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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Pastoralbüro

Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Veronika Carpus
  • Frau Yvonne Werheid

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 9-11.30 Uhr
  • Donnerstag 15-18 Uhr

Die Bankverbindung der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist lautet:

Kreissparkasse Köln
IBAN: DE24 3705 0299 0313 0004 54
BIC: COKSDE33XXX

Eine Spendenbescheinigung z.B. über Ihre Beiträge zu Adveniat- oder Misereor-Kollekten wird auf Wunsch ausgestellt.

 

Herz Holz 300 Liebe Leserinnen und Leser,

der Autor des alttestamentlichen Weisheitsbuches ist sich sicher: Gott, der Herr ist ein „Freund des Lebens“. Er liebt alles, was er erschaffen hat. In allem ist sein unvergänglicher Geist. Deshalb liebt er auch den Sünder und geht ihm nach (vgl. Weish 11,22 – 12,2).

Die Erzählung aus dem Lukasevangelium an diesem Sonntag (Lk 19,1-10) ist wie eine Illustration dieses Weisheitstextes: Jesus begegnet Zachäus. Dieser Zachäus, klein von Gestalt, will Jesus sehen und klettert deshalb auf einen Baum um über die Menschenmasse hinwegschauen zu können. Da er die Menschen oft betrogen hat, zu viel Zoll erhoben hat und zudem mit der römischen Besatzungsmacht kollaboriert, ist er bei den Juden ungeliebt und verachtet. Jesus aber zeigt trotzdem Interesse an ihm. Er schaut zu ihm auf und lädt sich bei ihm ein. Diese liebevolle Zuwendung bewirkt bei Zachäus, dass dieser sein Vermögen mit den Armen teilen will und zu viel gefordertes Geld vierfach zurückerstatten will.

Koepfe 300 Liebe Schwestern und Brüder,

im Evangelium zum 30. Sonntag im Jahreskreis (Lk 18,9-14) beendet Jesus sein Gleichnis mit dem Satz: „Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ Es ist für mich ein Satz mit einer ganz zentralen Aussage zum Wesen von uns Menschen, die eigentlich zeitlos ist. Die Selbsterhöhung der eigenen Person gehörte damals zur Zeit Jesu zu den eher negativen Charakterzügen von uns Menschen, wie sie es auch heute noch ist. Überall begegnet uns dieser Narzissmus der Selbsterhöhung, der Selbstüberschätzung in unserer Zeit, sei es in der großen Politik, in der Wirtschaft oder in den Religionen. Und nicht selten neigen wir selbst zu diesem Gefühl von Überlegenheit, wenn wir aus unserer Lebensperspektive hinab schauen auf jene, die ein anders Leben führen als wir, die vielleicht auch völlig anders leben müssen.

Liebe Mitchristen,   Fragezeichen 300

wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden? So endet das Evangelium vom heutigen Sonntag. Man könnte jetzt etwas flapsig antworten, dass, wenn er sich noch länger Zeit lässt, die Wahrscheinlichkeit extrem sinkt. Andererseits: wer definiert denn, was Glaube ist? Oder, wer definiert, wie man (richtig) betet?

Liebe Leserinnen und Leser,   Haende Kreis 300

neulich habe ich einen Schulgottesdienst zum Thema „Erntedank/Schöpfung“ gehalten. Als die Katechese eigentlich schon rund war, meldete sich ein Mädchen aus der dritten Klasse und wollte unbedingt noch etwas sagen: „Die Mama von meiner Freundin glaubt nicht an Gott, sondern an Mutter Natur.“ Auf einen Schlag war es in der Kirche mucksmäuschenstill.    

Liebe Leserinnen und Leser,   Essen Obstschale 300

an diesem Sonntag feiern wir das Erntedankfest. Wir sagen Dank für die Früchte der Natur und der menschlichen Arbeit, Dank für die Schöpfung, die unsere Lebensgrundlage ist.

Im Schöpfungsbericht (Gen 1) wird betont, dass Gott dem Menschen den Auftrag erteilt hat, über die Erde zu „herrschen“. „Herr“ über etwas zu sein, bedeutet nach biblischem Verständnis, etwas klug und weise zu nutzen und Verantwortung für das Anvertraute zu übernehmen in allem, was man tut. Dazu gehört, dass wir Menschen heute verantwortlich dafür sind, dass die Generationen nach uns noch eine Welt vorfinden, die ihnen gute Lebensbedingungen bietet. Die „Herrschaft“ ist also kein Freibrief, die Schöpfung auszubeuten oder gar zu schädigen. In diesem Sinne gibt es in den christlichen Kirchen eine lange Tradition für den Schutz der Schöpfung einzutreten. Papst Franziskus hat dies besonders in seiner Enzyklika „Laudatosi“ deutlich gemacht.

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