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Kirchplatz von St. Johann Baptist in RefrathKirchplatz von St. Johann Baptist in Refrath

Freitag, 10 Mai 2019 11:25

Schauen wir mehr auf JESUS!

geschrieben von

eucharistische Gaben Liebe Schwestern und Brüder,

im Evangelium nach Johannes zum 4. Sonntag der Osterzeit hören wir unter anderem diesen Satz JESU: „Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir!“. Zugegeben ein schönes, aber auch verklärendes Bild einer Zeit, die unwiederbringlich vorbei ist. Viele werden sich heute verbitten als „Schafe“ bezeichnet zu werden, die unkritisch dem Hirten überall dahin folgen, wohin er sie führt. Wir Menschen des 21. Jahrhunderts sind - auch aus negativen Erfahrungen der letzten Jahre - kritischer geworden gegenüber unseren Seelsorgern*innen, der Kirche als Institution und auch den Glaubensinhalten. All das darf sein und gehört zu einer Weiterentwicklung hin in eine gute Zukunft eben für diese unsere Kirche.

Brotvermehrungskirche Liebe Leserinnen und Leser,

an diesem dritten Ostersonntag heißt es im Johannesevangelium, dass der Auferstandene seinen Jüngern noch einmal erscheint. Wir treffen Petrus, Natanael, die Zebedäussöhne und zwei andere Jünger dabei an, wie sie ihrem alten Beruf, dem Fischen nachgehen. Vielleicht ist ihr Fischen auch symbolisch zu verstehen, in dem Sinne, dass sie versuchen, dem Auftrag Jesu nachzukommen und „Menschen zu fischen“, also neue Jünger für Jesus zu gewinnen. Als sie die ganze Nacht gefischt haben und im Morgengrauen zurück zum Ufer kommen, steht dort ein Fremder. Es ist der Auferstandene, den sie nicht erkennen. Er fragt sie “Habt ihr etwas zu essen?“ (Joh 21,5) Doch sie haben keinen einzigen Fisch gefangen.

Freitag, 12 April 2019 11:20

"Männer sind anders. Frauen auch" - Ostergedanken!

geschrieben von

JohannBaptist Gekreuzigter frontal 300     Liebe Leserinnen und Leser,

„Männer sind anders. Frauen auch.“       
Dieser geniale Buchtitel kam mir in den Sinn, als ich über die verschiedenen Ostererzählungen der Bibel nachdachte.

In allen vier Evangelien beginnt Ostern damit, dass eine oder mehrere Frauen zum Grab kommen, meist um den Leichnam Jesu zu salben. Sie entdecken, dass er fehlt, und sie erschrecken, schweigen ängstlich oder holen Hilfe, je nachdem. Schließlich bleibt (im Johannesevangelium) Maria Magdalena weinend am leeren Grab stehen.

Freitag, 05 April 2019 21:10

Was bedeutet St. Johann Baptist für mich?

geschrieben von

FragezeichenDie katholische Kirche steht in Deutschland vor großen Herausforderungen. Die Mitgliederzahlen nehme seit Jahrzehnten ab, die Zahl der aktiven Gottesdienstbesucher ebenfalls und auch die Zahl der Priester und Priesteramstkandidaten ist rückläufig. Dies führt in seiner Konsequenz zu rückläufigen Einnahmen und einer geringeren Versogungsdichte für die Seelsorge, letztendlich zu Gemeindefusionen oder alternativen Konzepten wie die so genannten Sendungsräume. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen, er kann sich sogar durch interne Faktoren (beispielsweise den Missbrauchs-Skandal) und externe Faktoren (beispielsweise Besteuerung der Renten) noch beschleunigen. Als Gemeinde müssen wir diese Entwicklung offen sehen und bewerten, was sie für uns bedeutet.

Weiterlesen im PGR-Blog

Freitag, 05 April 2019 12:51

Firmung in St. Johann Baptist

geschrieben von

Hl Geist Petersdom FensterSei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“ Insgesamt 66 Mal wird unserer Weihbischof Ansgar Puff im Kontext der Spendung des Sakramentes der Firmung diesen Satz zu 65 jugendlichen Firmanden*innen und einer erwachsenen Firmbewerberin aus unserer Pfarrgemeinde sagen.

Zifferblaetter kaputt 300  Liebe Mitchristen,

an den Fastensonntagen drei, vier und fünf gibt es die Möglichkeit in der Sonntagsmesse zwischen zwei Evangelien auszusuchen. So kann am 3. Fastensonntag zum Beispiel das Evangelium von der Frau am Jakobsbrunnen vorgetragen werden oder ein Text aus dem Lukasevangelium. Dort erzählt Jesus ein Gleichnis. Es handelt von der Bereitschaft zur Umkehr. Aber auch von der Möglichkeit, die einem überhaupt erst zur Umkehr eingeräumt wird.

Freitag, 15 März 2019 10:33

Die Erstbeichte unserer Kommunionkinder

geschrieben von

Freunde 300       „Das war schön!“ Der kleine Junge strahlt mich an. Eines nach dem anderen kommen sie durch die Kirche marschiert, die meisten stolz und glücklich, manche auch hochkonzentriert mit ihrer Kerze in der Hand: In dieser Woche haben unsere Kommunionkinder zum ersten Mal gebeichtet.

Liebe Leserinnen und Leser,

ich gebe zu: anfangs wusste ich nicht so recht, wie und wieso ich Neunjährige auf das Sakrament der Versöhnung vorbereiten sollte. Es muss sein, natürlich. Aber Kinder sündigen ja normalerweise noch nicht so schrecklich, sie müssen oft erst mühevoll überlegen, was sie in der Beichte überhaupt erzählen sollen. Brauchen sie wirklich Versöhnung mit Gott?

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