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Tun
29. Januar 2026
Liebe Mitchristen, Jesus versuchte immer wieder Menschen im Hier und Jetzt davon zu überzeugen, ihr Leben „gut“ zu leben. So taucht in den Seligpreisungen (der Bergpredigt), die im heutigen Evangelium verkündigt werden, zum Beispiel zweimal das Wort „Gerechtigkeit“ auf. Es geht Jesus um Gerechtigkeit im Hier und Jetzt. Um Gerechtigkeit im zwischenmenschlichen Tun, im Bezug auf de Schöpfung, im Bezug auf alles. Gerechtigkeit kann gelebt werden durch Barmherzigkeit, dadurch, dass Trauernde getröstet werden, dadurch, dass Frieden gestiftet wird und dadurch, dass man keine Gewalt anwendet. „Alles Private ist auch Politisch“, ein alter Slogan aus den 70er Jahren. An ihm ist vieles richtig, zumal wenn man Politik definiert als „Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens/des Zusammenlebens von Menschen und ihrer sozialen Umfelder“. Mein Einkaufszettel/Kassenbon ist dann hoch politisch und gibt mir viel Einfluss auf Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, … Meine Art der Fortbewegung, meine Art der Interaktion mit meiner Umwelt (Mensch und Schöpfung), „mein Fußabdruck“ im Leben. All dies ist privat und gleichzeitig politisch. Als Christ leben heißt eben vor allem „Tun“ und erst an zweiter Stelle „darüber sprechen“. In einem Lied der Musikgruppe die Ärzte (sicherlich keine christliche Musikgruppe im klassischen Sinne) heißt es: „es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Aber es wäre Deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ Wir können/sollen/müssen tun! Jeden Tag aufs Neue! – Im Anschluss an unsere beiden Sonntagsmessen tun zum Beispiel unsere diesjährigen Firmanden etwas. Sie haben Muffins gebacken und Suppen gekocht. Herzliche Einladung ins Gemeindezentrum zu kommen und etwas zu essen! Die Firmanden sammeln bei dieser Aktion wieder Spenden für ein von ihnen bestimmtes soziales Projekt. Mit politischen Grüßen, Armin Wirth, GR.
© Foto: Sebastian Leins
Ein erstes Auswärtsspiel für Elpida
27. Januar 2026
Am 25.01.2026 hatte unsere Pfarreiband Elpida gleich zwei Einsätze an einem Tag: vormittags wie gewohnt bei der Familienmesse in St. Johann Baptist und am Abend erstmals außerhalb von Refrath, bei der Stadtjugendmesse in St. Laurentius: Kein Heimvorteil mehr, kein vertrauter Probe- und Auftrittsraum, dafür volle Konzentration, spürbarer Groove und viel positive Resonanz. Ein Auftritt, der gezeigt hat, dass Elpida auch auswärts begeistert. Was einmal als kleines Familienprojekt begann, ist heute fester Bestandteil vieler Gottesdienste: Familienmessen, Patronat St. Elisabeth, offenes Adventssingen... Elpida steht für Musik, die trägt, verbindet und Energie hat, mal ruhig, mal vorwärtsdrängend, immer gemeinsam. Der Name passt: „Hoffnung“, hörbar gemacht. Elpida lebt von begeisterungsfähigen Menschen, die Musik ernst nehmen und gern teilen. Wer ein Instrument bereits recht gut beherrscht oder gerne singt und Lust hat, Glauben musikalisch auszudrücken, ist willkommen. Wichtig sind Teamgeist, Verlässlichkeit und Freude am Zusammenspiel. Kontakt über unseren E-Bassisten Marcus Schäfer oder nach dem Gottesdienst bei Seelsorgebereichsmusiker Thomas Bodenmüller.
Evensong-Reihe 2026
24. Januar 2026
Was als besondere musikalische Einladung begonnen hat, ist längst zu einer festen Größe im Zusammenwirken unserer Pastoralen Einheit geworden: Auch 2026 wird die Evensong-Reihe mit Chören aus Bergisch Gladbach fortgesetzt. Viele Besucherinnen und Besucher haben diese Abende bereits in den letzten beiden Jahren als wohltuende Unterbrechung des Alltags erlebt, als Zeit des Hörens, Mitsingens und inneren Sammelns. Der Evensong verbindet alte Gebetstradition mit lebendiger musikalischer Vielfalt. In ruhigem Wechsel stehen Gemeindehymnen, schlichte mehrstimmige Gesänge und anspruchsvolle Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten. Gerade dieses Zusammenspiel schafft eine Atmosphäre, die nicht belehrt, sondern trägt – und die offen ist für Menschen mit ganz unterschiedlichen Zugängen zu Glauben und Musik. Jeder Freitag bringt neue Stimmen, neue Klangfarben und neue Perspektiven, ohne den meditativen Charakter dieser Abende zu verlieren. So bleibt die Form vertraut und wird doch immer wieder neu erfahrbar: als musikalisches Abendgebet, das den Tag beschließt und Raum für Stille, Resonanz und persönliche Einkehr lässt. Freitags in der Fastenzeit, jeweils um 19:30 Uhr. 20.02.2026 in St. Marien, Gronau 27.02.2026 in St. Joseph, Moitzfeld 06.03.2026 in St. Johann Baptist, Refrath 13.03.2026 in St. Severin, Sand 20.03.2026 in St. Laurentius, Gladbach 27.03.2026 in St. Clemens, Paffrath
Licht
22. Januar 2026
Liebe Leserinnen und Leser! Vor genau einem Monat haben wir Weihnachten gefeiert und in den Christmetten am Heiligabend Verse der alttestamentlichen Lesung aus dem Buch Jesaja gehört, die auch an diesem Sonntag gelesen werden: „Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht; über denen, die im Land der Todesschatten wohnten, strahlte ein Licht auf.“ (Jes 9,1) – Der Evangelist Matthäus zitiert im Sonntagevangelium diese Worte und setzt sie in Beziehung zum Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu. Jesus verlässt Nazaret nachdem er gehört hat, dass Johannes der Täufer gefangen genommen wurde. Es zieht ihn nach Kafarnaum in Galiläa. Ja, das kleine Jesuskind in der Krippe ist inzwischen erwachsen geworden, verkündet die Nähe des Himmelreiches und ruft Menschen zur Umkehr und in seine Nachfolge (Mt 4,12-23). Wir wissen, dass durch die Geburt Jesu, auch nicht durch sein Sterben und seine Auferstehung, das Böse, die dunklen Mächte im Menschen und in der Welt verschwunden sind. Das Reich Gottes hat zwar mit Jesus begonnen, ist aber noch nicht vollendet. Neid, Gier, Macht und Mammon regiert immer noch die Welt und nicht die Liebe, die uns Jesus schenkt und sie zu erwidern er uns auffordert und einlädt. Viele Mächtigen unserer Welt nennen sich sogar selbst noch Christen, lassen ihr Handeln dennoch von teuflischen Kräften bestimmen und verkörpern das Böse schlechthin, wenn sie Menschen mit Krieg, Gewalt, Unrecht, Versklavung und Tod überziehen oder auch nur drohen. Und wenn Jesus seinen Jüngern immer wieder einschärft: „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt 7,16), so gilt dies nicht nur für ein Resultat, dass irgendwann mal in der Geschichte gezogen werden kann, sondern auch für den Weg, der dahin gegangen wurde. Schließlich sagt Jesus von sich „ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Ob Putin, Trump oder Hitler und andere. Für sie ist Jesus naiv, weltfremd. Sie verlachen ihn, wenn er sagt, er sei „gekommen, nicht um bedient zu werden, sondern um zu dienen“ (Mk 10,45)! Sie beanspruchen für sich selbst, Gott zu sein. Ob wir bereit sind, einen solchen Götzendienst zu vollziehen, muss jeder Mensch „guten Willens“ und nicht nur jeder Christ für sich entscheiden. Keine und keiner von uns ist ohne Fehler! Da aber, wo Umkehr geschieht und wahrhaftig versucht wird, den Weg der Liebe einzuschlagen, da strahlt das helle Licht Gottes auf, das einst alle Dunkelheit und alle dämonischen Kräfte vertreibt und zugrunde gehen lässt. Vertrauen wir der liebevollen Zuwendung Gottes in Jesus Christus, der auf ewig in liebevoller Gemeinschaft mit den Menschen leben möchte. Er kann uns schon hier auf Erden mit seinem himmlischen Licht umfangen, wo andere nur das Dunkle sehen. Ihnen allen einen gesegneten, lichtreichen Sonntag, Ihr Winfried Kissel, Pfr.
Adventssingen für Groß und Klein
20. Januar 2026
Kerzenlicht, Adventskranz und Plätzchenduft – die Wochen vor Weihnachten tragen ihren eigenen Zauber in sich. Diese besondere Stimmung entfaltet sich beim offenen Adventssingen, zu dem die Chorgemeinschaft St. Johann Baptist, die Band Elpida und weitere Instrumentalisten herzlich einladen. Gemeinsam erklingen vertraute Advents- und Weihnachtslieder, die Herz und Seele berühren, zum Mitsingen einladen oder einfach zum Lauschen. Etwa eine Stunde lang entsteht eine kleine Insel der Ruhe im Trubel der Vorweihnachtszeit. Im Anschluss sind alle willkommen, den Abend bei Plätzchen und Punsch in gemeinsamer Runde ausklingen zu lassen. Sonntag, 06.12.2026 (2. Adventsonntag), 16 Uhr Pfarrkirche St. Johann Baptist, Kirchplatz 16, 51427 Bergisch Gladbach Eintritt frei.
© Foto: Joseph Hersh, unsplash.com
emBRASSment – frohlocket überall
20. Januar 2026
Das Leipziger Blechbläserquintett emBRASSment steht seit 25 Jahren für festlichen, farbenreichen Klang. In klassischer Quintettbesetzung mit zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba präsentieren Christian Scholz, Nick Pscheidt, Jakob Knauer, Lars Proxa und Nikolai Kähler Werke von Bach, Händel, Humperdinck und Tschaikowsky sowie adventliche Weisen – brillant, vielseitig und mit jener Spielfreude, die ihr Publikum stets begeistert. Sonntag, 29.11.2026 um 17 Uhr Pfarrkirche St. Johann Baptist, Kirchplatz 16, 51427 Bergisch Gladbach Eintritt: 15 € (10€ für Schüler/Studenten) Tickets jetzt schon online auf Bergisch-Live.de buchbar Vorverkauf in Kürze im Pastoralbüro und Café Credo
Ein nordisches Magnificat in Refrather Erstaufführung
20. Januar 2026
Zum ersten Mal erklingt in Refrath das Magnificat des norwegischen Komponisten Kim André Arnesen (*1980), ein Werk voller Licht und Zuversicht. Die Chorgemeinschaft St. Johann Baptist führt es mit Instrumentalisten des Ensemble 07 unter der Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Thomas Bodenmüller auf. Arnesen verbindet darin in eingängiger Tonsprache nordische Klarheit mit spiritueller Wärme: Marias Lobgesang wird so zu einem berührenden Gebet von Hoffnung und Vertrauen, das zeitlos bis in unsere Gegenwart wirkt. Sonntag, 15.11.2026 um 17 Uhr Pfarrkirche St. Johann Baptist, Kirchplatz 16, 51427 Bergisch Gladbach Eintritt: 20 € (12€ für Schüler/Studenten) Tickets jetzt schon online auf Bergisch-Live.de buchbar Vorverkauf in Kürze im Pastoralbüro und Café Credo
© Foto Bottenhorn: Gianni Proietti
Franziska König, Michael Bottenhorn – Barocke Klangbilder für Violine und Orgel
20. Januar 2026
Die Geigerin Franziska König und der Organist Michael Bottenhorn präsentieren Werke von Bach und Händel. Virtuose Violinkunst trifft auf französisch-symphonischen Orgelklang – ein festliches Programm, das barocke Meisterwerke in ihrer ganzen Ausdrucksfülle lebendig werden lässt. Sonntag, 11.10.2026 um 17 Uhr Pfarrkirche St. Johann Baptist, Kirchplatz 16, 51427 Bergisch Gladbach Eintritt: 15 € (10€ für Schüler/Studenten) Tickets jetzt schon online auf Bergisch-Live.de buchbar Vorverkauf in Kürze im Pastoralbüro und Café Credo
© Foto: Bassem Hawar
COLUSCA – Mystische Musik des Mittelalters
20. Januar 2026
Das Ensemble COLUSCA entführt aus dem Alltag in die leuchtende Klangwelt des Mittelalters. Mit Musik aus dem Codex Engelberg und Gesängen von Hildegard von Bingen erzählt das Trio von irdischer und himmlischer Liebe, Licht und Seele. Cora Schmeiser (Gesang), Lucia Mense (Flöten) und Susanne Ansorg (Fidel=flaches Streichinstrument für geistliche und höfische Musik, Rebec=mittelalterliche Kleingeige der fahrenden Musikanten) verbinden Spiritualität und Sinnlichkeit zu einem berührenden, zeitlosen Musikerlebnis. Freitag, 04.09.2026 um 19.30 Uhr Alte Kirche St. Johann Baptist, Alt Refrath 17, 51427 Bergisch Gladbach Eintritt: 15 € (10€ für Schüler/Studenten) Tickets jetzt schon online auf Bergisch-Live.de buchbar Vorverkauf in Kürze im Pastoralbüro und Café Credo
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