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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Pastoralbüro

Pastoralbüro

Für Sie da:

  • Frau Alia Meftah
  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Veronika Carpus

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 9-11.30 Uhr
  • Donnerstag 15-18 Uhr

Die Bankverbindung der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist lautet:

Kreissparkasse Köln
IBAN: DE24 3705 0299 0313 0004 54
BIC: COKSDE33XXX

Eine Spendenbescheinigung z.B. über Ihre Beiträge zu Adveniat- oder Misereor-Kollekten wird auf Wunsch ausgestellt.

 

Liebe Mitchristen,

was ist Wahrheit? Dies fragt Pilatus Jesus kurz vor dessen Kreuzigung. Nicht wenige Menschen würden antworten, dass es nicht die eine und einzige Wahrheit gibt. Es gibt immer Schattierungen. Was für den einen wahr ist, muss für den nächsten noch lange nicht wahr sein (Stichwort: alternative Fakten). Das Internet ist voll von verschiedensten Wahrheiten. - Und was ist gerecht? Auch hierüber existieren viele verschiedene Meinungen. Stichworte wie „soziale Gerechtigkeit“ oder „Reichensteuer“ oder auch die Diskussion darüber, ob Menschen ein Recht (= Gerechtigkeit?) darauf haben vor Krieg und Hunger oder einfach nur vor Perspektivlosigkeit und Armut zu fliehen und ihr Glück in anderen Ländern zu suchen, haben den Bundestagswahlkampf immer wieder bestimmt. In Deutschland hat man zum Glück sehr viele Rechte. Unser Land ist ein Rechtsstaat. Wir haben zum Beispiel das Recht (und die Pflicht) darauf, den Bundestag zu wählen. Und trotzdem scheitern wir Menschen immer wieder bei dem Versuch Begriffe wie „Recht“ oder „Wahrheit“ zu definieren.

    Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Sonntag hörten wir in der Lesung die Worte des Apostels Paulus „Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer.“ (Röm 13,8). Wir sind als Christen stets zu gegenseitiger Liebe verpflichtet. Paulus hat den Geist Jesu intuitiv begriffen, und das hat ihn zu einer neuen Sicht des Gesetzes geführt: Wenn wir im Tiefsten unseres Herzens begriffen haben, wie sehr wir von Gott geliebt und bedingungslos bejaht sind, können wir nicht anders, als diese Liebe auch einander zu schenken. Für Paulus ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes, denn sie tut dem Nächsten nichts Böses (8vgl. Röm 1310).

Liebe Leserinnen und liebe Leser,  

 

"Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde": (Prediger Salomo 3, 1).

Am 1. Juli diesen Jahres bin ich als Vertreter zur Aushilfe für 2 Monate hierhingekommen, geradewegs aus Lomé (Togo, West- Afrika), einer ehemaligen deutschen Kolonie und deutschem Missionsland (Steyler Missionare). Und am 31. August 2017, sind die zwei Monate nicht nur schon vorbei, sondern schnell vorbei. Das bestätigt das Sprichwort, das so lautet: "Alles geht in dieser Welt vorbei".

Wie Sie schon wissen sah meine Tätigkeit in dieser Gemeinde so aus: tägliche Heilige Messe (außer Montag, mein freier Tag); drei Hochzeiten, zwei waren ökumenisch, eine davon zelebriert in der Alten Kirche in Refrath und eine in St. Nikolaus in Bensberg; und eine weitere war zwischen einem Katholischen und einer Muslima in St. Johann Baptist; drei Kinder wurden am 26. August in der Alten Kirche St. Johann Baptist von mir getauft; Beichte in Sankt Elisabeth im Kolpingraum; Trauerfeiern und Beerdigungen... in Refrath und auf dem Waldfriedhof; außerdem war ich in verschiedenen Anliegen verfügbar ...

Mosaik BrotvermehrungLiebe Leserinnen und Leser,

beim Propheten Jesaja (Jes 55, 1-3) hören wir an diesem Sonntag die Worte: „Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide, und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung!“ Welch ein Schlaraffenland! Ein solches (christliches?) Geschäft müsste aber erst noch gefunden werden. Es geht im Text aber nicht um einen sozial-caritativen Dienst, der verrichtet werden soll. Es geht um das Essen und Trinken im übertragenen Sinne: „Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen.“  „Neigt euer Ohr mir zu, dann werdet ihr leben.“  Gott allein vermag unseren Lebensdurst und Lebenshunger zu stillen.

KelchDie Personalkonferenz des Erzbistums Köln hat vor einigen Tagen entschieden, dass zum 01.12.17 unsere vakante Priesterstelle mit Kaplan Kai Amelung nachbesetzt wird. Er wurde 2015 in Köln zum Priester geweiht und ist 44 Jahre alt. Als „Spätberufener“ bringt er Berufserfahrungen als Manager mit.
Ich freue mich, dass damit beide Stellen, die seit letztem Oktober 2016 unbesetzt blieben, wieder ab Dezember besetzt sein werden.

Winfried Kissel, Pfarrer


 

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