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„Selig“

Feuer
Datum:
29. Okt. 2026
Von:
Armin Wirth, GR.

Liebe Mitchristen,

waren Sie heute schon selig? Im Sinne eines tiefen, friedlichen Zustands des Glücks?! Oder kennen Sie die Band Selig? „Wir werden uns wiedersehen, vielleicht nur um zu verstehen, dass das Leben an sich manche Wunder verspricht. Ob Du’s glaubst oder nicht, ich vergesse Dich nie.“ - Und wer’s glaubt wird selig. 

Ab dem Nachmittag von Allerheiligen und dann auch an Allerseelen gedenken die katholischen Christen ihren Verstorbenen. Schon Tage vorher ist es auf dem Friedhof immer sehr trubelig. Gräber werden geschmückt, Lichter entzündet. „Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden“, so heißt es im Evangelium vom Sonntag. Ganz oft hat Jesus die Menschen im Blick, die am Rande stehen. Nicht unbedingt die, die lachend in der Mitte eines Menschenknäuels feiern. Und mit dem „dunklen“ November tauchen dann auch wieder die Heiligenfeste einiger der bekanntesten „Helfer-Heiligen“ auf. Martin und Elisabeth sind vielen von uns bekannt. Wir feiern sie in Umzügen oder durch das Singen bekannter Lieder.

Durch ihr Helfen, durch ihr Schauen auf Not und Elend haben sie die Welt heller gemacht. Durch Martinsfeuer und Kinderlaternen wird auch unser November heller. Und durch Grablichter, die auf dem Friedhof an Menschen erinnern, die gestorben sind. Und um die wir trauern. Ein kleines Licht kann viel erhellen. Ein Funke springt über. Lasst uns unsere Herzen zu Feuer machen, zu leuchtendem Licht, sodass auch der dunkle November (mit seinen vielen traurigen Sonntagen) hell wird. Es liegt (wie so oft) an uns.  

Mit leuchtenden Grüßen!

Armin Wirth, GR.