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© Erzbistum Köln / Jugendseelsorge
Taizé-Gebete 2026
30. Dezember 2025
Herzliche Einladung zum Taizé-Gebet: eine halbe Stunde singend beten, begleitet von Gitarre, Flöte, Geige oder Klarinette - wer gerade Zeit hat. Wir treffen uns alle zwei Monate dienstags um 20 Uhr in der Alten Kirche St. Johann Baptist. Termine 2026: 13. Januar 17. März 19. Mai 14. Juli 15. September 17. November
Auf den Weg machen ...
30. Dezember 2025
Liebe Gemeinde, die Weihnachtszeit geht weiter. Während in vielen Häusern der Alltag wieder einkehrt und die Lichter langsam abgebaut werden, sind wir eingeladen, noch einmal innezuhalten. Der zweite Sonntag nach Weihnachten und das Hochfest der Erscheinung des Herrn führen uns tiefer in das Geheimnis von Weihnachten hinein. Gott ist Mensch geworden – und er will auch heute in unserem Leben sichtbar werden. An diesem Wochenende hören wir den Prolog des Johannesevangeliums. Er erzählt davon, dass Gott selbst der Ursprung unseres Lebens ist. Unser Leben ist kein Zufall. Es ist getragen von einem Sinn, der in Gott gründet. Und Jesus Christus, das Wort Gottes, kommt als Licht in diese Welt. Am 6. Januar feiern wir das Hochfest Erscheinung des Herrn. Mit den Weisen aus dem Morgenland treten Menschen in den Mittelpunkt, die von außen kommen. Sie suchen nach Wahrheit, nach Sinn, nach Gott. Und sie machen sich auf den Weg. Die Weisen folgen einem Stern. Sie lassen sich leiten, auch wenn der Weg lang und unsicher ist. Ihre Suche ist ein Spiegel für unsere eigene Lebenssuche. Oft stehen wir vor Wegen, ohne zu wissen, wohin sie führen. Epiphanie ermutigt uns, den Zeichen Gottes zu trauen – selbst dann, wenn sie uns aus gewohnten Sicherheiten herausführen. Die Gaben der Weisen – Gold, Weihrauch und Myrrhe – sind Ausdruck ihrer Hingabe. Sie geben nicht nur etwas ab, sie bringen sich selbst dar. Epiphanie stellt auch uns die Frage: Was bringen wir Gott dar? Was schenken wir ihm? Zeit? Aufmerksamkeit? Uns selbst? Die Weisen kehren auf einem anderen Weg heim. Wer Gott begegnet, bleibt nicht derselbe. Weihnachten und Epiphanie wollen uns verändern. Sie laden uns ein, neue Wege zu gehen – im Denken, im Handeln, im Miteinander. Gott ist Mensch geworden, um in unserer Welt sichtbar zu sein – auch durch uns. Nehmen wir das Licht Gottes mit in unseren Alltag. Bewahren wir es in unseren Herzen. Und lassen wir uns senden, damit Gottes Liebe auch heute erfahrbar wird. Ihr / Euer Rijo Puthuva
Der PGR informiert
23. Dezember 2025
Der PGR informiert über seine konstituierende Sitzung am 09.12.2025 Diese Bekanntmachung wird über den Pfarrnachrichtenverteiler versendet, auf unserer Homepage veröffentlicht und in den Schaukästen ausgehangen. Dem am 09. November 2025 neugewählten Pfarrgemeinderat gehören an: Frau Sarah Dickkopf (gewähltes Mitglied) Herr Winfried Kissel (Pfarrer) Frau Annika Lammerich (gewähltes Mitglied) Frau Kerstin Meyer-Bialk (gewähltes Mitglied) Frau Ana Maria Preußer (gewähltes Mitglied) Herr Otmar Schniske (gewähltes Mitglied) Frau Karin Seufert (gewähltes Mitglied) Herr Armin Wirth (Gemeindereferent) Alle Mitglieder nahmen an der Sitzung teil. Themen der konstituierenden Sitzung waren: 1. Arbeitsweise des neuen Pfarrgemeinderates: Die Mindestanzahl der gewählten Mitglieder wurde von 8 mit Ausnahmegenehmigung von Köln auf 6 reduziert. Vom Pastoralteam kommen Pfarrer Kissel und Gemeindereferent Wirth hinzu. Es könnte ein weiteres, stimmberechtigtes Mitglied noch berufen werden. Die Fusion aller Pfarrgemeinden der Stadt soll voraussichtlich zum 01.01.2029 erfolgen. Das würde bedeuten, dass der neugewählte PGR zum 31.12.2028 aufgelöst würde. Der PGR will in Refrath die gute und bewährte Praxis des „Runden Tisches“ aus den letzten vier Jahren beibehalten und erhofft sich dadurch eine regere Teilnahme von Gemeindemitgliedern an der Planung und Durchführung des Gemeindelebens. Der „Runde Tisch“, zu dem alle Gruppierungen der Gemeinde eine Vertretung entsenden sollen und alle interessierten Gemeindemitglieder eingeladen sind, soll 3–4-mal im Jahr stattfinden. Möglichst viele Gemeindemitglieder sollen eingebunden werden, vor allem auch Jugend und junge Familien. Der PGR plant und bereitet die Treffen des Runden Tisches vor und nimmt geschlossen daran teil. Der PGR hat das Mandat, Entscheidungen zu treffen. Er will aber, wo es zeitlich möglich und sinnvoll ist, auch bei wichtigen Entscheidungen, ein Votum des Runden Tisches einholen. Die Tagesordnung des Runden Tisches soll vorab über die verschiedenen Medien (Pfarrnachrichten, Aushänge, Homepage) veröffentlicht werden. Der Runde Tisch kann auch als „Pfarrversammlung“ zu einem wichtigen Thema abgehalten werden. Vom Runden Tisch wie vom PGR können Ausschüsse, Projektgruppen oder Sachbeauftragte zu bestimmten Themen eingesetzt werden. Sowohl vom Runden Tisch wie von den PGR-Sitzungen sollen Ergebnisprotokolle angefertigt werden und veröffentlicht werden. Hinsichtlich der PGR-Sitzungen sollten Protokolle in Kurzform („Der PGR informiert …“) veröffentlicht werden um Informationen und Termine nach außen zu tragen. 2. Vorstand des Pfarrgemeinderates: Herr Otmar Schniske wird zum Vorsitzenden und Frau Kerstin Meyer-Bialk zur stellvertretenden Vorsitzend gewählt. Der Vorsitzende, seine Stellvertreterin und Pfarrer Kissel bilden den Vorstand des Pfarrgemeinderates. 3. Termine des Runden Tisches: Der Runde Tisch soll wie in den vergangenen 4 Jahren drei bis viermal im Jahr zusammentreten. Bitte merken Sie sich folgende Termine vor: Donnerstag, 19. März 2026 um 20:00 Uhr im Gemeindesaal Donnerstag, 11. Juni 2026 um 20:00 Uhr im Gemeindesaal Donnerstag, 12. November um 20:00 Uhr im Gemeindesaal Es könnte zusätzlich, je nach anstehenden Themen, kurzfristig zu einem weiteren Termin eingeladen werden, oder wenn sinnvoll, zu einer Pfarrversammlung zu einem aktuellen Thema. 4. Besetzung von gemeinsamen Ausschüssen mit dem Kirchenvorstand Die bisherigen Mitglieder der folgenden drei Ausschüsse werden vom PGR einstimmig bestätigt: 1. Standort St. Maria Königin Mitglieder: Stephan Schmickler (Vorsitz), Monika Keppler-Kühn, Sylvia Wöber-Servaes, Barbara Voll, Thomas Duda, Stephan Krüger. 2. Standort St. Elisabeth: Mitglieder: Pfarrer Winfried Kissel (Vorsitz), Stephan Schmickler, Egon Plattner, Kerstin Meyer-Bialk, Veronika Schäfer. 3. Bauvorhaben Alte Kirche Mitglieder: Pfarrer Winfried Kissel (Vorsitz), Alexander Nix, Egon Plattner, Kerstin Meyer-Bialk, Adelheid Hoffmann. 4. Weitere Ausschüsse Weitere Ausschüsse sind noch nicht konkret geplant, werden evt. aber hinsichtlich der Fusion notwendig. 5. Verantwortliche für bestimmte Aufgaben, Themen, Projekte Zu bestimmten Projekten, Themen und Aufgaben werden vom Pfarrgemeinderat Verantwortliche gesucht und angesprochen. Sie sollen bei ersten Runden Tisch dazu beauftragt werden. 6. Benennung der Delegierten des „Gemeinsamen Ausschusses der Pfarrgemeinderäte“ in der Pastoralen Einheit Bergisch Gladbach Der PGR benennt Kerstin Meyer-Bialk und Ana Preußer. Ihre Stellvertreterinnen sind Sarah Dickkopf und Adelheid Hoffmann. Verschiedenes: Neujahrsempfang am 11. Januar 2026: Frau Meyer-Bialk, Frau Preußer, Frau Dickopf und Frau Seufert suchen Helferinnen und Helfer zur Vorbereitung und rufen in den Pfarrnachrichten zu Spenden für Fingerfood und andere Speisen auf. Livestream der Hl. Messe an Sonn- und Feiertagen: In den Gottesdiensten der Weihnachtszeit sollen Fotos von Krippen aus Refrather Familien während des Livestreams (z.B. während der Kommunion) eingeblendet werden. Ein Aufruf mit näheren Informationen soll in den Pfarrnachrichten dazu erfolgen. Mailadresse des PGR: Es soll eine Mailadresse des PGRs eingerichtet werden, unter der die PGR-Mitglieder zukünftig zu erreichen sind. Bitte beachten Sie die Bekanntmachungen in den Pfarrnachrichten.
Weihnachten
18. Dezember 2025
Liebe Leserinnen und Leser unserer Pfarrnachrichten, liebe Mitglieder unserer Gemeinde! In den Gottesdiensten der Adventszeit ist immer wieder vom zweiten und endgültigen Kommen unseres Herrn Jesus Christus die Rede und gleichzeitig überliefern uns die Schrifttexte Passagen mit einer gewissen Endzeitstimmung. Diese Aussagen stehen natürlich im starken Kontrast zu den Stimmungen, die auf den Weihnachtsmärkten und in den Geschäften seit Mitte November mit Weihnachtsliedern, Glühwein, gebrannten Mandeln und oft kitschig übertriebener Beleuchtung verbreitet wird. Je älter ich werde, wird mir umso deutlicher, dass wir uns als Christen in der Adventszeit nicht in erster Linie auf das Geburtsfest Jesu Christi am 25. Dezember vorbereiten. Natürlich begehen wir das Weihnachtsfest am 25. Dezember in dankbarer Erinnerung daran, dass Gott in Jesus von Nazareth vor über 2.000 Jahren Mensch geworden ist. Das Wort Gottes ist Fleisch geworden, sagt das Johannesevangelium (Joh 1,14). Das Wort dessen, der die Liebe schlechthin ist (1Joh 4,16b), hat in Jesus von Nazareth nicht nur Hand und Fuß bekommen, sondern auch ein menschliches Herz. Gott sucht durch die Menschwerdung seines Sohnes unmittelbare Nähe zu uns Menschen. Die Adventszeit und das Weihnachtsfest wollen uns aber sagen, dass Gott auch heute die Nähe zu uns Menschen sucht, dass sein Wort heute in uns Fleisch werden will. Dies geschieht, wenn wir uns Gott, seinem Wort, aber auch dem Nächsten gegenüber öffnen. Wenn wir die frohe Botschaft von der Nähe Gottes zu uns Menschen beherzigen ist uns Gott näher als wir uns selber nahe sein können. ER will auf ewig Gemeinschaft mit uns haben. Das feiern wir an Weihnachten. Winfried Kissel, Pfr. Ihnen allen, im Namen aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ein hoffnungsvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, friedvolles und gutes Neues Jahr 2026!
Bereiten wir unser Herz vor, auf die Ankunft des Herrn!
11. Dezember 2025
Liebe Leserinnen und Leser! Haben Sie auch Bibelstellen, die Sie einfach nicht mögen oder mit denen Sie sich schwertun? An diesem Sonntag kommt im Evangelium ein Satz vor, den ich (bisher) nie verstanden habe: Unter den von einer Frau Geborenen ist kein Größerer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er. Ja, was denn jetzt? Ist Johannes der Größte oder der Kleinste? Es ist klar: Johannes bereitet Jesus den Weg. Schon frühere Propheten haben angekündigt, dass dem Messias einer vorausgehen wird. Das muss Johannes sein, ein ganz Wichtiger, ein Großer, ein weiterer Prophet. Jesus bestätigt das und deutet damit indirekt auch an, dass er tatsächlich der Messias ist. Gleichzeitig hat etwas Neues angefangen: das „Himmelreich“, das Reich Gottes, die neue Zeit, in der alles anders ist. Johannes hat sie angekündigt, aber er gehört selber nicht mehr dazu. Und dieses Reich Gottes ist so besonders, so groß, dass selbst der Kleinste darin das Alte übertrifft. Soweit die Bibel. Und wir heute? Ist das Reich Gottes unter uns noch spürbar? Unsere Zeit weiß so wenig von Gott! Manchmal meine ich, wir müssen Jesus den Weg genauso bahnen, wie es damals Johannes getan hat. Fangen wir der Einfachheit halber aber erst mal bei uns selber an: bereiten wir unser Herz für die Ankunft des Herrn! Herzliche Grüße Sr. Barbara
Kirchenmusik-Jahresprogramm 2026
Das Kirchenmusik-Jahresprogramm 2026 ist bereits als PDF herunterladbar. In Papierform wird es bis Weihnachten an den bekannten Stellen in Refrath ausliegen, insbesondere in unseren Kirchen. Das Heft bietet eine ausführliche Darstellung der musikalischen Höhepunkte des kommenden Jahres – von festlicher Liturgie bis hin zu vielfältigen Konzertveranstaltungen.
Unsere Krippen im Livestream
11. Dezember 2025
Update: Ihre ersten Krippenbildeinsendungen ergänzte Krippenbildeinblendungen In der Weihnachtszeit möchten wir im Livestream der Gottesdienste zeigen, wie vielfältig und liebevoll die Krippen in unserer Pfarrgemeinde gestaltet sind. Wer mitmachen möchte, kann ein Foto der eigenen Krippe einsenden. Die Bilder werden in den Livestreams der Weihnachtsmessen eingeblendet und geben einen kleinen Einblick in das, was viele von uns zu Hause verbindet: die Freude an der Geburt Christi. Bitte geben Sie an, ob Ihr Name angezeigt werden soll. Fotos bitte an webmaster@sjbr.de senden. Wir freuen uns darauf, die Krippen unserer Gemeinde miteinander zu entdecken.
Kirchenmusikjahresprogramm 2026
5. Dezember 2025
Unser kirchenmusikalisches Programm 2026 auf einen Blick: Do. 1. Januar 2026 17 Uhr, Pfarrkirche St. Johann Baptist: Neujahrskonzert mit Concerto Giocoso Fr. 6. März 2026 19.30 Uhr, Pfarrkirche: Evensong mit Chorgemeinschaft und Instrumentalisten im Rahmen der 3. Bergisch Gladbacher Chorgebete So. 8. März 2026 17 Uhr, Pfarrkirche: Rizol-Quartett, Ukraine (Bandoneon und Akkordina) So. 5. April 2026 10 Uhr, Pfarrkirche: Osterhochamt mit der Chorgemeinschaft Fr. 17. April 2026 19.30 Uhr, Alte Kirche: Trezmorim (jiddische Lieder und instrumentale Klezmerstücke) Sa. 9. Mai/So. 10. Mai 2026, Pfarrkirche: Erstkommunion mit der Band Elpida *) So. 24. Mai 2026 10 Uhr, Pfarrkirche: Pfingstmesse mit der Chorgemeinschaft So. 31. Mai 2026 17 Uhr, Pfarrkirche: CONCERT ROYAL Köln mit Karla Schröter (Barockoboe) und Nelson Lee (Orgel) im Rahmen des 3. Bergisch Gladbacher Orgelsommers Fr. 12. Juni 2026 19.30 Uhr, Alte Kirche: Mr. Tall (Sebastian Leins & Band), Songs about Life So. 28. Juni 2026 10 Uhr, Pfarrkirche: Hl. Messe mit der Chorgemeinschaft, anschl. Pfarrfest Fr. 3. Juli 2026 19.30 Uhr, Pfarrkirche: FluteInvention (Friscalettu (griech.-sizilianisches Blasinstr.), Zampogna (ital. Sackpfeife), Tamburin, (Alt-)Querflöte, Gesang und Streichquartett) Fr. 14. August 2026 19.30 Uhr, Alte Kirche: Furore Ensemble (Barockoboe, Barockvioline, Cembalo und Barockcello) Fr. 4. September 2026 19.30 Uhr, Alte Kirche: Ensemble Colusca (Sopran, Fidel, Rebec (mittelalterliche Kleingeige), Block- und Traversflöte) So., 11. Oktober 2026 17 Uhr, Pfarrkirche: Franziska König (Violine) und Michael Bottenhorn Orgel) So. 15. November 2026 17 Uhr, Pfarrkirche: Chorgemeinschaft und Ensemble 07 mit "Magnificat" von Kim André Arnesen (Refrather Erstaufführung!) So. 29. November 2026 17 Uhr, Pfarrkirche: emBRASSment (festliche Blechbläsermusik zum Advent mit dem Leipziger Blechbläserquintett) So. 6. Dezember 2026 16 Uhr, Pfarrkirche: Adventssingen für Groß und Klein mit Chorgemeinschaft, der Band Elpida und Instrumentalisten Sa. 26. Dezember 2026 10 Uhr, Pfarrkirche: Weihnachtshochamt mit der Chorgemeinschaft *) Unsere Band Elpida erleben Sie auch regelmäßig in den Familienmessen, sonntags um 11.30 Uhr. Das Kirchenmusik-Jahresprogramm ist bereits als PDF herunterladbar. In Papierform liegt an den bekannten Stellen in Refrath und auch stadtweit aus, insbesondere in unseren Kirchen. Das Heft bietet eine ausführliche Darstellung der musikalischen Höhepunkte des kommenden Jahres – von festlicher Liturgie bis hin zu vielfältigen Konzertveranstaltungen.
Bereitet den Weg des Herrn
4. Dezember 2025
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder unserer Gemeinde, im Juni dieses Jahres wurde von den Gremien der katholischen Gemeinden unserer Stadt beschlossen, dass alle Kirchengemeinden zu einer Kirchengemeinde fusionieren sollen. Am Donnerstag, den 27.11.2025, traf sich nun das Koordinierungsteam der Pastoralen Einheit Bergisch Gladbach, um ein einmütiges Votum für den Termin der Fusion zu finden. Zwei Seelsorgebereiche sprachen sich beim Treffen zuvor für 2028, einer für 2029 und zwei für 2030 aus. Schließlich wurde der 01.01.2029 als Votum an das Erzbistum beschlossen. Dieses Datum bedarf allerdings noch der Zustimmung der Bistumsleitung. Die Gremien unserer Gemeinde, die Anfang November gewählt worden sind, treten nächste Woche konstituierend zusammen. Sie werden den Weg in die Pastorale Einheit mitgestalten. Der alte Kirchenvorstand hat für den 01.08.2026 die Übertragung unserer drei Kindertagesstätten an den vom Erzbistum geschaffenen Träger Katholino beschlossen. Dieser Träger ist zukünftig für alle Belange der drei Kindertagesstätten zuständig. Die pastorale Anbindung wird weiter bei unserer Gemeinde liegen. Die strukturellen Veränderungen und der bistumsweite Personalmangel dieser Zeit sind massiv. Sie werden Auswirkungen hinsichtlich des Gemeindelebens vor Ort haben. Dennoch hoffe ich, dass die Gemeinden unsere Aufgabe als Christen weiter erfüllen können. Unser Pfarrpatron fordert uns im Sonntagsevangelium auf: „Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen!“ Vielleicht stecken in den großen Veränderungen unserer Zeit Chancen, dass Gemeinde sich stärker darauf konzentriert, was ihr von Jesus Christus aufgetragen worden ist. Letztendlich ist von uns Christen, unserer Glaubensgemeinschaft wie von den Einzelnen aktives Glaubenszeugnis gefragt, in Taten und Worten. Die alttestamentliche Lesung aus dem Buch Jesaja verheißt uns eine gute Zukunft: „Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht!“ (Jes 11,1) Dieses Wort kündigt nicht nur das Kommen Jesu als Messias damals vor 2000 Jahren an. Es ermutigt uns, auch heute auf sein endgültiges Kommen zu vertrauen und verspricht, dass auch unser Christsein Frucht bringen wird. Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Adventszeit! Mögen wir aber auch unser ganzes Leben als Advent begreifen, der uns Gott immer näher bringt bis wir unsere ewige Vollendung durch ihn erfahren. Herzliche Grüße Winfried Kissel, Pfr.
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