Pfarrnachrichten

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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 22 Februar 2019 11:03

„Mer fiere ohne Jesetz, ävver mit Hätz!“

geschrieben von

Luftschlangen 300          Liebe Refrather Christen und Jecken,

die Karnevalszeit läuft ihrem Höhepunkt entgegen, den jecken Tagen. Und wie bei uns schon seit 2006 Tradition, findet am heutigen Sonntag unsere „Fastelovendmess op Kölsch“ mit dem Refrather Dreigestirn, der KG för uns Pänz und den Domstädtern statt. „Mer fiere ohne Jesetz, ävver mit Hätz!“ lautet das diesjährige Sessionsmotto und hat uns inspiriert auf humoristische Art über Gesetze, Verordnungen, Vorschriften und Ausführungsbestimmungen ein wenig nachzudenken.

Montag, 18 Februar 2019 12:09

Machen wir Gott durch unser Tun begreifbar!

geschrieben von

Fragezeichen 300    Liebe Mitchristen,

wer von Ihnen ist ein Utopist? Utopisten glauben an einen „Nicht-Ort“ (das wäre die direkte Übersetzung aus dem Griechischen), also zum Beispiel an eine, noch nicht vorhandene, fiktive und positive Gesellschaftsordnung. Oft betrachtet man diese Zukunftsvision als schön aber unausführbar. Ein Utopist könnte also zum Beispiel auf eine gerechte Ordnung (eine Art „Himmel auf Erden“) glauben, in der es kein arm und kein reich, keinen Ruhm und keine Erniedrigung, kein Ausgrenzen sondern nur noch Annehmen gibt. Ist das wirklich so unmöglich?

Menschenkette Liebe Schwestern und Brüder,

der Evangelist Lukas überliefert uns zum 3. Sonntag im Jahreskreis, dass Jesus aus den Schriften des Alten Bundes in der Synagoge aus jener Stelle des Propheten Jesaja liest, in der es unter anderem heißt: „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“

Freitag, 18 Januar 2019 11:58

Marienfigur in Alter Kirche

geschrieben von

Madonna von Jörg Syrlin d. J. SMK Die Marienfigur aus der Kirche St. Maria Königin, eine Ulmer Arbeit um 1500 aus der Schule von Jörg Syrlin d. J., wurde schon vor einiger Zeit aus St. Maria Königin entnommen, um sie vor Schimmelbefall zu bewahren. Sie wurde in einer Restaurationswerkstatt gereinigt, die Farbe im Gesicht etwas aufgebessert. Sie hat nun im Chorraum der Alten Kirche ihren neuen Standort gefunden.

Freitag, 18 Januar 2019 09:34

Die Hochzeit zu Kana

geschrieben von

BrotvermehrungskircheLiebe Mitchristen,

Johannes ist anders! Vieles, was der Evangelist Johannes niedergeschrieben hat, findet sich nur bei ihm und nicht bei Markus, Matthäus und Lukas. So zum Beispiel auch der Bericht von der Hochzeit zu Kana, während der sich das inzwischen sprichwörtliche Wasser zu Wein wandelt, Jesus sein erstes „Zeichen“ tut und hiermit „seine Herrlichkeit offenbart.“ Jesu Herrlichkeit ist gleichzeitig Gottes Herrlichkeit, denn er ist das „Wort, das im Anfang bei Gott und Gott selber war. […] Er ist der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht.“ (Vgl. Joh 1).

Freitag, 21 Dezember 2018 09:40

Grußwort zu Weihnachten

geschrieben von

Krippe JB Liebe Leserinnen und Leser,

wir feiern an Weihnachten, dass Gott Mensch geworden ist.

Gott ist nicht der Unnahbare und Allmächtige geblieben, der abstrakt, transzendent über allem, was er geschaffen hat, herrscht. Warum? - Nun, weil er uns liebt und deshalb auch uns die Freiheit schenkt, diese Liebe zu erwidern. Gott ist in Jesus von Nazareth als kleines, hilfloses Baby in die Welt gekommen, er lieferte sich den Menschen aus, wurde angreifbar, verletzbar und ohnmächtig und blieb einzig in der Liebe allmächtig. - Haben wir wirklich eine Ahnung davon, wie sehr uns Gott liebt? Ich spüre, wie mich diese Liebe provoziert und in all meinem Tun und Denken hinterfragt.

Montag, 17 Dezember 2018 10:45

Was sollen wir tun?

geschrieben von

Fragezeichen Liebe Mitchristen,

ich habe vor Kurzem die Autobiografie von Michelle Obama, der ehemaligen First Lady der USA, gelesen. Sie heißt BECOMING, was man ins Deutsche mit „werden“ übersetzen kann. Für sie ist das Leben ein einziges Werden, kein Stillstand. Erwachsen werden, Juristin werden, Ehefrau werden, Mutter werden, First Lady werden und so weiter, panta rhei, alles fließt, alles ist in ständiger Veränderung. Außerdem ist sie jemand, der glaubt, schon alleine aufgrund ihrer eigenen Herkunftsgeschichte, dass wir Menschen unglaublich viel erreichen können, wenn wir es nur wollen und uns dafür einsetzen. Und schließlich erzählt sie auch immer wieder von ihrem Mann Barack, der von vielen Menschen in den USA und auch weltweit, (er war immerhin der erste farbige Präsident der USA!), wie „ein Held, der Rettung bringt“ (Zef 3,17) ersehnt wurde und auf dessen Wahl häufig „freut Euch“ (Phil 4,4) ausgerufen wurde.

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