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© Foto: Clay Banks, unsplash.com
Priesterliche Rufbereitschaft für die Sakramentenspendung in Notfällen
26. Juni 2026
Ab dem 03. Juli 2026 gibt es in der Pastoralen Einheit Bergisch Gladbach eine priesterliche Rufbereitschaft für die Sakramentenspendung in Notfällen. Für diese Notfälle wurde die Telefonnummer 02202 283828 eingerichtet, unter der ein Priester der Pastoralen Einheit erreicht werden kann. Alle Priester der Pastoralen Einheit versehen diesen Dienst abwechselnd eine Woche lang. Sie versuchen bei einem Notruf schnellstmöglich bereit zu stehen. Winfried Kissel, Pfarrer
Auszeit 2026
26. Juni 2026
Du wirst geliebt So, 27.09.2026: 10 Uhr, Hl. Messe in der Pfarrkirche, mit Eröffnung der Projektwoche "Auszeit" 19.30 Uhr, "Im grünen Herzen Afrikas" – Unterwegs in Uganda und Ruanda zu unserer Partnergemeinde in Save. Ein Abend im Gemeindezentrum mit Bildern, Berichten, Infos und kleinen Kostproben aus der afrikanischen Küche Mo, 28.09.2026: 19 Uhr, "Ich bin dein Mensch" (Deutschland 2021) – Filmabend im Gemeindezentrum mit anschl. Filmgespräch mit Thomas von der Heide (Kulturwissenschaftler und freier Referent) Di, 29.09.2026: 19.30 Uhr, "Du wirst geliebt! – Wirklich?" – Diskussionabend im Gemeindezentrum mit Stefan Burtscher (Obdachlosenseelsorge Gubbio), Sr. Hannah-Rita (Bethanien- und Gefängnisseelsorge), Brigitta Daniels-Nieswand (LVR Merheim), Nina Tackenberg (EFL Bergisch Gladbach), Moderation: Dr. Nina Paulic (Business-Coach und Mediatorin) Mi, 30.09.2023: 19.30 Uhr, "You've got a friend" – Lieder vom Lieben und Geliebtwerden. Mitsingabend im Gemeindezentrum mit Thomas Bodenmüller und der Band Elpida Do, 01.10.2026: 19.30 Uhr, "Zwischen Himmel und Harfe" – ein Abend in der Pfarrkirche mit Harfenmusik (Isabelle Marchewka, Harfenistin), Texten und Lichtinstallation Sa., 03.10.2026: 10 Uhr, "Gottes Liebe ist so wunderbar" – ein Mitmachvormittag im Gemeindezentrum für Familien mit Kindern im Kita- und Grundschulalter So, 04.10.2026: 10 Uhr, Familienmesse zu Erntedank und zum Abschluss der Projektwoche in der Pfarrkirche, mit der Band Ruhama und Lebensmittelspenden für die TAFEL Bergisch Gladbach, anschließend Jo-BaR
Patrozinium & Pfarrfest
25. Juni 2026
Liebe Leserinnen und Leser, an diesem Sonntag feiern wir unser Pfarrpatrozinium, das Hochfest der Geburt Johannes des Täufers und zugleich unser Pfarrfest. Im Evangelium des Festtages wird der Mutter Elisabeth wie dem Vater Zacharias die Frage gestellt, wie ihr Sohn heißen soll. Beide antworten, er solle „Johannes“ heißen. Im Alten wie im Neuen Testament haben die Namen meist eine tiefere Bedeutung. So ist der Name Programm für das, was Gott mit einer Person vorhat. „Johannes“ heißt übersetzt „Gott ist gnädig.“ Einerseits zeigt Gott sich Elisabeth und Zacharias gegenüber als gnädig indem beide das lang ersehnte Kind erhalten, andererseits enthält der Name für Johannes selber die Botschaft, die er erst im Laufe seines Lebens erkennen und verstehen wird: Johannes tritt als Wegbereiter für den Messias auf indem er das drohende Strafgerichtes Gottes ankündigt. Und dann muss Johannes in seinem Leben erkennen, dass Jesus, den er als Messias angekündigt hat, ganz anders ist als er sich den Messias vorstellt. Jesus verkündigt Gott als barmherzigen Vater, der sich den Menschen in Liebe zuwendet. Und diese Zuwendung geschieht aus Gnade, also unverdient. Sie ist Geschenk, wenn auch zugleich Auftrag an jeden, der Jesus Christus nachfolgen will. Wie auch immer unser eigener Name ist, Gott schenkt uns in den Heiligen, unseren Namenspatronen und anderen Menschen Beispiele wie Menschen ihren Glauben in ihr Leben übersetzt haben. Wir dürfen deren Zeugnis kritisch anschauen, aber auch Anregungen für unser eigenes Leben aufgreifen. Versuchen wir Gottes Wirken in unserem Leben zu erkennen, seien wir dabei nicht zu sehr auf unsere eigenen Gottesvorstellungen festgelegt. Ich wünsche uns allen ein schönes und gesegnetes Pfarrfest mit frohmachenden Begegnungen, Ihr Winfried Kissel, Pfr.
Musikalische Gestaltung der Hl. Messe am Patrozinium (So., 28.06.2026)
23. Juni 2026
Die Chorgemeinschaft wird die Festmesse zum Pfarrfest am kommenden Sonntag, 28.06.2026 um 10:00 Uhr musikalisch mitgestalten unter der Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Thomas Bodenmüller, begleitet von Ester Nothelfer an der Orgel. Neben der Motette „Laudate dominum“ von Christopher Tambling, einem Überchorsatz zu „Großer Gott, wir loben dich“ und weiteren Gesängen wird sie zur Kommunion den 6. Satz („Suscepit Israel“) aus dem Magnificat von Kim André Arnesen singen - als Vorgeschmack auf das Chorkonzert am 15.11.2026 um 17:00 Uhr in St. Johann Baptist, in dem das gesamte Werk aufgeführt wird. Die Festmesse wird im Livestream übertragen (letzter Livestream vor der Sommerpause).
Bergisch singt – Chortag der Pastoralen Einheit – Singen verbindet Menschen!
Unter dem Motto „Bergisch singt“ laden die fünf Kantoren der Pastoralen Einheit Bergisch Gladbach am Samstag, 12. September 2026, zum ersten gemeinsamen Chortag ein.
Fürchtet Euch nicht!
18. Juni 2026
Liebe Schwestern und Brüder, „Fürchtet euch nicht!“ Dreimal hören wir diesen Satz im heutigen Evangelium. Es ist kein Zufall, dass Jesus diese Worte so eindringlich wiederholt. Denn Angst gehört zu den tiefsten Erfahrungen des menschlichen Lebens. Sie begleitet uns seit jeher. Die Angst vor Krankheit, vor dem Verlust eines geliebten Menschen, vor Unsicherheit in Beruf und Familie, vor Kriegen und Krisen, die unsere Welt erschüttern. Die Worte Jesu sind jedoch keine billige Beruhigung und keine Aufforderung, die Augen vor den Problemen der Welt zu verschließen. Jesus kennt die Schwierigkeiten des Lebens. Und er bereitet seine Jünger darauf vor, dass ihr Weg nicht immer leicht sein wird. Wer sich zu Christus bekennt, wird nicht immer auf Zustimmung stoßen. Dennoch sagt Jesus: „Fürchtet euch nicht!“ Warum kann er das sagen? Weil die Grundlage unseres Lebens nicht die Angst, sondern die Liebe Gottes ist. Angst ist oft ein schlechter Ratgeber. Sie lässt uns vor allem die Gefahren sehen und verstellt den Blick auf das, was möglich ist. Jesus möchte uns einen anderen Weg zeigen. Er lädt uns ein, aus dem Vertrauen zu leben. Vertrauen bedeutet nicht, dass alles immer gut ausgehen wird oder dass wir keine Schwierigkeiten erleben. Vertrauen bedeutet vielmehr, dass wir wissen dürfen: Gott geht jeden Weg mit uns und bleibt an unserer Seite. Er liebt uns bedingungslos. „Fürchtet euch nicht!“ Dieser Satz Jesu kann zu einem Leitwort unseres Lebens werden. Mögen diese Worte uns in den kommenden Wochen begleiten. Vertrauen wir darauf, dass wir in Gottes Hand geborgen sind. Und lassen wir dieses Vertrauen sichtbar werden – in unserem Umgang miteinander, in unserem Dienst für andere und in unserem gemeinsamen Leben als Gemeinde. So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gottes reichen Segen, Zuversicht in schwierigen Zeiten und die Freude des Glaubens, die aus der Gewissheit wächst: Wir sind von Gott geliebt, begleitet und getragen – heute und an allen Tagen unseres Lebens. Ihr Rijo Puthuva
AK Ruanda
17. Juni 2026
Der Arbeitskreis (AK) Ruanda möchte die Verbindung zwischen unserer Kirchengemeinde und den Gläubigen in Ruanda, genauer gesagt in Save, stärken. Es ist uns wichtig, voneinander zu lernen, Begegnungen zu ermöglichen und die Verbundenheit über Grenzen hinweg zu vertiefen. Wir möchten mehr über das Leben, den Glauben und die Herausforderungen der Menschen dort erfahren und unsere eigenen Erfahrungen miteinander teilen. Geplant sind verschiedene Aktivitäten und Projekte. Dabei geht es uns nicht darum, „für“ andere Menschen zu handeln, sondern miteinander unterwegs zu sein – als gläubige Menschen und als Teil einer weltweiten Gemeinschaft. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Egal, ob Sie schon Erfahrungen haben oder einfach neugierig sind: Jede und Jeder ist willkommen am Dienstag, 28.07. um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum. Gebet für und mit unseren Schwestern und Brüdern in Save (Ruanda) Herr der Welt, den wir Vater nennen, du hast deinen Sohn auf die Erde gesandt und uns zu deinen Kindern und untereinander zu Schwestern und Brüdern gemacht. Deshalb bitten wir dich heute besonders für unsere Schwestern und Brüder in Ruanda, in Deutschland und in der ganzen Welt. Deiner liebenden Hilfe empfehlen wir sie in allem, was sie bedrängt. Schenke ihnen das Bewusstsein, in deiner Liebe geborgen zu sein, und gib ihnen alles, was sie zum täglichen Leben brauchen. Uns allen aber gibt die Einsicht, dass wir teilen müssen wie Schwestern und Brüder teilen. Ihre Sorgen und Nöte sollen auch unsere Sorgen und Nöte sein. Lass uns miteinander in deinem Heiligen Geist verbunden bleiben. Begleite uns auf diesem Weg, den wir nun beginnen, und schenke uns allen deinen Segen. Amen. (für unsere Partnergemeinde in Save, Ruanda)
Fußball WM
11. Juni 2026
Liebe Mitchristen, es ist Fußball-Weltmeisterschaft, ob Sie wollen oder nicht. Alle vier Jahre findet dieses sportliche Großereignis statt. Früher (also bis 2014) war es ein Turnier, welches in Deutschland die Menschen bewegt hat. Spätestens seit den Weltmeisterschaften in Russland (2018), Katar (2022) und jetzt in USA, Mexiko und Kanada lässt das Interesse jedoch nach und immer mehr kritische Fragen tauchen auf. - Außerdem hat Deutschland natürlich auch die letzten beiden Turniere ordentlich versiebt. Eine Fußballmannschaft besteht ja aus elf Spielern. Jesus hingegen hatte seine zwölf Jünger, welche er im heutigen Evangelium aussendet, denn „die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.“ – Es wäre sicherlich zu viel Verantwortung, die man den elf DFB-Spielern (plus dem restlichen Kader) auflädt, wenn man sagt, dass sie nicht nur die WM gewinnen, sondern, dass sie auch für eine positive Stimmung in Deutschland sorgen sollen. 2006 gelang dies bei der WM im eigenen Land. Auch in dieses Turnier damals gingen die Deutschen nur mit wenig Hoffnung (man denke nur an das 1:4 gegen Italien im Vorfeld). – Doch dann verdrängte pünktlich zum WM-Start der Sommer das wechselhafte Wetter und die DFB-Elf gewann ihre Spiele (bis wieder Italien im Weg stand). Ich würde mir für Deutschland wieder solch einen Sommer wünschen!!! Mit positiver Energie, mit Lust am Leben, mit Freude und wegen mir auch mit Deutschlandfahnen. Denn es gibt einen schmalen aber eindeutigen Unterschied zwischen (positivem) Patriotismus und (negativem) Nationalismus. Während letzterer ausschließt, betont erster das Gute. Und es gibt viel Gutes an und in Deutschland. Überlassen wir es nicht den Nationalisten und freuen uns trotzdem mit den Elf, die hoffentlich unseren WM-Sommer gestalten werden. – Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein, werden wir Weltmeister sein! Mit sommerlichen Grüßen Armin Wirth (GR)
Über Kranke und Gesunde
5. Juni 2026
Liebe Leserinnen und Leser! Stellen Sie sich vor, Sie sind krank und brauchen dringend ein Medikament. Doch Sie bekommen keinen Termin, denn die Sprechstundenhilfe sagt: „Tut mir leid, aber Sie sind zu krank. Der Doktor verschreibt keine Medikamente mehr, er berät nur noch gesunde Patienten bei der Auswahl ihrer Nahrungsergänzungsmittel.“ Wäre das nicht absurd? Nicht die Gesunden brauchen doch den Arzt, sondern die Kranken! Das ist es, was Jesus im Evangelium zu den Pharisäern sagt. Die wundern sich nämlich darüber, dass er mit „Zöllnern und Sündern“ Mahl hält. Aber zu denen ist Jesus gesandt: er will die Sünder rufen, nicht die Gerechten. Die Pharisäer würden sich selber wohl als gerecht bezeichnen – aber sind sie es? Und was ist mit uns? Teilen wir nicht auch oft genug die Menschen in die Gerechten und die Sünder ein? Natürlich wissen wir, dass wir alle in Jesus erlöst sind – und trotzdem immer wieder sündigen. Jede/r von uns ist also sowohl gerecht als auch sündig. Hätte Jesus also mit uns Mahl gehalten? Ich denke ja! Er kehrt bei jedem ein, der ihn aufnimmt. Unsere Kirche sieht das anders. Sie weiß genau, wer zu sündig ist, bzw. “in Sünde lebt“ und daher nicht mit Jesus Mahl halten kann. Die Pharisäer haben wenigstens verwundert gefragt, doch unsere Kirche ist sich ganz sicher. So sicher, dass sie es tatsächlich verbindlich vorschreibt, wer Jesus in der Eucharistie empfangen darf und wer nicht. Wie die Sprechstundenhilfe, die am Tresen sortiert: „Tut mir leid, aber Sie sind zu krank. Werden Sie erstmal gesund, vorher kann ich sie leider nicht zum Doktor durchlassen!“ Ist das nicht absurd? Fragende Grüße Sr. Barbara
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