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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 12 März 2021 12:20

Mit Jesus kam "das Licht" in die Welt.

geschrieben von

Liebe Leserinnen und Leser!    Leuchtturm 300

Neulich kam nach der Messe bei uns im Kinderdorf eines unserer Kinder, ich nenne sie mal Mia, zeigte auf den Priester und fragte: „Ist das Jesus?“ Als wir das verneinten fragte sie: „Wo ist Jesus?“ Eine Mitschwester zeigte auf das Kreuz und sagte: „Das ist ein Zeichen für Jesus.“ Mia ist sechs Jahre alt und verstand. Sie fragte wieder: „Aber wo IST Jesus? Ist er nicht hier in der Kirche?“

Da zeigte meine Schwester ihr den Tabernakel: „Da drin ist Jesus.“ Und Mia rannte zum Tabernakel, fasste die Tür an und seufzte erleichtert auf.

Mich hat diese Szene sehr bewegt. Denn Mia weiß noch nichts von all dem, was in der Kirche gerade so brodelt und die Gemüter der Erwachsenen erregt. Sie kennt Maria 2.0 nicht und weiß auch nicht, was für ein Gutachten nächste Woche veröffentlicht werden soll. Aber sie hat verstanden, dass es in der Kirche immer um Jesus geht, Er hält das alles zusammen. Und sie hat verstanden, dass er sogar selber im Kirchengebäude anwesend ist, er ist uns nahe und lässt sich finden. All das macht ihr keine Angst, sondern es beruhigt und tröstet sie.

Damit hat Mia das Wesentliche begriffen. Im Evangelium des heutigen Sonntags formuliert Johannes es so: „Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.“ Was für eine Botschaft! Allerdings ist sie nicht naiv. Mit Jesus kam „das Licht“ in die Welt, aber – so heißt es weiter – „die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht“.

Damit bin ich brutal wieder in der Gegenwart gelandet mit allen Konflikten und vor allem mit den Verbrechen, die auch innerhalb der Kirche begangen werden. Wir dürfen nicht wegsehen, wir müssen „die bösen Taten ans Licht holen“ und auch die nötigen Reformen in unserer Kirche voranbringen. Ich meine aber, dass all das nur gelingen kann, wenn uns bewusst bleibt, dass dieses Licht Jesus ist, und dass es letztlich immer um Ihn geht. Wir kämpfen nicht für uns und unsere Rechte, sondern für den neuen Blick der Liebe und Achtung, mit dem Jesus allen Menschen begegnet ist. Wenn wir uns diesen Blick selber zu eigen machen, können wir auch die Kirche verändern!

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Sr. Barbara

Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Veronika Carpus
  • Frau Yvonne Werheid

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