Frühling

Liebe Mitchristen,
während ich das hier schreibe ist der 3. März und draußen fühlt es sich langsam aber sicher wie Frühling an! Beim Schulgottesdienst heute Morgen in St Elisabeth schien zum ersten Mal seit Monaten die Sonne durch die bunten Glasfenster und erfüllte die Kirche mit einem ganz besonderen Licht. Auch der Vollmond schien heute Morgen – ich bin Frühaufsteher – gegen 5:30 Uhr besonders hell in unser Haus. Es war der letzte Winter-Vollmond. Der nächste Vollmond scheint dann am 2. April vom Himmel und kündigt Ostern an.
Somit schreitet auch die Fastenzeit voran. Wenn Sie das hier lesen ist (bald) der dritte (von sechs) Fastensonntagen. Im Evangelium vom Tag trifft Jesus die Frau am Jakobsbrunnen und in ihrem Gespräch geht es u.a. um die „Quellen des ewigen Lebens“ und den Christus, den Messias.
Ich bin mit meinen Fastenzielen (u.a. Verzicht auf Fleisch und Alkohol, max. 15 Minuten Instagram am Tag – Zucker-Reduzierung klappt nicht ganz so gut), auch dank der „Ausnahmemöglichkeit“ des „Wochen-Osterns“ an jedem Sonntag, sehr gut unterwegs. Und ja, ich finde schon, dass der bewusste Verzicht auf Dinge etwas mit mir macht. Vielleicht wird man hierdurch wirklich „etwas lebendiger“.
Wir leben nun einmal in einer Gesellschaft, in der, zumindest wenn man das nötige Kleingeld hat, nahezu alles ständig bekommen kann. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das gesund ist. Weder für uns, noch für Gottes Schöpfung. Vermutlich kommen durch einen ständigen Tanz um das „Goldene Kalb des Konsums“ auch unsere lebendigen Quellen irgendwann zum Erliegen.
Ja, es ist gut und sinnvoll, nicht nur, aber vor allem, in der Fastenzeit, bewusst zu verzichten. Um sich selbst Gutes zu tun, aber auch um die eigene Gottesbeziehung zu schärfen. – Halten Sie mit Ihren Fastenzielen durch! Es lohnt sich 😉
Mit frühlingshaften Grüßen,
Armin Wirth (GR)