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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Donnerstag, 11 Februar 2021 14:49

Von Herzen Räfed Alaaf, wenn auch etwas stiller

geschrieben von

Liebe Leserinnen und Leser,   Luftschlangen 300

eine Freundin fragte mich neulich: „Ist die Fastenzeit eigentlich erlaubt, wenn Karneval vorher ausfällt?“

Wir haben uns darüber sehr amüsiert, denn natürlich ist der Karneval ursprünglich die Antwort auf das Fasten, nicht umgekehrt: noch einmal auf den Putz hauen, bevor alles verboten ist.

Nun dürfen wir also nicht feiern – und sollen ab Aschermittwoch trotzdem fasten? Das kommt der rheinischen Seele doch arg ungerecht vor, und so ist es vielleicht eine Überlegung wert, wofür das ganze Fasten überhaupt gut sein soll.

Im Evangelium dieses Sonntags geht es noch nicht ums Fasten, und doch gibt es schon einen wichtigen Hinweis: Jesus heilt einen Aussätzigen, der ihm sagt „Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.“ Jesus ist ganz für die Menschen da, er hat Mitleid mit ihren Gebrechen. Gott will unser Heil.

Wenn wir das auf unsere Karneval-Fastenzeit-Frage übertragen, so scheint mir, dass das Fasten uns nicht quälen, sondern vor allem guttun soll. Jesus heilt die Menschen an Leib und Seele – genau das soll auch durch unser Fasten geschehen. Dabei betont Jesus, dass er sich an die religiösen Gesetze hält. Vieles was er sagt und tut ist revolutionär – und doch weist er immer wieder darauf hin, dass er die überlieferten Weisungen einhält.

Nichts anderes ist die Fastenzeit: eine alte Kirchenregel, die uns helfen kann, heil zu werden, wenn wir sie mit Sinn füllen.

Bei allem, was uns im Moment an Sorgen und Einschränkungen bedrückt, sei es durch die Pandemie, sei es durch die aktuelle Situation der Kirche oder durch persönliche Probleme – immer will Gott uns heilen und unser Leben zum Guten wenden. Was es dazu braucht, ist bei jedem anders.

Manch eine/r wird sicher auch in diesem Jahr ganz klassisch fasten, weil ihm/ihr das einfach guttut. Für andere ist in dieser Fastenzeit aber vielleicht gar nicht so sehr Verzicht angesagt, weil wir sowieso auf so vieles verzichten müssen. Und dann sollten wir uns lieber überlegen, was wir uns Gutes tun können, um zu innerem Frieden zu gelangen und unsere Gottesbeziehung zu pflegen, denn Gott will unser Heil. Haben Sie schon eine Idee, was es bei Ihnen sein könnte?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches Wochenende und dann eine gesegnete Fastenzeit.

Herzliche Grüße, Ihre Schwester Barbara

Letzte Änderung am Freitag, 12 Februar 2021 04:06

Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Veronika Carpus
  • Frau Yvonne Werheid

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  • Donnerstag 15-18 Uhr

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