St. Maria Königin

 

Pfarrnachrichten

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Kirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 10 Februar 2017 09:18

Gedanken zum Sakrament der Versöhnung

geschrieben von

           Liebe Leserinnen und Leser,

wir kennen alle den alten  Karnevalsschlager „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind“. Auch, wenn wir diesen Schlager mit einem Augenzwinkern singen können, oft höre ich im ernstgemeinten Gespräch die Meinung „Warum soll ich denn zur Beichte gehen? Ich habe doch nichts Schlimmes getan.“ – Das  stimmt auf den ersten Blick vielleicht sogar. Denn wer von uns hat schon einen anderen Menschen umgebracht oder ihn bestohlen? Natürlich versteckt sich hinter dieser Aussage das fehlende Verständnis, warum man einem Priester die Sünden bekennen soll, wenn doch Gott es ist, der Sünden vergibt bzw. die betreffenden Personen alles unter sich regeln könnten.

Freitag, 03 Februar 2017 09:24

Das Salz der Erde

geschrieben von

Bild: Friedbert Simon In: Pfarrbriefservice.de

Liebe Mitchristen,

vor Jahren habe ich einmal die Katechese während eines Erstkommuniongottesdienstes mit der Frage nach dem Lieblingsessen an die anwesenden Erstkommunionkinder begonnen. Es kamen die unterschiedlichsten Antworten; sogar gesunde Dinge wurden genannt. Natürlich musste auch ich dann mein Lieblingsessen bekannt geben. Eines meiner allerliebsten Essen, so erzählte ich, wäre Curry-Wurst mit Pommes (ich besitze sogar einen Frittenbudenführer zu den besten Curry-Wurst-Buden des Ruhrgebiets). Dabei sind mir aber die Art, wie die Pommes frittiert und gesalzen, werden und die Gewürze in der Wurst sowie ihrer Sauce sehr wichtig. Denn es sind diese „Feinheiten“, die den Unterschied ausmachen. Was wären labberige Pommes ohne Salz oder eine Currywurst ohne Gewürze? - Es wäre ein fades Einerlei, was niemand kaufen und essen würde. Niemand würde sich dafür begeistern.  

Freitag, 27 Januar 2017 10:34

Die Seligpreisungen der Bergpredigt

geschrieben von

 Liebe Christinnen und Christen in Refrath und Frankenforst,

heute hören wir im Evangelium die Seligpreisungen der Bergpredigt. „Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.

Freitag, 20 Januar 2017 09:33

Licht in der Dunkelheit

geschrieben von

Kerze Liebe Mitchristen,

welch eine Woche liegt hinter uns!

Doch ich bin kein Schwarzmaler, ich will die Frohe Botschaft verkünden:

Das Volk, das  im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen.“

Freitag, 13 Januar 2017 09:31

Grußwort anläßlich des Neujahrsempfang

geschrieben von

Liebe Mitchristen in Refrath und Frankenforst,

einen  globalen „Kampf der Kulturen“ prophezeite der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel Phillips Huntington in seinem vor 20 Jahren erschienenen gleichnamigen Buch, in dem er eine „Neugestaltung der Welt im 21. Jahrhundert“ in düsteren Farben beschrieb. Die Auseinandersetzungen zwischen politischen Ideologien und Mächten, so prognostizierte der Harvard-Professor, würden abgelöst von Kulturkämpfen zwischen religiös geprägten Regionen.

Betrachtet man die Attentate radikalislamischer Terroristen, die unsere Werte einer freiheitlichen Zivilgesellschaft und unsere christliche Bereitschaft, Hilfsbedürftige aufzunehmen, mit Mord vergelten, so könnte man meinen, Huntington habe recht.

Freitag, 06 Januar 2017 09:11

Gemeinsam für Gottes Schöpfung

geschrieben von

Bild: Birgit Seuffert; in: Pfarrbriefservice.de

Liebe Mitchristen,

die Sternsingeraktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit.“ Neben dem Länderschwerpunkt Kenia wird also in 2017 besonders auf Gottes Schöpfung geschaut. In seiner Enzyklika Laudato si – über die Sorge für das gemeinsame Haus schreibt Papst Franziskus hierzu: „Alle können wir als Werkzeug Gottes an der Bewahrung der Schöpfung mitarbeiten, ein jeder von seiner Kultur, seiner Erfahrung, seinen Initiativen und seinen Fähigkeiten aus.“ Besonders betroffen vom Klimawandel und dessen Folgen sind zum Beispiel die Bewohner der Turkana, einer abgelegenen Region im Norden Kenias, wo die Menschen ihren Lebensalltag eng an die (inzwischen gestörten) Abfolgen von Trocken- und Regenzeiten angeglichen haben. Seit Jahren hat es dort kaum geregnet.

Freitag, 23 Dezember 2016 09:28

Weihnachtsgruß

geschrieben von

Krippe in St. ElisabethLiebe Leserinnen und Leser,

Weihnachten ist kein Geburtstagsfest wie wir unsere eigenen  Geburtstage alljährlich feiern. Gottes Sohn ist in Jesus von Nazareth damals Mensch geworden. ER will in uns auch heute neu geboren werden.

ER ist das Licht der Welt, „das jeden Menschen erleuchtet“, der IHN aufnimmt. Seit über 2000 Jahren leuchtet nun dieses Licht in unserer Welt. Es strahlt über Dörfern und Städten, zwischen Hütten und Hochhäusern und wartet darauf, dass wir IHN in unsere Häuser und in unser Leben lassen. ER macht uns so zu Kindern des Lichtes. (vgl. Joh 1,9ff).

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