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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Pastoralbüro

Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Veronika Carpus
  • Frau Yvonne Werheid

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 9-11.30 Uhr
  • Donnerstag 15-18 Uhr

Die Bankverbindung der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist lautet:

Kreissparkasse Köln
IBAN: DE24 3705 0299 0313 0004 54
BIC: COKSDE33XXX

Eine Spendenbescheinigung z.B. über Ihre Beiträge zu Adveniat- oder Misereor-Kollekten wird auf Wunsch ausgestellt.

 

 

Rosenstrauss2 300     Liebe Leserinnen und Leser,

wenn an diesem Sonntag das Kirschblütenfest seinen Höhepunkt erreicht, dann werden die Geschäfte geschlossen bleiben. Erkämpft hat das – laut Kölner Stadtanzeiger – die Gewerkschaft Verdi. Da bin ich zwar nicht Mitglied, aber auch ich habe was gegen unnötige Sonntagsarbeit. Die verträgt sich nicht mit der von Gott gebotenen Sonntagsruhe. Uns geht viel verloren, wenn wir den Konsens aufgeben, dass dieser eine Tag besonders – geheiligt – ist. Die Leute wollen aber shoppen? Ich glaube, wer das verlangt, dem mangelt es nicht an Gelegenheit, sondern an Ideen, was er sonst mit seiner freien Zeit anfangen könnte.

Haende Bitte 300    Deine rechte Hand, Herr, ist herrlich an Stärke

Diese Bibelstelle aus 2. Mose 15,6 trägt die diesjährige Gebetswoche, die Christen aus der Karibik gestaltet haben.
Die karibischen Christen aus vielen verschiedenen Traditionen betrachten heute die Hand Gottes als handelndes Subjekt, das der Sklaverei ein Ende setzte. Sie sind in der Erfahrung des rettenden Handelns Gottes, das die Freiheit bringt, geeint. Aus diesem Grund empfanden sie das Lied des Mose und der Mirjam (Ex 15,1-21) als die beste Wahl für das Motto der Gebetswoche für die Einheit der Christen 2018. Es ist das Lied des Triumphs über die Unterdrückung.

Brot und Wein 300    Liebe Schwestern und Brüder,

im Evangelium zum 5. Ostersonntag hören wir die Worte Jesu: „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.“

Ein Winzer steht in seinem Weinberg vor vielen Herausforderungen, gleich ob damals im „Alten Israel“ oder einem der vielen Weinanbaugebiete in unserem Land heute. Die Böden müssen aufgelockert und gedüngt, die vorhandenen Rebstöcke sorgsam ausgeschnitten und neue Rebstöcke mit viel Fachkenntnis gepflanzt werden. Es war besonders zu Zeiten Jesu in Israel mit viel Arbeit verbunden, den kargen Böden eine gute Ernte abzugewinnen. Doch am Ende ist jeder Winzer auch den Gewalten von Gottes Schöpfung unterworfen. Zu viel Sonne lässt alles verdorren, zu viel Regen lässt die Reben verfaulen, Sturm und Hagel können einen ganzen Weinberg zerstören.

Siegertreppchen 300„Ja, wo laufen sie denn?“ „Einmal die Einkaufsstraße Siebenmorgen rauf und wieder runter. Das sind 500 Meter, für die Kleinen ist das schon ganz schön viel.“

Passionsgeschichte Liebe Schwestern und Brüder,

wenn man uns Christen von Außen betrachtet, dann könnte schon der Eindruck entstehen, dass wir ein wenig verschroben in unserer Denkweise, unserem Intellekt sind! Wir bekennen uns zu einem Mann, welcher sich der Sohn Gottes nannte und mit seinen zwölf besten Freunden vor 2000 Jahren durch Israel zog, den Menschen von seinem Vater im Himmel und der Liebe zum Nächsten erzählte. Am Ende wurde er wie ein gemeiner Verbrecher zum Tode verurteilt, von den Römern ans Kreuz geschlagen und in ein dunkles Felsengrab gelegt, aus dem er am dritten Tag wieder lebendig hervorkam, um dann kurze Zeit später für immer in den Himmel aufzusteigen und dort bei seinem Vater zu leben.

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