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Liebe Mitchristen,
am heutigen Sonntag lädt die Pfarrei St Johann Baptist zum Neujahrsempfang ein, weshalb ich dann auch hier, im Namen aller Menschen, die in unserer Pfarrei aktiv sind, Ihnen und Euch ein frohes, gesundes und glückliches Jahr 2026 wünschen darf!
Und mit diesem Sonntag endet dann ja auch (offiziell) die Weihnachtszeit. Ich persönlich tue mich ja von Jahr zu Jahr schwerer mit Weihnachten bzw. dem, was daraus gemacht wird. Ich bin kein großer Weihnachtsmarkt-Fan (zu teuer, zu voll), dieses ganze „Geschenke-kaufen“ kann Spaß machen (wenn man gute Ideen für einen lieben Menschen hat), kann aber auch schnell zur ideenlosen Pflicht verkommen. Und natürlich ist es sehr schön, dass an Heiligabend die Kirchen rappelvoll sind, aber man würde sich dann doch auch über das ein oder andere Gesicht im Jahresverlauf freuen.
Und das Kind? Dieser Knabe im lockigen Haar? Der, der später dann so brutal am Kreuz stirbt. Was ist mit dem „im Laufe des Jahres“? - Er hat eine Kernbotschaft für uns Menschen: „Du sollst den Herrn, Deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all Deinen Gedanken. Und Du sollst Deinen Nächsten lieben, wie Dich selbst. – Es ist ein Dreieck der Liebe: Gott – der/die Nächste – mich selbst.
Dies ist das Kerngebot des Christentums. Und zum Christen wird man durch die Taufe. Am Sonntag nach Epiphanie (also Heilige Drei Könige) feiern wir nicht nur Neujahrsempfang sondern auch „Taufe des Herrn“. – Mir persönlich wird bei dem, was in den letzten Wochen (wieder einmal) vor allem aus den USA „im Namen der Christen“ getan wird, regelmäßig ganz anders. Aber das wäre für heute ein zu weites Feld. - Es liegt an uns „das ganze Jahr über“ (und nicht nur Weihnachten) Christen zu sein, notfalls in Worten vor allem aber in unserem Tun, so wie es Papst Franziskus einst nannte.
Mit neuen Grüßen,
Armin Wirth, GR.