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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Donnerstag, 23 Mai 2019 12:28

"Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch."

geschrieben von

Haende Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie die Aktion „Maria 2.0“ in den Medien verfolgt? Die Forderungen der Frauen (mehr Mitsprache, Zugang zu allen Ämtern, Aufklärung des Missbrauchs in jeder Form…) waren im Grunde ja nicht neu. Deshalb hat mich erstaunt, wie heftig die Gegenreaktionen waren. Und obwohl ich dem zentralen Anliegen, dem Priesteramt für Frauen, sehr skeptisch gegenüberstehe, habe ich doch immer mehr Partei für diese Aktion ergriffen. Zu aggressiv und herablassend war, was Männer und Frauen (!) gegen die Protestierenden vorbrachten. Von Frauen Demut zu fordern, nur weil sie Frauen sind – das geht einfach gar nicht mehr.

Im Moment lesen wir sonntags aus den Abschiedsreden Jesu. Er sagt seinen Jüngern, wie es nach seinem Weggang weitergehen soll, nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt. Und sein Vermächtnis ist klar: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14, 27). So einfach klingt das – aber was haben wir aus diesem Erbe gemacht?

Vieles liegt in unserer Kirche im Argen, so viele Menschen sind enttäuscht und verletzt, sie suchen neue Orientierung und Trost. Für mich ist das schrecklich, denn diese Kirche ist für mich – wie für Sie vermutlich auch – ein Zuhause. Ich kann und will nicht gehen! Ich will diese meine Kirche zu einem besseren Ort machen, zu einem, in dem die Menschen gerne sind und in dem sie gemeinsam Gott suchen und finden können.

Ich weiß, dass viele so denken, und es passiert ja auch viel Gutes. Doch wenn wir, die wir uns auf die eine oder andere Weise bemühen, unsere Kirche mit Leben zu füllen, nicht miteinander in Frieden leben, wie können wir von uns behaupten, JüngerInnen Jesu zu sein?

Dass wir es doch schaffen, darauf hoffe ich - vor allem für unsere Kinder, die wir gerade in diesen Tagen zur Erstkommunion führen. Bauen wir für sie an einer Kirche, die das Vermächtnis Jesu lebendig hält. Für die Kinder lohnt sich die Anstrengung bestimmt.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Sr.Barbara

Letzte Änderung am Mittwoch, 05 Juni 2019 16:45
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