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Liebe und Vertrauen

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Datum:
30. Juli 2026
Von:
Winfried Kissel, Pfr.

Liebe Leserinnen und Leser,

an diesem Sonntag hören wir, wie Jesus sich im Matthäusevangelium den vielen Menschen zuwendet und die Kranken heilt.

Als es dann Abend wird, wollen die Jünger die Menschen nach Hause schicken. Jesus möchte aber zuvor noch ihren Hunger stillen. Fünf vorhandene Brote und zwei Fische werden geteilt. Sie reichen aus, um über 5.000 Männer, Frauen und Kinder zu sättigen. Es bleiben sogar noch 12 Körbe voll mit Brotresten über.

Die Erzählung von der wunderbaren Brotvermehrung verweist uns alle auf die Größe der Liebe Gottes, die uns durch Jesus zuteil wurde. Für unsere menschliche gilt ja schon: wo sie geteilt wird, da wird sie nicht weniger, sondern mehr. Jesus bringt uns die göttliche Liebe und weiß damit all unseren Lebenshunger und Lebensdurst zu stillen. Er offenbart uns die bedingungslose Liebe Gottes zu uns Menschen, trotz unserer Begrenztheit, unserer Sünden und unserer Schuld. 

Am nächsten Sonntag werden wir das Evangelium vom Seesturm hören: Jesus kommt den Jüngern und damit auch uns entgegen: in der Glaubensnacht, bei unruhiger See und starkem Gegenwind, da wo Menschen von Zweifel und Angst bestimmt sind.

Im Evangelium lädt Jesus Petrus ein, das sichere Boot zu verlassen und übers Wasser auf ihn zuzugehen. Petrus wagt es, droht aber unterzugehen als er den Sturm und den starken Wellengang wahrnimmt. Kaum hat Petrus aber die Worte „Herr, rette mich!“ ausgesprochen, bringt ihn Jesus schon wieder ins sichere Boot zurück. 

Jesus lädt uns heute ein, ihm und unserem Vater im Himmel zu vertrauen und das Leben immer zu wagen, sei die Not noch so groß. 

Ich wünsche Ihnen weiterhin eine schöne und erholsame Sommerzeit mit hoffentlich nicht zu großer Hitze!

Ihr Winfried Kissel, Pfr.