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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Donnerstag, 14 Januar 2021 12:17

Lamm Gottes erklären ...

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Liebe Leserinnen und Leser,   Schaffiguren 300

in der vergangenen Woche habe ich einem unserer Kommunionkinder, das bald getauft werden soll, unsere Kirche St. Johann Baptist gezeigt. Dort gibt es so viel, was man auf den ersten Blick gar nicht so einfach verstehen kann!

Direkt am Eingang kamen wir auf Johannes den Täufer, der ja über dem Hauptportal dargestellt ist. Dass er ein Lamm auf dem Arm trägt, war noch gut zu erkennen, aber was er damit tut, war schon schwieriger. Unser Koki fand, dass Johannes das Lamm wohl vorsichtig mit einem Finger streichelt – eigentlich ziemlich naheliegend, wozu nimmt man sonst ein Lamm auf den Arm???

Wir wissen natürlich, was der Zeigefinger des Johannes bedeuten soll, es ist die Szene, die wir an diesem und auch am letzten Sonntag schon im Evangelium lesen: „Seht, das Lamm Gottes“ (Joh 1, 36). In der Messe hören wir noch „das hinwegnimmt die Sünde der Welt“ (Joh 1, 29). Eine wirklich bekannte Stelle. Aber gerade, wenn ich mit Kindern unterwegs bin, merke ich, wie formelhaft und gelernt manches in unserem Glauben ist. Was soll das denn bedeuten: Lamm Gottes?

Natürlich könnte man jetzt theologisch erklären, was der Evangelist Johannes mit dem ungewöhnlichen Ausdruck „Lamm Gottes“ meint, welche Parallelen er zwischen den Paschalämmern und Jesus zieht und was das für unsere heutige Theologie bedeutet. Oder man könnte überlegen, was das Opfer Christi, das wir ja schließlich in jeder Messe feiern, für uns bedeutet. Aber ganz ehrlich? Mit meinem konkreten Leben hat das nicht viel zu tun. Wo spüre ich denn, dass das Lamm Gottes die Sünde der Welt weggenommen hat? Ich finde, es ist noch genug Sünde da.

Da hilft mir schon eher, was über die Reaktion der Jünger erzählt wird: die beiden, die sich von Johannes ansprechen lassen, gehen Jesus nach. Er fragt sie „was wollt ihr?“ und sie fragen zurück „wo wohnst du?“ Die spannendste Theologie nützt nichts, wenn ich nicht erstmal weiß, wer dieser Jesus ist. Und ich lerne ihn am besten durch seinen Alltag kennen. Einfach mitgehen, mitmachen – nicht mehr und nicht weniger bietet er auch uns an: teilen wir mit Jesus unseren Alltag, so werden wir ihn immer besser kennenlernen, und so wird er unser Leben verändern!

Herzliche Grüße zum immer noch recht neuen Jahr

Sr. Barbara

Letzte Änderung am Dienstag, 19 Januar 2021 14:36

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