Pfarrnachrichten

Download

Datenschutz

Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Donnerstag, 15 Oktober 2020 13:48

Beherbergungsverbot ...

geschrieben von

Liebe Leserinnen und Leser,   Warten2 300

jetzt auch noch das: Beherbergungsverbot! Selten haben wir so deutlich gespürt, wie der Staat in unser tägliches Leben eingreift, wie in den vergangenen Monaten der Pandemie. Schön ist das nicht.

Dabei tut er das sonst ja auch – und im Prinzip finden wir das auch nicht so tragisch. Dass der Staat beispielsweise Steuern erhebt, ist grundsätzlich erstmal in Ordnung. Über die Höhe kann man streiten, aber der Staat hat halt kein anderes Geld für die Schulen, Straßen usw. als das, was er von den Bürgern einfordert. Wer zu einem Gemeinwesen gehören will, der muss auch zu seinem Erhalt beitragen. So einfach ist das – könnte man meinen.

Zurzeit Jesu hatten die Juden in seiner Umgebung ziemliche Probleme mit den Steuern: sie mussten sie an die Römer zahlen, die heidnischen Besatzer des Landes. Im Evangelium dieses Sonntags nutzen die Pharisäer diese Situation, um Jesus eine Falle zu stellen, sie fragen ihn, ob es (für fromme Juden) überhaupt erlaubt sei, Steuern zu zahlen. Mit einem „Ja“ wird er das jüdische Volk gegen sich aufbringen, mit einem „Nein“ wird er sich den Besatzern als Aufrührer präsentieren. Jesus löst das Dilemma mit dem bekannten „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“

Mir scheint, dass wir heute den ersten Teil dieses Satzes gut verinnerlicht haben. Sogar als unser Staat im Frühjahr Versammlungsverbote erlassen musste, hat die Kirche mitgemacht – natürlich. Wir sind Teil dieses Staates und erfüllen unsere Pflichten. Es geht nicht anders, und das ist in Ordnung. Die Frage ist nur, ob wir auch den zweiten Teil verinnerlicht haben: „Gebt Gott, was Gott gehört!“

Jesus spielt Gott und Kaiser nicht gegeneinander aus. Beide sollen bekommen, was ihnen zusteht. Doch seine gesamte Predigt sagt uns, dass es nichts Wichtigeres gibt als Gottes Liebe und unsere Antwort darauf. Auch wenn wir tun, was der Staat von uns fordert, soll uns das nicht hindern, den Menschen Gottes Güte und Barmherzigkeit zu verkünden und so an Seinem Reich mitzubauen, das nicht von dieser Welt ist.

Mit konstruktiven Grüßen

Schwester Barbara

Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Veronika Carpus
  • Frau Yvonne Werheid

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 9-11.30 Uhr
  • Donnerstag 15-18 Uhr

Die Bankverbindung der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist lautet:

Kreissparkasse Köln
IBAN: DE24 3705 0299 0313 0004 54
BIC: COKSDE33XXX

Eine Spendenbescheinigung z.B. über Ihre Beiträge zu Adveniat- oder Misereor-Kollekten wird auf Wunsch ausgestellt.

 

Mehr in dieser Kategorie: « "Falschfahrer" "Nebengötter" »
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung