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„Gott geben, was Gott gehört“

Hände Pusteblume
Datum:
15. Okt. 2026
Von:
Rijo Puthuva

Liebe Gemeinde,

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“ Dieses Wort Jesu aus dem Matthäusevangelium ist uns wahrscheinlich gut bekannt. Seine Gegner wollen Jesus mit einer Frage in eine Falle locken: Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen? Jesus durchschaut ihre Absicht und gibt eine Antwort, die die Fragesteller sicher überrascht. Seine Worte laden auch uns heute ein, über unseren Glauben, unsere Verantwortung und den Platz Gottes in unserem Leben nachzudenken.

Wir leben mitten in dieser Welt. Wir übernehmen Verantwortung in unseren Familien, gehen unserer Arbeit nach, engagieren uns in Vereinen und gestalten das gesellschaftliche Leben mit. Als Christen sind wir zugleich eingeladen, Gott nicht aus den Augen zu verlieren. Die Frage Jesu lautet deshalb auch für uns: Welchen Platz geben wir Gott in unserem Alltag? Wo geben wir Gott, was Gott gehört?

Jesus erinnert uns zunächst daran, unsere Verantwortung für die Gesellschaft ernst zu nehmen. Wir sollen uns für Gerechtigkeit, Frieden und ein respektvolles Zusammenleben einsetzen. Als Christen tun wir dies aus dem Glauben heraus. Denn jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen. Jeder Mensch besitzt eine unverlierbare Würde und ist von Gott geliebt.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen und die Kraft, unseren Glauben Tag für Tag mit Leben zu füllen.

Ihr Rijo Puthuva