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Mit Maria beten wir für den Frieden.
23. April 2026
Maiandachten 2026 24 Kurzandachten zu je einer Anrufung aus der Lauretanischen Litanei (GL 566) und einer des Hl. Irenäus von Lyon 2 Lieder + 1 Impuls + Stille + Ave Maria immer eine Viertelstunde vor dem Gottesdienst in der jeweiligen Kirche außer sonn- und feiertags Die Themen konkret: 1. Mai: Maria, Königin der Apostel 2. Mai: Maria, Mutter der Schmerzen 4. Mai: Maria, Mutter des guten Rates 5. Mai: Maria, Knotenlöserin 6. Mai: Maria, Urbild des Glaubens 7. Mai: Maria, Mutter der Barmherzigkeit 8. Mai: Maria, geheimnisvolle Rose 9. Mai: Maria, Pforte des Himmels 11. Mai: Maria, Königin vom heiligen Rosenkranz 12. Mai: Maria, Trost der Betrübten 13. Mai: Maria, unsere Fürsprecherin 15. Mai: Maria, mächtig zu helfen 16. Mai: Maria, Mutter der Gnade 18. Mai: Maria, offen für das Wort des Erlösers 19. Mai: Maria, Ursache unserer Freude 20. Mai: Maria, unser Schutz und Schirm 21. Mai: Maria, Heil der Kranken 22. Mai: Maria, Königin aller Heiligen 23. Mai: Maria, Mutter der Liebe 26. Mai: Maria, von den Völkern gepriesen 27. Mai: Maria, Königin der Familie 28. Mai: Maria, Königin des Himmels 29. Mai: Maria, Königin der Apostel 30. Mai: Maria, Königin des Friedens
Gute Hirten
23. April 2026
Liebe Gemeinde, der 4. Sonntag der Osterzeit wird traditionell als „Sonntag des Guten Hirten“ gefeiert. Im Mittelpunkt steht der Text aus dem Johannesevangelium, in dem Jesus sich selbst als den guten Hirten beschreibt – einer, der die ihm anvertrauten Schafe kennt, sie beim Namen ruft und sie auf saftige Weiden führt. Übertragen heißt das: Jesus kennt und ruft uns beim Namen, jede und jeden einzelnen von uns. In einer Welt, in der man sich leicht anonym fühlen kann, gibt uns das die Zusage: Du bist nicht irgendwer. Du bist gemeint. Du bist geliebt. Gott sieht jeden einzelnen Menschen mit seiner Geschichte, seinen Sorgen und seinen Hoffnungen. Dieses „Beim-Namen-Gerufen-Sein“ ist aber nicht nur ein Ruf, sondern auch Sendung. Wir alle sind eingeladen, auf unsere je eigene Weise Verantwortung zu übernehmen – in der Familie, im Beruf, in der Gemeinde und in der Gesellschaft. Vielleicht sind wir selbst manchmal gerufen, „Hirtin“ und „Hirte“ für andere zu sein: aufmerksam und begleitend. Gerade in kleinen Gesten – ein offenes Ohr, ein Zeichen der Nähe – wird etwas von der Liebe des guten Hirten sichtbar. In der Osterzeit wird uns neue Hoffnung zugesprochen. Christus ist auferstanden – das Leben hat über den Tod gesiegt. Der gute Hirte führt nicht nur durch die grünen Auen, sondern auch durch dunkle Täler. Und auch dort gilt: Wir sind nicht allein. An diesem Sonntag beten wir auch besonders um geistliche Berufungen. Wir brauchen Menschen, die sich in den Dienst Gottes stellen – als Priester und Ordensleute, als Seelsorgerinnen und Seelsorger. Wir brauchen Menschen, die aktiv unser Gemeindeleben mitgestalten. Nur so können wir den Weg gehen, der vor uns liegt und so manche Veränderung mit sich bringen wird. Als Gemeinde sind wir zusammen unterwegs. Gerade das Miteinander – im Gottesdienst, im Gespräch, im Teilen von Freude und Sorgen – kann uns stärken und tragen. Lassen wir uns gegenseitig ermutigen, auf die Stimme Jesu zu hören und ihr zu vertrauen. Ihr Rijo Puthuva
Stadtjugendmesse
22. April 2026
Immer am letzten Sonntagabend im Monat findet in St. Laurentius (Stadtmitte) die Stadtjugendmesse statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Du bist herzlich eingeladen! Gemeinsam feiern wir Gottesdienst, treffen andere Jugendliche und nehmen uns Zeit für Glauben, Musik und Gemeinschaft. 30. August 2026 27. September 2026 25. Oktober 2026 Beginn: jeweils um 18:00 Uhr Pfarrkirche St. Laurentius, Innenstadt Komm vorbei – wir freuen uns auf dich! anschließend Chillout im Brauhaus Bock
Runder Tisch
Der „Runde Tisch“ war das Nachfolgegremium des Pfarrgemeinderats. Interessierte Gemeindemitglieder können gerne mitarbeiten und mitgestalten.
WhatsApp-Kanal der Pfarrei
20. April 2026
Willkommen auf dem WhatsApp-Kanal der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist, Refrath in Bergisch Gladbach. Hier erhalten Sie regelmäßig und kostenfrei Informationen zu Gottesdiensten, Veranstaltungen und aktuellen Entwicklungen in der Pfarrgemeinde und der Pastoralen Einheit Bergisch Gladbach. Vielen Dank für Ihr Interesse.
Zukunft
16. April 2026
Liebe Mitchristen, vor mir liegen spannende Tage. Es ist ein kleiner, beruflicher Endspurt, denn die Pastoral orientiert sich viel am Schul- und nicht am Kalenderjahr. Und so endet am Sonntag um 16:00 Uhr unsere Firmvorbereitung 2025/26 mit einem Festgottesdienst, in dem Weihbischof Puff 21 jungen Menschen aus unserer (und der Nachbar-) Pfarrei das „Sakrament der Mündigkeit“ spendet. Die Jugendlichen werden „Ja“ zu dem sagen, was vor vielen Jahren ihre Eltern und Paten in der Taufe für sie getan haben. Ja zu Gott und ja zur Kirche, zur Gemeinschaft, zum „Team“. Dies geschieht häufig mit Fragen, aber auch mit vielen Antworten. Und die Fragen gehören nun einmal zum Leben dazu, bringen häufig sogar weiter. Dass junge Menschen heutzutage überhaupt noch zur Firmung gehen, liegt häufig daran, dass sie (auch außerhalb der Familie) gute Erfahrungen mit „Kirche und Glauben“ gemacht haben. In der Zeit der Erstkommunionvorbereitung, in Schulgottesdiensten oder auch schon früher - zum Beispiel in unserem Kleinkindergottesdienst oder unseren KiTas. Zum August werden „unsere“ KiTas den Träger wechseln. Was aber bleiben wird, ist die pastorale Zusammenarbeit zwischen Pfarrei und KiTas. Diese geschieht auch durch mich. Und so ist es mir eine große Freude, dass das Katholische Familienzentrum (Text weiter unten) auch dieses Jahr wieder eine Kinderbibelwoche für seine Vorschulkinder anbietet. Ungefähr 70 Kinder werden nächsten Woche unser Gemeindezentrum unsicher machen und dabei viel Spaß haben 😉 Es ist wichtig, dass wir es schaffen, einladend zu sein. Dass wir es schaffen, eine „Willkommenskultur“ gegenüber unseren jungen Mitmenschen auszustrahlen. Sie sind die Zukunft. Egal ob Firmanden oder Vorschulkinder. „Amen, das sage ich Euch: Wenn Ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt Ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Mt 18,3). Mit zukunftsfrohen Grüßen, Armin Wirth, GR.
Zukunft
16. April 2026
Liebe Mitchristen, vor mir liegen spannende Tage. Es ist ein kleiner, beruflicher Endspurt, denn die Pastoral orientiert sich viel am Schul- und nicht am Kalenderjahr. Und so endet am Sonntag um 16:00 Uhr unsere Firmvorbereitung 2025/26 mit einem Festgottesdienst, in dem Weihbischof Puff 21 jungen Menschen aus unserer (und der Nachbar-) Pfarrei das „Sakrament der Mündigkeit“ spendet. Die Jugendlichen werden „Ja“ zu dem sagen, was vor vielen Jahren ihre Eltern und Paten in der Taufe für sie getan haben. Ja zu Gott und ja zur Kirche, zur Gemeinschaft, zum „Team“. Dies geschieht häufig mit Fragen, aber auch mit vielen Antworten. Und die Fragen gehören nun einmal zum Leben dazu, bringen häufig sogar weiter. Dass junge Menschen heutzutage überhaupt noch zur Firmung gehen, liegt häufig daran, dass sie (auch außerhalb der Familie) gute Erfahrungen mit „Kirche und Glauben“ gemacht haben. In der Zeit der Erstkommunionvorbereitung, in Schulgottesdiensten oder auch schon früher - zum Beispiel in unserem Kleinkindergottesdienst oder unseren KiTas. Zum August werden „unsere“ KiTas den Träger wechseln. Was aber bleiben wird, ist die pastorale Zusammenarbeit zwischen Pfarrei und KiTas. Diese geschieht auch durch mich. Und so ist es mir eine große Freude, dass das Katholische Familienzentrum (Text weiter unten) auch dieses Jahr wieder eine Kinderbibelwoche für seine Vorschulkinder anbietet. Ungefähr 70 Kinder werden nächsten Woche unser Gemeindezentrum unsicher machen und dabei viel Spaß haben 😉 Es ist wichtig, dass wir es schaffen, einladend zu sein. Dass wir es schaffen, eine „Willkommenskultur“ gegenüber unseren jungen Mitmenschen auszustrahlen. Sie sind die Zukunft. Egal ob Firmanden oder Vorschulkinder. „Amen, das sage ich Euch: Wenn Ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt Ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Mt 18,3). Mit zukunftsfrohen Grüßen, Armin Wirth, GR.
Glaube und Wissen
9. April 2026
„Ich glaube nur, was ich sehe!“ Kein ernstzunehmender Atheist würde das noch so formulieren. Zu sehr ist uns heute bewusst, wie begrenzt unsere Sinne sind – und wie leicht zu täuschen. Aber die Haltung hinter diesem Satz ist weit verbreitet. Es geht wohl um den Wunsch nach objektiv feststellbaren und d.h. beweisbaren Fakten, letztlich um Klarheit und Sicherheit. Nun ist das mit Fakten ja so eine Sache. Spätestens in der Corona-Pandemie haben wir gelernt, dass auch Naturwissenschaftler mit ihren Thesen und Untersuchungen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen können. Dann ist es mit der Klarheit und Sicherheit plötzlich gar nicht mehr so weit her. Mit dem Satz zu Beginn ist jedoch etwas anderes gemeint, nämlich die Frage nach der Existenz einer höheren Macht. Die kann man nun wirklich nicht beweisen, auch nicht, wenn man tief in die Theologie eintaucht. Gott entzieht sich unserem Zugriff. Allerdings lesen wir im Evangelium dieses Sonntags, dass er sich berühren lässt. Es ist eines der schönsten Osterevangelien: der „ungläubige“ Thomas. Der Auferstandene ist einer ganzen Gruppe erschienen, Thomas war nicht dabei und glaubt jetzt den Aussagen der anderen nicht. Er will selber die Wundmale Jesu sehen und berühren. Damit ist er eigentlich nicht besonders ungläubig – er will halt den gleichen Beweis, den die anderen auch hatten. Jesus hat auch Verständnis dafür: Als er wiederkommt, darf Thomas ihn berühren. Und dann spricht Jesus von uns: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Nein, wir „sehen“ nicht, d.h. wir haben keinen wissenschaftlichen Beweis für die Auferstehung. Was wir haben, sind allein die Aussagen der Glaubenszeugen. Es beginnt mit denen, die den Auferstandenen tatsächlich noch gesehen und erlebt haben, aber dabei bleibt es nicht. Wenn wir nur von ihnen unseren Glauben nähren sollten, so würde es uns wohl wie Thomas gehen. Doch im Laufe der Jahrhunderte haben unzählige Christen wieder und wieder Gott als lebendig erfahren. Das können sie nicht beweisen, denn es sind subjektive und nicht wiederholbare Erlebnisse. Sie können nur Zeugnis davon ablegen. Dennoch sind es solche Erfahrungen, die uns Mut machen, unseren Glauben zu leben – bis wir vielleicht eines Tages selber sagen können, dass wir Gott erfahren haben. Im Gebet, in der Gemeinschaft, in einer Begegnung, in der Natur, in der Kontemplation … Im Glauben gibt es keine absolute Gewissheit, keine Beweise. Glaube ist immer ein Wagnis. Gerade deshalb sollten wir uns trauen, miteinander zu teilen, was uns auf unserem Weg stärkt. Herzliche Grüße Sr. Barbara
Ostern
26. März 2026
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder unserer Gemeinde, mit den Heiligen Messen zu Palmsonntag beginnt die Karwoche und wir hören die Leidensgeschichte Jesu aus dem Matthäusevangelium. Sie offenbart, wie groß die Liebe Gottes zu uns Menschen ist. Jesus hat den Auftrag, die Liebe Gottes zu uns Menschen durch sein Leben, Leiden und Sterben zu bezeugen. Er öffnet uns neu die Beziehung zu Gott, der selber Liebe ist. Sein Sohn bleibt in der Liebe zu uns Menschen standhaft bis zum letzten Atemzug am Kreuz, also auch da, wo ihm nur Hass und Gewalt entgegenschlägt als er ans Kreuz genagelt wird. Und letztlich ist es die Liebe Gottes, die an ihm handelt, die Leben und Zukunft schenkt indem sie Jesus auferstehen lässt. Mit den drei österlichen Tagen Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern feiern wir Christen das, was unseren Glauben ausmacht. Gott ist Liebe und er schenkt uns Teilhabe an dieser Liebe, er lässt uns nie allein und begleitet uns durch Höhen und Tiefen unseres Lebens hinein in die ewige Gemeinschaft mit ihm. Ich habe schon öfters darauf hingewiesen, dass der Abendmahlsgottesdienst, die Karfreitagsliturgie und die Feier der Osternacht eigentlich ein einziger großer Gottesdienst sind, der auf drei Tage verteilt ist. In ihm feiern wir die die zentralen Inhalte unseres Glaubens. Zu Beginn der Abendmahlsfeier bekreuzigen wir uns, der Schlusssegen erfolgt erst in der Osternacht am Ende der Messe. Während wir in der Liturgie vom Leiden und Sterben Christi am Karfreitag eingeladen sind, unser Leid, unsere Schuld und Begrenztheit von Gott liebevoll anschauen zu lassen, schenkt uns die Feier der Osternacht die Gewissheit, dass die Liebe stärker ist als der Tod und alle finsteren Mächte des Bösen. Der Abendmahlsgottesdienst bringt Beides vorab zusammen. Er offenbart uns das innere Wesen der Eucharistie durch die Fußwaschung: Jesus ist nicht gekommen um zu herrschen und bedient zu werden, sondern um zu lieben und zu dienen. Er schenkt sich uns im Brot und im Wein um uns deutlich zu machen, dass er unseren Lebenshunger zu stillen vermag und uns durch seine Liebe die Erfüllung unseres Lebens eröffnet. Das umseitige Bild von Christel Holl heißt „Im Brot vereint.“ Es verweist auf die beiden Emmaus-Jünger, die traurig und ratlos unterwegs sind nachdem ihr Herr und Meister gekreuzigt wurde und gestorben ist. Als der auferstandene Herr auf dem Weg zu ihnen stößt und ihnen den Sinn der Schrift erschließt, erkennen sie ihn nicht. Sie erkennen ihn erst in dem Augenblick, den das Bild festhält, als er abends mit ihnen einkehrt, das Brot nimmt, ein Dankgebet spricht und das Brot bricht wie er es im Abendmahlssaal getan hat. Es heißt, da gingen ihnen die Augen auf und sie sagten zueinander: „Brannte uns nicht das Herz als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften erschloss?“ (Lk24,32) Das Brot der Eucharistie kann auch uns die Augen unserer Herzen öffnen. Es schenkt uns Gemeinschaft mit Gott und schon Anteil am göttlichen Leben und Gottes Liebe. Es will uns dazu befähigen, Gottes Liebe hier auf Erden schon mit Menschen zu teilen. Pfarrer Winfried Kissel
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