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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 04 Oktober 2019 10:09

An diesem Sonntag feiern wir das Erntedankfest

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Liebe Leserinnen und Leser,   Essen Obstschale 300

an diesem Sonntag feiern wir das Erntedankfest. Wir sagen Dank für die Früchte der Natur und der menschlichen Arbeit, Dank für die Schöpfung, die unsere Lebensgrundlage ist.

Im Schöpfungsbericht (Gen 1) wird betont, dass Gott dem Menschen den Auftrag erteilt hat, über die Erde zu „herrschen“. „Herr“ über etwas zu sein, bedeutet nach biblischem Verständnis, etwas klug und weise zu nutzen und Verantwortung für das Anvertraute zu übernehmen in allem, was man tut. Dazu gehört, dass wir Menschen heute verantwortlich dafür sind, dass die Generationen nach uns noch eine Welt vorfinden, die ihnen gute Lebensbedingungen bietet. Die „Herrschaft“ ist also kein Freibrief, die Schöpfung auszubeuten oder gar zu schädigen. In diesem Sinne gibt es in den christlichen Kirchen eine lange Tradition für den Schutz der Schöpfung einzutreten. Papst Franziskus hat dies besonders in seiner Enzyklika „Laudatosi“ deutlich gemacht.

Zum Erntedank gehört das Wissen, dass Wachstum und Reifung Prozesse sind, die unserem Können – trotz aller technischen Innovationen – entzogen bleiben. Wir können zwar Bedingungen optimieren. Dass aber ein Samen tatsächlich keimt und wächst und reift, dass letztendlich alles Leben den Impuls verspürt, wachsen

und reifen zu wollen, das ist ein Urprinzip des Lebendigen, das sich unserer Macht entzieht. Umso sichtbarer aber wird darin die Schönheit Gottes, die auch uns dazu einlädt, hinein zu reifen in unsere eigene innere Schönheit: in das Bild, auf das hin wir geschaffen sind.

Der Schöpfungsbericht sagt an jedem Abend der Schöpfungstage „Gott sah, dass es gut war.“ Am sechsten Tag, im Hinblick auf die Erschaffung des Menschen, wird sogar gesagt „Und siehe, es war sehr gut“ (vgl. Gen 1). Der Mensch wurde von Gott als sein Ebenbild, auf Hoffnung hin geschaffen. Es ist aus der Liebe Gottes „geboren“, hat so aber die Freiheit, mit der Schöpfung und allen Geschöpfen verantwortungsvoll umzugehen, der Liebe Gottes zu entsprechen. Der Mensch entspricht Gott, der selber die Liebe ist, indem er liebevoll mit allem Anvertrauten umgeht.

Ich wünsche uns allen, dass wir unsere Welt immer mehr zu schätzen wissen und uns an ihr erfreuen können. Seien wir in allem, was wir tun und denken dankbar!

Herzliche Grüße und einen gesegneten Erntedanksonntag!

Ihr Pfarrer Kissel

 

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