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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 17 Juni 2022 12:35

Gegensätze

geschrieben von

Liebe Leserinnen und Leser,    Weinglaeser 300

freuen Sie sich auch so auf unser Pfarrfest? Endlich mal wieder unbefangen miteinander feiern, danach sind direkt Sommerferien – einfach schön, nachdem so viel Freiheit so lange nicht ging!

Die Liturgie ist allerdings gerade ganz woanders unterwegs: nach dem Osterfestkreis und Fronleichnam ist erstmal Schluss mit Feiern, und wir kehren zum Alltag zurück, in den „Jahreskreis“.

Auch das Evangelium ist danach: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.“ Nicht so einfach, diese Sätze, sie klingen sehr nach Drohbotschaft.

Doch es geht um eine reale Bedrohung: Jesus kündigt hier sein eigenes Leiden an. Und er macht deutlich: wer Christ sein will, von dem wird womöglich mal ein Zeugnis verlangt. Und dann geht es um Leben und Tod. Aber betrifft uns das? Wir leben doch – Gott Dank! – nicht unter Verfolgung. Wenn wir uns zu unserem Glauben bekennen, werden wir nicht mit dem Tod bedroht.

Allerdings kann es schon sein, dass wir gefragt werden: „Gehörst du etwa immer noch dazu?“ Zu diesem schrecklichen Verein, der so viel Leid verursacht (hat), der so weltfremd und unzeitgemäß ist und Reformen verweigert? Und dann ist es eben doch die Frage, ob wir unser Leben auf der Beziehung zu Gott aufbauen oder nicht. „Wer mein Jünger sein will, verleugne sich selbst und nehme täglich sein Kreuz auf sich“. Für mich heißt das seit einiger Zeit auch, die Sippenhaft auszuhalten, in die Katholiken genommen werden, während ich gleichzeitig verzweifeln möchte, weil ich mir doch selber auch eine andere Kirche wünsche.

Wenn ich die Kraft dazu habe, dann nur aus meiner Beziehung zu Gott heraus. Er ist ein Freund des Lebens, der jeden von uns liebt und uns die Fülle schenken möchte. Davon geht er nicht ab, er bleibt an unserer Seite, auch und gerade, wenn es mal eng wird.

Mit sommerlichen Grüßen

Ihre und Eure Schwester Barbara

Letzte Änderung am Freitag, 24 Juni 2022 14:38
Pastoralbüro

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