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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Sonntag, 20 November 2022 12:45

Das Türöffner-Fest

geschrieben von

Altarkreuz JB 300Liebe Mitchristen,

das Christkönigsfest ist ja ein relativ junges Fest. Seit 1925 wird es gefeiert, seit 1970 am letzten Sonntag des Kirchenjahrs. Aufgrund dieser zeitlichen Festsetzung ist es für mich ein „Scharnier-Fest“. Scharniere werden zum Beispiel gebraucht um Türen zu öffnen, durch die man dann hindurch gehen kann. Gleichzeitig verbinden Scharniere eine Türe mit der Wand (bzw. dem in die Wand eingelassenen Türrahmen), in der die Türe angebracht worden ist. Das Christkönigsfest verabschiedet das Alte (Kirchenjahr) und wagt doch schon einen Blick auf das Neue (Kirchenjahr).

 

Der König, dem an Christkönig gedacht wird, ist das Kind, welches im Advent angekündigt werden und schließlich an Weihnachten geboren wird. Über diesem neugeborenen Kind schwebt allerdings bereits der Schatten des Kreuzes und somit auch der Krone, die der erwachsene Christus kurz vor seinem Tod tragen wird. Es ist keine Krone aus Gold und Diamanten, sondern aus Zweigen und Dornen. Es ist eine Spotkrone, geflochten von römischen Soldaten. Gleichzeitig ist es die einzig sinnvolle Krone für Gottes Sohn, denn sie weist auf der einen Seite darauf hin, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist und zeigt gleichzeitig, dass Jesus zu Lebzeiten immer auf der Seite der Armen und Entrechteten stand. Paläste, Reichtum, Bling-Bling, der große Schein waren und sind nicht das seine.

Jesus war der König, der im armen Stall geboren wurde, der ein Gnadenjahr des Herrn ausrief, der mit Sündern aß und der 99 Schafe zurücklies um das eine zu suchen. Das Königreich Jesu Christi geschieht auf Augenhöhe und besteht aus Liebe! Neudeutsch würde man sagen: es geht dorthin, wo es weh tut und bleibt nicht in seiner Komfortzone!

Und hierin ist es bis heute Vorbild für uns. Ein Leben in Freiheit bedeutet, Tag für Tag, dass wir uns entscheiden dürfen/müssen, was wir mit unserer Freiheit machen wollen. Freiheit bedeutet auch, dass die Möglichkeit zum Scheitern oder gar zum Missbrauch besteht. Vor allem bedeutet Freiheit aber, dass wir unser Leben, wie der Dornenkronen-König Christus, zum Guten einsetzen sollen, dass auch wir durchaus auch dahin gehen sollen, wo es wehtun kann – raus aus unserer Komfortzone!    

Mit königlichen Grüßen,

Armin Wirth (GR)

Pastoralbüro

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