg. Sie können dem Fremden nichts anbieten. Dieser schickt sie daraufhin noch einmal hinaus auf den See und fordert sie auf, das Netz dieses Mal auf der rechten Seite auszuwerfen. Damit ist keine Ortsangabe gemeint, vielmehr sagt ihnen der Auferstandenen damit, dass sie das Netz auf der Seite des Vertrauens auswerfen sollen. Folgt man der Symbolkraft des johanneischen Evangeliums, muss man sogar sagen, dass die „rechte Seite“ im Gegensatz zur „Nacht“ des Glaubens steht, in der die Jünger allein auf die eigene Kraft vertrauend ihren ersten Versuch unternommen haben.

Kaum haben die Jünger das Netz ausgeworfen, ist es zum Bersten voll. 153 Fische werden gezählt. Bibelexperten vermuten, dass 153 die Anzahl der damals bekannten Fischsorten war oder die Anzahl der großen Städte in der damaligen Welt. In beiden Fällen will das Evangelium sagen, dass die Jünger mit dem Evangelium Jesu Christi die ganze Welt erreichen können, wenn sie nur auf den Auferstandenen vertrauen und an ihn glauben.

Johannes, der Jünger, den Jesus liebte, erkennt Jesus zuerst. Petrus erkennt dagegen wieder einmal, wie klein sein eigener Glaube ist: Er erkennt, dass er „nackt“ ist, nichts anzubieten hat und tut deshalb etwas Widersinniges: Er gürtet sich das Obergewand um, bevor er ins Wasser springt und Jesus entgegenschwimmt.

Ich wünsche uns allen, dass wir im Vertrauen auf den Auferstandenen unser Leben wagen und mutig zu unserem Christsein stehen. So wird unser Zeugnis Früchte tragen!

Ihr Pfarrer Winfried Kissel

Pastoralbüro

Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Bernadette Schmitz-Brochhaus
  • Frau Veronika Carpus

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 9-11.30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag 15-18 Uhr

Die Bankverbindung der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist lautet:

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Eine Spendenbescheinigung z.B. über Ihre Beiträge zu Adveniat- oder Misereor-Kollekten wird auf Wunsch ausgestellt.

 

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