Zum Inhalt springen
Show / hide navigation
Startseite
Alle Inhalte
Service
Startseite
Alle Inhalte
Familie
Überblick | Informationen
Taufe
Familienzentrum
Prävention
Kleinkindergottesdienst
Erstkommunion
Firmung
Termine
Überblick | Informationen
Gottesdienste
Taizé-Gebet
Andachten
Ökumene
Veranstaltungen
Kirchenmusik
Angebote
Überblick | Informationen
Hochzeit
Versöhnung und Beichte
Krankenkommunion
Trauerbegleitung
Bücherei
Hilfe für Geflüchtete
Caritas
Rollender Mittagstisch
Gruppen
Überblick | Informationen
Kirchenvorstand
Pfarrgemeinderat
Runder Tisch
Sankt Johannes Pfarrverein
Chorgemeinschaft
Jo-BaR
kfd St. Elisabeth
Bewegungsmelder
Kontakt
Überblick | Informationen
Pastoralbüro
Seelsorger
Musiker
Küsterinnen
Kindertagesstätten
Ehrenamtliche
schon gewusst?
Stellenangebote
Suche
Suche
Los
Glaube, Hoffnung, Liebe
20. August 2026
Liebe Gemeinde, „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Mit dieser Frage Jesu werden wir in die Mitte unseres Glaubens geführt. Wir können vieles über Jesus wissen. Aber irgendwann genügt das Wissen nicht mehr. Wir sind zu einer Antwort aus dem Glauben aufgefordert: Wer ist Jesus Christus für mich? Welche Bedeutung hat er in meinem Leben? Petrus gibt eine klare Antwort: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Er erkennt in Jesus den von Gott gesandten Messias. Jesus Christus ist derjenige, in dem Gott selbst uns nahekommt. Unser Glaube besteht deshalb nicht zuerst aus Regeln und Vorschriften. Er lebt von einer Beziehung. Wir glauben nicht an etwas, sondern an jemanden, an eine Person. Wir dürfen Jesus Christus unser Leben anvertrauen. Und dieses Vertrauen kann uns tragen in allen Situationen und Herausforderungen unseres Lebens. Jesus verbindet das persönliche Glaubensbekenntnis des Petrus mit einer Aufgabe für die Gemeinschaft: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ Kirche ist nicht in erster Linie eine Institution oder ein Gebäude. Kirche sind Menschen, die sich von Jesus Christus rufen lassen, aus dem Glauben an ihn leben und miteinander auf dem Weg sind. So ist auch unsere Gemeinde dort lebendig, wo wir unseren Glauben miteinander teilen, füreinander da sind und Christus in unserem Alltag sichtbar werden lassen. Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, dass unsere Gemeinde ein Ort ist, an dem Menschen etwas von Gottes Liebe spüren. Das heutige Evangelium lädt uns ein, unser persönliches Glaubensbekenntnis neu zu entdecken: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Dieses Bekenntnis ist nicht nur ein Satz, den wir sprechen. Es möchte unser Leben prägen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen gesegneten Sonntag und die Erfahrung, dass Jesus Christus uns auf unserem Weg begleitet. Mögen wir mit ihm zu Menschen werden, die aus dem Glauben, aus der Hoffnung und aus der Liebe leben. Ihr Rijo Puthuva
© Foto: Jutta Sieverding
Gut gedacht, gut gemacht und täglich gebraucht
17. August 2026
Zur Sakristei unserer Pfarrkirche St. Johann Baptist gehören eine Abstellkammer, ein Raum mit Wandschränken als Umkleide für die Messdienerinnen und Messdiener und eine Nasszelle, verbunden durch einen Flur. Die Wände wurden letztes Jahr neu gestrichen und die Toilette samt Vorraum komplett saniert. Zu diesem Zweck musste unter anderem auch die Garderobe im Flur abgeschraubt werden. Alexander Nix kam auf die Idee, sie rundum neu zu gestalten. Er schlug vor, es so zu verändern, dass ein Teil dazu dient, die Messdiener-Plaketten daran aufzuhängen, der andere wird weiter als Garderobe nutzbar sein. Wir Küsterinnen freuten uns über diesen Vorschlag und waren gespannt auf das Ergebnis. Alexander Nix schliff, teilte und ölte das Holzbrett. Er brachte die Metallhaken für Jacken, Taschen und Anoraks an das eine Stück wieder an. Es hängt an der Wand im Flur. An das zweite Teil wurden passende Holzknöpfe geschraubt und neben einem Wandschrank aufgehängt, sodass die Messdiener-Plaketten gut erreichbar sind. Dankesehr, lieber Alexander, für diese schöne, uns bereichernde ehrenamtliche Arbeit, die still und weitgehend unbemerkt geleistet wurde!
© Foto: Gosia Höller
Maria, die Kräuter und die Sache mit dem Grab
15. August 2026
Heute ist Mariä Himmelfahrt und da wird es in der Kirche nicht nur himmlisch, sondern auch ziemlich krautig-duftig. Was feiern wir eigentlich an Mariä Himmelfahrt? Nach katholischem Glauben wurde Maria am Ende ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen. Ob sie zuvor tatsächlich gestorben ist, lässt die kirchliche Lehre offen. Die alte Tradition spricht von ihrem „Entschlafen“ (lateinisch: Dormitio), also Sterben und Bestattung, vermutlich wie bei Jesus in einem begehbaren Grab. Der Brauch der Kräuterweihe ist vor allem mit einer alten Legende verbunden: Als die Apostel nach Marias Tod ihr Grab öffneten, soll ihnen ein wunderbarer Duft von Blüten und Kräutern entgegengekommen sein. Marias Körper fehlte dagegen. Daraus entwickelte sich der Brauch, rund um Mariä Himmelfahrt Kräuter zu sammeln, zu Sträußen zu binden und im Gottesdienst segnen zu lassen. Dabei geht es nicht nur um hübsche Blumensträuße: Kräuter galten seit jeher als wertvolle Gaben der Schöpfung und als Heilmittel. Im Segen wird ihre Heilkraft symbolisch dem ganzen Menschen zum Heil zugesprochen. Kurz gesagt: Heute geht’s hoch hinaus. In allen Heiligen Messen an diesem Wochenende dürfen Sie sich Kräuter segnen lassen. Zum Weiterlesen: Mariä Himmelfahrt für Kinder erklärt Wo die Gottesmutter einst "entschlafen" sein soll Mariä Himmelfahrt, ein kleines Osterfest mitten im Hochsommer
© Gosia Höller
Dreimal untertauchen, dreimal um den Altar
12. August 2026
Ökumene ist bunt, manchmal sogar ganz wörtlich: Vor einigen Wochen kam Pfarrer Gabriel Dayan zu uns, um in unserer Pfarrkirche eine syrisch-orthodoxe Taufe zu feiern. Sein prächtiges Messgewand hat mich dabei nicht nur zum Fotografieren animiert, sondern auch meine Neugier geweckt. Umso mehr freuen wir uns, dass Pfr. Dayan trotz seiner vielen Aufgaben und Termine Zeit gefunden hat, uns ein wenig über seine Kirche und ihren Taufritus zu erzählen: Die Heilige Taufe in der Syrisch-Orthodoxen Kirche Diese Kirche wurde im Jahr 43 n. Chr. vom Apostel Petrus gegründet und feiert ihre Liturgie noch heute in der aramäischen Sprache, der Muttersprache Jesu. Der Taufritus Die Taufe ist das Sakrament (Mysterium), durch das der Mensch in das Reich Gottes eintritt. Sie wird durch dreimaliges Untertauchen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes vollzogen, ein Sterben mit Christus und ein Auferstehen zu neuem Leben. Der Ritus umfasst vier heilige Handlungen: Die Taufvorbereitung Der Täufling (oder bei einem Säugling stellvertretend der Taufpate) entsagt dem Satan und bekennt sich zu Christus. Der Priester spricht vor, der Taufpate spricht stellvertretend für das Kind nach. Die Reinigungstaufe Das dreimalige Untertauchen im Wasser. Die Myronsalbung (Chrisam) Die Versiegelung mit dem Heiligen Öl, das die Gabe des Heiligen Geistes vermittelt. Die Heilige Eucharistie (Kommunion) Der Täufling empfängt den Leib und das Blut Christi. Besonders feierlich ist der Moment, wenn der Priester den Täufling dreimal um den Altar trägt, ein Zeichen der Hingabe an Gott und der Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. In der syrisch-orthodoxen Tradition werden in der Regel Säuglinge getauft, gestützt auf das Wort der Apostelgeschichte: „Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung.“ (Apostelgeschichte 2,39) Das Messgewand Die Kleidung des Priesters ist kein bloßes Zeremonialgewand. Jedes Stück hat eine tiefe geistliche Bedeutung: Das weiße Kleid (Kutino) Symbol der Reinheit und des Sieges. Die Stola (Hamnikho) der „Panzer der Gerechtigkeit“ (Epheser 6,14). Sie schützt den Priester gegen die Mächte der Finsternis und ist Zeichen der Gaben des Heiligen Geistes. Der Gürtel (Zenoro) erinnert an Jesu Fußwaschung und symbolisiert die göttliche Kraft. Der Mantel (Fayno) das Gewand der Herrlichkeit und Erlösung. Das Scheitelkäppchen (Firo) seine sieben Teile stehen für die sieben Sakramente und sieben Gaben des Heiligen Geistes. „Zieht die Waffenrüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt!“ (Epheser 6,11) Was uns verbindet Die Syrisch-Orthodoxe Kirche bewahrt den Glauben der Apostel in seiner ursprünglichen Gestalt. Seit dem gemeinsamen Abkommen von Papst Johannes Paul II. und Patriarch Mor Ignatius Zakka I. Iwas am 23. Juni 1984 sind unsere Kirchen in besonderer Weise verbunden. Damals wurde eine tiefe Gemeinschaft im Glauben bekannt und die gegenseitige Zulassung zu den Sakramenten der Buße, Eucharistie und Krankensalbung in pastoralen Notfällen ermöglicht. Wenn wir auf unsere syrisch-orthodoxen Geschwister schauen, blicken wir auf unsere gemeinsamen Wurzeln. Pfr. Gabriel Dayan
© Peter Dammeier
Ein nordisches Magnificat in Refrather Erstaufführung
10. August 2026
Zum ersten Mal erklingt in Refrath das Magnificat des norwegischen Komponisten Kim André Arnesen (*1980), ein Werk voller Licht und Zuversicht. Abgerundet wird das Programm von zwei Werken Wolfgang Amadeus Mozarts, nämlich seinem Divertimento in B-Dur KV 137 und dem "Laudate Dominum" aus "Vesperae solemnes de Confessore" KV 339. Die Chorgemeinschaft St. Johann Baptist führt es mit Judith Hoffmann (Sopransolo) und Instrumentalisten des Ensemble 07 unter der Leitung von Seelsorgebereichsmusiker Thomas Bodenmüller auf. Arnesen verbindet in seinem Magnificat in eingängiger Tonsprache nordische Klarheit mit spiritueller Wärme: Marias Lobgesang wird so zu einem berührenden Gebet von Hoffnung und Vertrauen, das zeitlos bis in unsere Gegenwart wirkt. Sonntag, 15.11.2026 um 17 Uhr Pfarrkirche St. Johann Baptist, Kirchplatz 16, 51427 Bergisch Gladbach Eintritt: 20 € (12€ für Schüler/Studenten) Tickets jetzt schon online auf Bergisch-Live.de buchbar Vorverkauf in Kürze im Pastoralbüro und Café Credo
Liebe und Vertrauen
30. Juli 2026
Liebe Leserinnen und Leser, an diesem Sonntag hören wir, wie Jesus sich im Matthäusevangelium den vielen Menschen zuwendet und die Kranken heilt. Als es dann Abend wird, wollen die Jünger die Menschen nach Hause schicken. Jesus möchte aber zuvor noch ihren Hunger stillen. Fünf vorhandene Brote und zwei Fische werden geteilt. Sie reichen aus, um über 5.000 Männer, Frauen und Kinder zu sättigen. Es bleiben sogar noch 12 Körbe voll mit Brotresten über. Die Erzählung von der wunderbaren Brotvermehrung verweist uns alle auf die Größe der Liebe Gottes, die uns durch Jesus zuteil wurde. Für unsere menschliche gilt ja schon: wo sie geteilt wird, da wird sie nicht weniger, sondern mehr. Jesus bringt uns die göttliche Liebe und weiß damit all unseren Lebenshunger und Lebensdurst zu stillen. Er offenbart uns die bedingungslose Liebe Gottes zu uns Menschen, trotz unserer Begrenztheit, unserer Sünden und unserer Schuld. Am nächsten Sonntag werden wir das Evangelium vom Seesturm hören: Jesus kommt den Jüngern und damit auch uns entgegen: in der Glaubensnacht, bei unruhiger See und starkem Gegenwind, da wo Menschen von Zweifel und Angst bestimmt sind. Im Evangelium lädt Jesus Petrus ein, das sichere Boot zu verlassen und übers Wasser auf ihn zuzugehen. Petrus wagt es, droht aber unterzugehen als er den Sturm und den starken Wellengang wahrnimmt. Kaum hat Petrus aber die Worte „Herr, rette mich!“ ausgesprochen, bringt ihn Jesus schon wieder ins sichere Boot zurück. Jesus lädt uns heute ein, ihm und unserem Vater im Himmel zu vertrauen und das Leben immer zu wagen, sei die Not noch so groß. Ich wünsche Ihnen weiterhin eine schöne und erholsame Sommerzeit mit hoffentlich nicht zu großer Hitze! Ihr Winfried Kissel, Pfr.
© Gosia Höller
Alles für die Messe - to go!
25. Juli 2026
Einmal im Monat geht unser Pfarrer mit der Heiligen Messe auf Reisen: Dann nimmt er diesen Koffer mit ins Seniorenwohnheim. Darin steckt eine kleine mobile Sakristei mit allem, was man für die Feier der Eucharistie braucht und was sich einpacken lässt: vom Messbuch über Kelch und Hostienschale bis zu Kreuz, Kerzen, liturgischen Tüchern, Wein und unkonsekrierten Hostien. Das ist drin Zu den wichtigsten Gefäßen gehören Kelch und Patene (Hostienschale). Im Kelch wird der Wein für die Eucharistiefeier bereitet, die Patene nimmt das eucharistische Brot auf. Dazu kommen die kleinen Kännchen für Wein und Wasser. Auch die liturgische „Wäsche“ darf nicht fehlen: Das Korporale wird auf dem Altar ausgebreitet und dient als Unterlage für die eucharistischen Gaben und die heiligen Gefäße. Das Kelchtuch dient zum Reinigen von Kelch und Patene. Je nach Ausstattung gehört außerdem eine Palla dazu, mit der der Kelch bedeckt werden kann. All diese liturgischen Gegenstände können wir in jeder Messe im Einsatz sehen. Das darf auch nicht fehlen Und dann wären da noch die Dinge, die man leicht übersieht: Ein Kreuz erinnert an Christus, Kerzen gehören zur festlichen Gestaltung des Gottesdienstes und natürlich braucht es auch das Messbuch, aus dem der Priester die Gebete der Heiligen Messe liest. Und seit einigen Jahren dürfen auch Desinfektionsmittel für die Hände und FFP2-Masken nicht fehlen. So wird aus einem ganz gewöhnlichen Koffer eine komplette kleine Sakristei und aus einem Besuch im Seniorenwohnheim eine richtige Eucharistiefeier to go. Nur einen Kaffee danach muss das Seniorenwohnheim selbst zubereiten.
© Gosia Höller
Zum Mitnehmen oder Hiergebrauch?
25. Juli 2026
Weihwasser gibt es in unseren Kirchen nicht nur „zum Hiergebrauchen“ am Weihwasserbecken. Wer möchte, darf sich gerne etwas davon mit nach Hause nehmen. Ein kleines Weihwassergefäß gehört in manchen Familien ganz selbstverständlich zur Wohnung, oft gleich neben der Tür. So kann man sich auch zu Hause mit Weihwasser bekreuzigen und sich an die eigene Taufe und an Gottes Segen erinnern. Aber was genau ist eigentlich Weihwasser? Und ist das dasselbe wie das Wasser bei der Taufe? Chemisch gesehen schon, liturgisch gesehen nicht: Bei der Taufe spielt Wasser eine ganz besondere Rolle. Das Taufwasser ist ein wesentliches Zeichen des Sakraments. Es wird im Taufgottesdienst geweiht; durch das Übergießen und die Taufformel wird die Taufe gespendet. Das Wasser steht dabei für Reinigung, neues Leben und die Teilhabe an Tod und Auferstehung Christi. Weihwasser dagegen ist gesegnetes Wasser und gehört zu den sogenannten Sakramentalien. Und was ist der Unterschied zwischen einem Sakrament und einem Sakramentale? Die sieben Sakramente (Taufe, Firmung, Eucharistie in jeder Messe und besonders in der Erstkommunion, Buße, Krankensalbung, Weihe und Ehe) sind von Christus eingesetzte Zeichen, durch die Gottes Gnade in besonderer Weise vermittelt wird. Sakramentalien dagegen sind von der Kirche eingesetzte heilige Zeichen und Segenshandlungen. Sie sind keine Sakramente, sondern sollen unseren Alltag auf Gott hin ausrichten und uns für den Empfang der Sakramente bereiten. Lateinische Zungenbrecher zum Weihwasser Weihwasser erinnert deshalb besonders an die eigene Taufe und begleitet den Glauben auch außerhalb der Kirche. Es wird beispielsweise beim Asperges verwendet: Bei diesem Ritus besprengt der Priester die Gemeinde mit Weihwasser, etwa in der Osternacht beim Taufgedächtnis. Das Weihwasser wartet dabei in einem Aspersorium, also einem Weihwassergefäß oder Weihwasserkessel. Der Priester nimmt den Aspergill, den Weihwassersprenger, taucht ihn ins Wasser und besprengt damit die Gemeinde. Der Name kommt vom lateinischen aspergere – „besprengen“. Zum Mitnehmen? Und natürlich gibt es Weihwasser auch für unterwegs: Unsere Pfarrei besitzt kleinere Aspergille, bei denen das Weihwasser bereits in einem kleinen Tank mitgeführt wird. Praktisch zum Beispiel für Beerdigungen auf dem Friedhof, denn auch dort möchte man schließlich nicht einen ganzen Weihwasserkessel mitschleppen müssen. Also: Weihwasser zum Hiergebrauch oder zum Mitnehmen? Beides. "Einmal Segen, bitte und den Rest für zu Hause."
© Gosia Höller
Naschen erlaubt!
10. Juli 2026
Jedes Jahr dasselbe: Die beiden Blutkirschpflaumen (Prunus cerasifera ‘Nigra’) im kleinen Garten rund um die Alte Kirche hängen voller Früchte, und fast niemand pflückt sie. Wahrscheinlich halten viele sie für reine Ziergehölze. Das "Blut" im Namen bezieht sich übrigens auf die dunklen Blätter. Dabei dürfen die Früchte gerne geerntet werden. Wer etwas Geduld hat, wird im Spätsommer belohnt, wenn Kirschen längst aus den Obstregalen verschwunden sind und die Zwetschgensaison erst beginnt. Ein kleiner Tipp: Nicht von der roten Farbe täuschen lassen. Rot sind die Früchte schon früh, wirklich reif sind sie meist erst im August-September. Besonders gut lassen sie sich auch zu Marmelade verarbeiten. Es wäre doch schade, wenn die Früchte ungenutzt zu Boden fielen. Schließlich gehört auch der bewusste Umgang mit den Gaben der Schöpfung zum Glauben dazu. Also: Körbchen mitbringen, Früchte probieren und gerne auch zur Dienstagabendmesse bleiben.
1
2
3
4
5
6
Keine Ergebnisse gefunden
JavaScript ist deaktiviert!