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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Donnerstag, 03 Februar 2022 12:20

Gnade

geschrieben von

Liebe Mitchristen,   human 777121 960 720

können wir Gott in unserer Welt wahrnehmen? Greift er eventuell sogar in unsere Leben ein? Ist er, um es einmal mit einem theologischen Fachbegriff auszudrücken, immanent? Oder ist er ausschließlich, falls er überhaupt ist, transzendent (also im „Himmel“)?

Der Apostel Paulus würde sofort antworten: ja! Er ist in unserer Welt! „Denn ich bin der Geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe. Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben.“ (1 Kor 15, 9f.) Durch Gottes Eingreifen wurde aus Saulus Paulus. Man kann sagen, dass Gott die Augen und das Herz des Paulus öffnete. Und dies tat er nicht irgendwie, eventuell sogar strafend, sondern durch „Gnade“!

Aber was ist Gnade? Wikipedia definiert Gnade als eine „Zusammenfassung dessen […] was Worte wie Heil, Liebe und Freundschaft im Zusammenhang mit dem Erlösungsgeschehen in Jesus Christus beschreiben.“ Außerdem sei Gnade auch mit den Begriffen Heil, Barmherzigkeit, Güte oder Gerechtigkeit verwandt. Gnade bedeute auch Wohlwollen und Zuwendung. – All dies (und natürlich noch viel mehr) ist Gott für mich! Und dort wo dies in Gottes Schöpfung geschieht ist er auch anwesend. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Gott auch ganz „persönlich“ mit uns kommuniziert bzw. kommunizieren will. Die Frage ist immer, ob wir dies so auch wahrnehmen. Ich bin davon überzeugt, dass Gott uns Menschen liebt, so wie wir Menschen unsere Kinder oder partnerschaftlich lieben. Und Liebe ist immer bedingungslos. Man kann sie sich nicht verdienen, sondern man bekommt sie geschenkt! Dennoch bin ich mir sicher, dass Gott nicht einfach nur selig über alles was wir Menschen auch an Fehlern machen hinweglächelt. Wahrscheinlich wird er sich, bitte verzeihen Sie mir dieses arg menschliche Bild von Gott, auch sehr häufig über uns Menschen und unser Verhalten ärgern. Aber selbst der „Missgeburt“ Saulus/Paulus begegnet Gott voller Gnade, so wie er es mit allen Menschen machen wird. Vielleicht kann man Gottes Sein in der Welt am besten als gnadenvoll-augenöffnend beschreiben. Eine Gnade, die zur Umkehr von den eigenen Fehlern auffordert.

Mit wahrnehmenden Grüßen,  

Armin Wirth, GR.

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 Februar 2022 10:18
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