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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Pastoralbüro

Pastoralbüro

Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Bernadette Schmitz-Brochhaus
  • Frau Veronika Carpus

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 9-11.30 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag 15-18 Uhr

Die Bankverbindung der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist lautet:

Kreissparkasse Köln
IBAN: DE24 3705 0299 0313 0004 54
BIC: COKSDE33XXX

Eine Spendenbescheinigung z.B. über Ihre Beiträge zu Adveniat- oder Misereor-Kollekten wird auf Wunsch ausgestellt.

 

Haende Eine Welt 300  Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie die Aktion „Maria 2.0“ in den Medien verfolgt? Die Forderungen der Frauen (mehr Mitsprache, Zugang zu allen Ämtern, Aufklärung des Missbrauchs in jeder Form…) waren im Grunde ja nicht neu. Deshalb hat mich erstaunt, wie heftig die Gegenreaktionen waren. Und obwohl ich dem zentralen Anliegen, dem Priesteramt für Frauen, sehr skeptisch gegenüberstehe, habe ich doch immer mehr Partei für diese Aktion ergriffen. Zu aggressiv und herablassend war, was Männer und Frauen (!) gegen die Protestierenden vorbrachten. Von Frauen Demut zu fordern, nur weil sie Frauen sind – das geht einfach gar nicht mehr.

dunkler Himmel 300    Liebe Mitchristen,

während der letztjährigen Erstkommunionmessen habe ich den anwesenden unter anderem von einem Buch erzählt, dass ich vor einigen Jahren gelesen habe: „Gott bewahre“ von John Niven. Es ist nicht alles gut an diesem Buch, manches stört, manches zieht sich. Aber die Grundidee finde ich nach wie vor spannend und faszinierend.

eucharistische Gaben 300       Liebe Schwestern und Brüder,

im Evangelium nach Johannes zum 4. Sonntag der Osterzeit hören wir unter anderem diesen Satz JESU: „Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir!“. Zugegeben ein schönes, aber auch verklärendes Bild einer Zeit, die unwiederbringlich vorbei ist. Viele werden sich heute verbitten als „Schafe“ bezeichnet zu werden, die unkritisch dem Hirten überall dahin folgen, wohin er sie führt. Wir Menschen des 21. Jahrhunderts sind - auch aus negativen Erfahrungen der letzten Jahre - kritischer geworden gegenüber unseren Seelsorgern*innen, der Kirche als Institution und auch den Glaubensinhalten. All das darf sein und gehört zu einer Weiterentwicklung hin in eine gute Zukunft eben für diese unsere Kirche.

Brotvermehrungskirche 300      Liebe Leserinnen und Leser,

an diesem dritten Ostersonntag heißt es im Johannesevangelium, dass der Auferstandene seinen Jüngern noch einmal erscheint. Wir treffen Petrus, Natanael, die Zebedäussöhne und zwei andere Jünger dabei an, wie sie ihrem alten Beruf, dem Fischen nachgehen. Vielleicht ist ihr Fischen auch symbolisch zu verstehen, in dem Sinne, dass sie versuchen, dem Auftrag Jesu nachzukommen und „Menschen zu fischen“, also neue Jünger für Jesus zu gewinnen. Als sie die ganze Nacht gefischt haben und im Morgengrauen zurück zum Ufer kommen, steht dort ein Fremder. Es ist der Auferstandene, den sie nicht erkennen. Er fragt sie “Habt ihr etwas zu essen?“ (Joh 21,5) Doch sie haben keinen einzigen Fisch gefangen.

JohannBaptist Gekreuzigter frontal 300     Liebe Leserinnen und Leser,

„Männer sind anders. Frauen auch.“       
Dieser geniale Buchtitel kam mir in den Sinn, als ich über die verschiedenen Ostererzählungen der Bibel nachdachte.

In allen vier Evangelien beginnt Ostern damit, dass eine oder mehrere Frauen zum Grab kommen, meist um den Leichnam Jesu zu salben. Sie entdecken, dass er fehlt, und sie erschrecken, schweigen ängstlich oder holen Hilfe, je nachdem. Schließlich bleibt (im Johannesevangelium) Maria Magdalena weinend am leeren Grab stehen.

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