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Pastoralbüro

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Für Sie da:

  • Frau Claudia Wurdel
  • Frau Jessica Nunez Calvo
  • Frau Yvonne Werheid

Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag 9-11.30 Uhr
  • Donnerstag 15-18 Uhr

Die Bankverbindung der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist lautet:

Kreissparkasse Köln
IBAN: DE24 3705 0299 0313 0004 54
BIC: COKSDE33XXX

Eine Spendenbescheinigung z.B. über Ihre Beiträge zu Adveniat- oder Misereor-Kollekten wird auf Wunsch ausgestellt.

 

Liebe Leserinnen und Leser!   prioritaet

„Man muss Prioritäten setzen!“

Das war mal ein beliebtes Schlagwort, auch eine Umschreibung für „Ich muss Dir leider absagen, denn etwas anderes ist mir gerade wichtiger.“ In dieser Verlegenheitsform war es manchmal etwas abgegriffen, aber es stimmt schon:

„Man muss Prioritäten setzen!“

Sonst verzettelt man sich leicht. Wenn alles gleich wichtig ist, ist irgendwie nichts wirklich von Bedeutung. Insofern ist dieser Satz nicht nur für Selbstoptimierer sinnvoll, sondern ein praktischer Tipp für das ganz normale Leben. Ganz konkret heißt das: wie wichtig sind mir Familie, Freunde, Selfcare, Ehrenamt, Arbeit, Hobby…?

„Man muss Prioritäten setzen!“

Das gilt auch im Glauben. An diesem Sonntag hören wir im Evangelium, wie Jesus es von seinen Jüngern verlangt. Und er gibt die Prioritäten auch ganz klar vor: Zuerst kommt Jesus, dann lange nichts, und dann – vielleicht – Familie, Besitz und das eigene Leben. Wer das anders sieht, braucht gar nicht erst mitzukommen. Es ist ein ziemlich… schwieriger Text.

Liebe Schwestern und Brüder,   Hand Uhr

einer meiner Lieblingstexte aus dem Alten Testament stammt aus dem Buch Kohelet. Er beginnt mit: "Alles hat seine Zeit!" Ein wahrer und weiser Text, denn alles in unserem Alltag, unserem Leben und letztlich unserem Menschsein hat seine Zeit.

door 1587863 960 720Liebe Mitchristen,   

ich bin davon überzeugt, dass die Bibel „Gotteswort in Menschenwort“ ist. Aber was bedeutet das? Die Bibel ist ein Buch das nach und nach entstanden ist. Einige Texte des Alten Testaments sind bis zu 3000 Jahre alt, während die jüngsten Texte des Neuen Testaments noch keine 2000 Jahre alt sind. Also eine Zeitspanne von über 1000 Jahren. – Anders als der Koran, bei dem gläubige Muslime sagen, dass dieser, so wie er auch heute noch existiert, wörtlich von Gott dem Propheten Mohammed offenbart wurde, sind sich die meisten Christen heute darüber bewusst, dass die Bibel eben nicht „in einem Rutsch“ dem Menschen offenbart wurde. Die Bibel ist gewachsen, sie ist entstanden. Allerdings nicht wie ein erfundener Roman, sondern immer wieder Bezug nehmend auf Gottes Wirken in der Welt, in seiner Schöpfung, in und mit den Menschen. Gott schließt immer wieder Bünde mit den Menschen. Der Neue Bund ist dann der, den Gott durch und in Jesus Christus mit uns schließt. All dies versuchten Menschen in Worte zu fassen und niederzuschreiben, manchmal ganz sachlich, manchmal sehr poetisch, immer eine Zielgruppe vor Augen, immer in einem sozialen Gefüge und zu einer bestimmten Zeit lebend. Hierzu wurden oft, ganz und gar jesuanisch, Wort-Bilder benutzt. Jesus tat dies zum Beispiel in seinen Gleichnissen. Gleichzeitig ist es immer wieder gefährlich, einzelne Sätze oder Kapitel aus dem Gesamtzusammenhang zu lösen und hierdurch sogar zu verdrehen. Hier braucht es immer wieder die Einbettung in das große Ganze!

Liebe Leserinnen und Leser,   lavender cultivation 2138398 340

mitten im Hochsommer feiern wir das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Jesu Mutter hat die Vollendung und Erfüllung ihres Lebens in der ewigen Gemeinschaft mit Gott bereits erfahren. Uns allen ist diese in der Taufe von Gott verheißen worden. Wir glauben, dass wir durch Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus zur ewigen Gemeinschaft mit Gott berufen sind.

Liebe Leserinnen und Leser,   Licht von Betlehem

lasst die Lampen brennen!

Nein, ich rufe hier nicht zum Boykott der staatlichen Sparanregungen auf, keine Sorge. Die scheinbare Aufforderung zur Verschwendung ist ein Zitat aus dem Evangelium, ein Satz Jesu. Gemeint ist mit dieser Provokation: seid wachsam! Jesus ist zwar nicht mehr unter uns, aber wir sollen trotzdem nicht lasch werden, nicht nachlassen in der Treue zu seiner Lehre. Denn er wird wiederkommen, und keiner weiß wann, vielleicht erst in der „zweiten oder dritten Nachtwache“.

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